Category: In eigener Sache

November 4th, 2017 by Dominik

Die World Series ist zu Ende, die Astros haben ihre Parade absolviert, die MLB befindet sich offiziell in der Offseason. Einerseits müssen wir nun ein paar Monate lang auf Livespiele verzichten; andererseits bleibt dafür mehr Zeit und Muße, sich mit übergreifenden und weniger an aktuelle Ereignisse gebundenen Themen zu befassen.

Der eine oder die andere von euch erinnert sich vielleicht noch an das Offseason-Wunschkonzert aus dem letzten Jahr. Daraus hervorgegangen sind Serien über Rivalitäten in der MLB und über die verschiedenen Pitcharten sowie Artikel über Regeländerungen und über Fantasy Baseball. Mir hat es großen Spaß gemacht, auf eure Wünsche einzugehen und mich in von euch gestellte Fragen einzuarbeiten. Deswegen habe ich mich entschieden, das Wunschkonzert dieses Jahr erneut anzubieten.

Die Regeln sind dieselben wie beim letzten Mal: Ihr äußert eure Wünsche als Kommentar zu diesem Artikel und die ersten drei werden in jedem Fall erfüllt – mindestens in einem Einzelartikel, vielleicht auch als Serie, je nachdem was das Thema hergibt. Wenn mehr als drei Wünsche eingehen, entscheide ich nach Zeit und Interesse, welche ich zusätzlich noch berücksichtigen kann.

Euren Wünschen sind keine Grenzen gesetzt außer dass sie natürlich mit Baseball zu tun haben sollten. Ein paar Anregungen von mir: Ich könnte die einzelnen Feldpositionen mit ihren wichtigsten Aufgaben und Voraussetzungen vorstellen; ich könnte mich näher mit Ligen außerhalb der USA und Deutschlands beschäftigen; ich könnte eine Serie über die interessantesten Ballparks schreiben; ich könnte mir verwandte Sportarten wie Brennball, Softball, Cricket usw. ansehen. Bestimmt habt ihr noch eine Menge anderer Ideen. Lasst mich einfach wissen, was ihr lesen wollt.

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Juli 20th, 2017 by Dominik

Willkommen in der Trade Season: Ab Mitte Juli bis zur Trade Deadline am 31. Juli ist traditionell die Zeit, in der sich die Clubs der MLB auf diverse Spielerwechsel einigen. Die Teams, die sich Chancen auf einen Playoff-Run ausrechnen, rüsten ihren Kader auf; die aktuell schwächeren Teams entledigen sich guter, aber oft teurer Spieler, die meist sowieso nicht mehr lange unter Vertrag stehen, und lassen sich dafür mit Talenten entschädigen, die ihnen langfristig weiterhelfen. Die bislang interessantesten Trades dieses Jahres fanden zwischen den New York Yankees und den Chicago White Sox (IF Tod Frazier, RP David Robertson und RP Tommy Kahnle für drei Prospects und RP Tyler Clippard), den Chicago Cubs und den Chicago White Sox (SP Jose Quintana für vier Prospects) sowie zwischen den Washington Nationals und den Oakland Athletics (RP Sean Doolittle und RP Ryan Madson für zwei Prospects und RP Blake Treinen) statt. Einmal mehr sehen die White Sox nach dem großen Gewinner unter den Rebuilding-Teams aus. Inzwischen haben sie 10 der 70 besten Prospects laut der Liste von mlb.com unter Vertrag – allen voran Prospect Nummer eins, 2B Yoan Moncada, der gestern Abend sein MLB-Debüt feierte.

Noch ein kurzer Hinweis in eigener Sache: Ich bin die nächsten gut zwei Wochen im Urlaub. Mein Plan ist, auch in dieser Zeit den Grand Slam am Donnerstag regelmäßig zu schreiben und zu veröffentlichen. Aber wundert euch bitte nicht, wenn er mal etwas später kommt oder kürzer ausfällt als gewohnt und wenn ich wenige oder gar keine zusätzlichen Artikel schreibe.

American League
In der American League East liegen nach vor die Boston Red Sox (54-42) vorne, doch das bemerkenswerteste an der Rangliste ist Platz zwei, der inzwischen von den Tampa Bay Rays (51-45) belegt wird. Die Rays sicherten sich beide Serien, die sie seit dem All-Star-Break zu absolvieren hatten, während die New York Yankees (48-45) über einen Split gegen Boston und ein 1-2 gegen Minnesota nicht hinauskamen. Von ihrem Run Differential (+96) sind die Yankees nach wie vor ein Top-Team, doch sie haben mittlerweile zehn Serien hintereinander nicht für sich entscheiden können. Noch belegt New York einen Wild-Card-Platz, doch der Vorsprung ist auf nur noch ein halbes Spiel vor Minnesota, eineinhalb vor Seattle und zwei vor Kansas City zusammengeschmolzen. Und es steht nun ausgerechnet eine Vier-Spiele-Serie in Seattle an.

Die AL Central ist an der Spitze sehr eng beisammen, nur eine einzige Niederlage trennt die Cleveland Indians (48-45) und die Minnesota Twins (48-46). Auch die Kansas City Royals (46-47) haben noch alle Chancen, wenngleich sie mit vier Niederlagen aus sechs Spielen gegen Gegner, die allesamt eine schlechtere Bilanz aufwiesen, schwach in die zweite Saisonhälfte gestartet sind. Den Royals stehen nun sieben weitere Spiele gegen die beiden Kellerkinder der Division, die Detroit Tigers (43-50) und die Chicago White Sox (38-54), bevor. Die müssen sie positiv bestreiten, wenn sie im Kampf um den Divisionssieg weiterhin mitmischen wollen.

Die Houston Astros (63-32) müssen sich schon lange keine Sorgen mehr um den Divisionssieg in der AL West machen. Dieser ist so sicher wie er sein kann und die Astros können den Rest der Saison gelassen angehen. Der Terminplan ist derzeit ebenfalls freundlich zu ihnen, denn sie spielen nun neun Spiele gegen Gegner mit negativer Bilanz. Keine negative Bilanz mehr haben die Seattle Mariners, die sich durch eine 2-1 gewonnene Serie gegen die Astros auf 48-48 hochgearbeitet haben und zwar 15.5 Spiele hinter Houston, aber nur 1.5 Spiele hinter der Wild Card stehen. Die Texas Rangers (45-49) sind derweil durch vier Niederlagen hintereinander deutlich in den negativen Bereich und gleichzeitig hinter die Los Angeles Angels (47-50) gerutscht.

National League
Nachdem die Washington Nationals (57-37) nun auch ihre eine große Schwäche, den Bullpen, aufgerüstet haben, ist der Abstand zwischen ihnen und dem Rest der National League East noch größer geworden. Keines der anderen Teams ist konkurrenzfähig, weder in der Division noch in Bezug auf die Wild Cards. Das hat durchaus auch Vorteile für die Atlanta Braves (45-48), die New York Mets (43-50), die Miami Marlins (42-51) und die Philadelphia Phillies (32-61). Im Gegensatz zu vielen anderen Teams in der Liga müssen sie sich keine Gedanken machen, ob man zur Trade Deadline noch irgendwelche Ambitionen für die laufende Saison hat. Sie können alle vier beruhigt als Seller auftreten und an ihren Plänen für eine bessere Zukunft arbeiten.

Das beste Gegenbeispiel dazu ist die NL Central, in der einzig die Cincinnati Reds (40-55) schon klar aus dem Rennen sind. Die Milwaukee Brewers (52-46), das Überraschungsteam der ersten Saisonhälfte, hat derzeit fünf Spiele in Folge verloren, darunter ein Vier-Spiele-Sweep durch die Pittsburgh Pirates (48-48). Schon vor Wochen war Pittsburgh eigentlich komplett abgeschrieben, jetzt beträgt der Abstand auf die Spitze nur noch drei Spiele. Zwischen den Pirates und den Brewers steht noch Titelverteidiger Chicago Cubs (49-45), der seit dem Ende des All-Star-Breaks ebenfalls auf einer Erfolgswelle reitet. Diese könnte durchaus noch eine Weile anhalten, denn mit den St. Louis Cardinals (46-49) und dem Stadtrivalen Chicago White Sox (38-54) stehen zwei Serien gegen deutlich angezählte Gegner bevor und anschließend kommt es gegen Milwaukee möglicherweise zu einem Showdown um die Divisionsführung.

Die NL West, nein: die ganze Liga wird zurzeit klar von den Los Angeles Dodgers (66-29) dominiert. Ich gehe weiter unten bei der Statistik noch ein bisschen näher darauf ein, was für unglaubliche Zahlen die Dodgers zurzeit produzieren. Vor nicht allzu langer Zeit war in dieser Division noch ein Dreikampf zugange, doch inzwischen haben die Dodgers einen genauso großen Abstand vor dem Rest des Feldes wie die Nationals in der NL East. Im Gegensatz zu den East-Teams stehen die Colorado Rockies (56-41) und die Arizona Diamondbacks (55-40) aber immer noch in einer sehr guten Position, was die Wild-Card-Plätze angeht. Nach wie vor abgeschlagen sind die San Diego Padres (40-54) und die San Francisco Giants (37-59), die nun zu allem Überfluss viermal gegeneinander antreten müssen.

Szene der Woche
Die Woche brachte eine ganze Reihe großartiger Szenen hervor. Da wäre zum einen der spektakuläre Homerun-Klau von Jackie Bradley Jr. gegen Aaron Judge im achten Inning eines 3:0-Sieges der Red Sox über die Yankees am Sonntag. Dann natürlich die vier Hits von Cody Bellinger zum ersten Cycle eines Rookies in der Geschichte der Dodgers. Nicht zu vergessen der erste Homerun in der Karriere von Seth Lugo einschließlich der coolen Reaktion seiner Teamkameraden und des Mets-Pitchers selbst. Mein Lieblingsmoment dieser MLB-Woche jedoch stammt von Derek Holland: Der White-Sox-Pitcher fängt einen Aufsetzer hinter dem Rücken, stellt fest, dass der Ball im kaputten Netz des Handschuhs feststeckt – und wirft daraufhin einfach den kompletten Handschuh mitsamt Ball zum Force Out an der First Base durch Jose Abreu.

Statistik der Woche 
44. So viele Spiele haben die Los Angeles Dodgers hintereinander gewonnen, wenn sie an irgendeinem Punkt des Spiels in Führung gegangen sind. Das ist die längste solche Serie, die es je in der MLB gegeben hat. Ebenfalls beeindruckend: Die Dodgers haben derzeit elf Spiele hintereinander gewonnen und 31 von den letzten 35. Mit ihren bislang 66 Siegen in dieser Saison sind sie momentan auf Kurs für 113 Siege. Das wären die zweitmeisten seit den Seattle Mariners von 2001.

Spiel der Woche
Endlich kann ich mal ruhigen Gewissens behaupten, dass mein Einschalttipp im letzten Grand Slam sich tatsächlich als das interessanteste Spiel der Woche herausgestellt hat. Das Aufeinandertreffen der Yankees und der Red Sox Freitagnacht hatte es gewaltig in sich. Hier nur ein paar der zahlreichen Highlights dieses Spiels: Zunächst mal gab es hervorragendes Pitching zu sehen. Red-Sox-Starter Chris Sale absolvierte 7 2/3 Innings mit 13 Strikeouts, ließ nur drei Hits zu und keinen Run. Auf der anderen Seite hielt Luis Severino sieben Innings durch, in denen er vier Hits und einen Run erlaubte. Anschließend teilten sich sieben Reliever der Yankees die restlichen neun Innings und ließen keinen weiteren Run zu. Dass es überhaupt so viele Innings gab, haben die Yankees Matt Holliday zu verdanken, der im neunten Inning gegen Closer Craig Kimbrel per Solo-Homerun den 1:1-Ausgleich besorgte. Zwei Innings später stand Holliday erneut im Mittelpunkt, dieses Mal mit einer sehr seltsamen Baserunning-Aktion: Holliday geriet nach einem Schlag von Jacoby Ellsbury auf dem Weg von der ersten zur zweiten Base in ein Force Out, doch statt den Lauf einfach abzubrechen, drehte er um, rannte zurück, slidete zur ersten Base und behinderte dort Mitch Moreland beim Versuch, den Ball zum Double Play zu fangen. Ellsbury wurde von den Umpires save an der ersten Base gegeben, was zu vergeblichen Beschwerden der Red Sox führte. Boston spielte daraufhin unter Protest weiter, doch die Szene erwies sich als nicht spielentscheidend, denn das Inning war kurz darauf beendet. Erst nach 16 Innings, 5:50 Stunden und 512 Pitches endete das umkämpfte Spiel mit einem 4:1-Sieg der Yankees. Es war das längste Spiel zwischen Boston und New York im Fenway Park seit 1966.

Spiel der kommenden Woche
Generell empfiehlt es sich zurzeit, die Spiele der Los Angeles Dodgers anzuschauen – zum einen, weil man sie auf dem atemberaubenden Trip, auf dem sie sich gerade befinden, mal gesehen haben sollte, zum anderen weil man natürlich auch gerne dabei sein möchte, wenn die Serie irgendwann mal endet. Davon abgesehen erscheint mir die heute Nacht beginnende Vier-Spiele-Serie zwischen den New York Yankees und den Seattle Mariners die interessanteste der kommenden Tage zu sein. Beide stehen gerade am Scheideweg dieser Saison, die Mariners eineinhalb Spiele hinter den Yankees im Wild-Card-Rennen, aber dafür mit deutlich mehr Rückenwind aus den letzten Spielen. Mein Einschalttipp ist das Serienfinale am Sonntag – aus dem pragmatischen Grund, dass man es ab 22:10 Uhr mitteleuropäischer Zeit ohne allzu viel Schlafentzug anschauen kann.

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Juni 8th, 2017 by Dominik

Heute vor einem Jahr wurde der erste Beitrag dieses Blogs veröffentlicht. Wahnsinn. Ich habe den Blog damals aus einer Laune heraus gestartet, einfach um mal zu sehen, wie sowas geht. Jetzt sitze ich hier 365 Tage später und schaue auf 178 Artikel zurück, die offenbar tatsächlich von irgendwem gelesen wurden, denn sonst wären sie wohl nicht 112-mal kommentiert worden.

Seit dem 8. Juni 2016 habe ich 52-mal den Grand Slam am Donnerstag rausgehauen, 30-mal die Saison 2017 für ein MLB-Team vorausgesagt, 18-mal über Baseball in Deutschland geschrieben, 17-mal Statistiken erklärt, 10-mal über Welt– und Europameisterschaften berichtet, 9-mal das Werfen verschiedener Pitches erläutert (ohne es selbst zu können, versteht sich),  7-mal historische Rivalitäten geschildert, 4 Bücher empfohlen, 2 verstorbener Baseballgrößen gedacht, einen Aprilscherz versucht, auf den niemand reingefallen ist, und noch das eine oder andere mehr.

Mir macht das alles nach wie vor großen Spaß, aber ich hätte wohl kaum so lange durchgehalten, wenn ich nicht immer wieder durch Feedback und Klickstatistiken zum Weitermachen motiviert worden wäre. In diesem Sinne möchte ich ein ganz dickes Danke an euch alle da draußen richten und virtuell mit euch auf das neue Lebensjahr des Baseblogs anstoßen. Prosit und play ball!

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April 22nd, 2017 by Dominik

Baseblog.de ist jetzt übrigens auch auf Facebook vertreten. Ich bin persönlich kein großer Fan von Facebook und weiß auch immer noch nicht so recht, was ich damit anfangen soll. Aber da ich nun schon öfter danach gefragt wurde, habe ich dort einfach mal eine Seite eingerichtet. Ich würde mich freuen, wenn ihr reinschaut und vielleicht ein paar Kommentare oder Likes hinterlasst – und ganz besonders freue ich mich natürlich, wenn ihr meinen Blog weiterempfehlt, auf welchem Weg auch immer.

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November 5th, 2016 by Dominik

Offseason. Fünf lange Monate, in denen in der MLB nichts passiert außer ein paar Spieler- und Mangerwechseln, umwölkt von haufenweise Prognosen, Spekulationen und Gerüchten. Zum ersten Mal stehe ich nicht nur wie jedes Jahr vor der Frage, was ich mit der plötzlich vermehrt vorhandenen nächtlichen Freizeit anfange (die naheliegendste Idee lautet: schlafen), sondern auch vor der, womit ich diesen Blog fülle.

Generell werde ich in der spielfreien Zeit ein bisschen kürzer treten und statt drei bis vier Artikeln pro Woche wohl nur zwei bis drei schreiben. Einer davon ist der Grand Slam am Donnerstag, der einen regelmäßigen Überblick über das aktuelle Geschehen – Wechsel, Verletzungen, Gerüchte etc. – schafft. Das eine oder andere größere Thema wie ein Blockbustertrade oder eine Regeldiskussion wird wie gehabt in eigenen Artikeln behandelt, zudem habe ich mir ein paar zeitlose Dinge wie Buch-, Film- und Spieletipps gezielt für die Offseason aufgehoben. Sobald es auf die neue Saison zugeht, wird es natürlich auch eine Reihe von Preview-Artikeln geben.

Für die verbleibenden Lücken habe ich ein paar Ideen, aber noch keinen festen Plan. An dieser Stelle kommt ihr ins Spiel, denn ich eröffne hiermit das erste Baseblog.de-Offseason-Wunschkonzert!

Bitte nutzt die Kommentarfunktion, um mir mitzuteilen, was ihr gerne lesen möchtet. Möchtet ihr eine bestimmte Statistik erklärt haben? Wollt ihr mehr wissen über die Geschichte von Team X oder Spieler Y? Wollt ihr etwas lernen über Pitches oder über Lineups? Soll ich etwas über Fantasy Baseball schreiben? Über die Minor Leagues? Oder mal etwas über Baseball in anderen Ländern als USA und Deutschland? Setzt eurer Fantasie keine Grenzen – ich bin zu allem bereit, solange es mit Baseball zu tun hat.

Die ersten drei Wünsche, die von euch unter diesem Artikel genannt werden, werde ich auf jeden Fall während der laufenden Offseason erfüllen. Wenn noch mehr Anregungen eingehen, entscheide ich nach Häufigkeit der Nachfrage sowie nach eigenem Interesse, welche davon ich noch berücksichtige.

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Oktober 3rd, 2016 by Dominik

Am 4. Mai 2014 besuchte ich das erste Baseballspiel meines Lebens. Ich hatte mich zu der Zeit schon eine Weile für diesen schönen Sport interessiert und mir auch bereits die New York Mets als Lieblingsteam in der MLB ausgesucht, aber zum Liveerlebnis in einem Ballpark hatte es mich noch nicht verschlagen – bis zu jenem schicksalhaften Nachmittag vor zweieinhalb Jahren. Die Mainz Athletics gewannen damals 5:4 gegen Heidenheim und mindestens einen neuen Fan. Ich war von Vielem begeistert: von dem überraschend ansehnlichen Spielniveau der Bundesliga, von dem schönen Stadion, von der entspannten Atmosphäre und von dem sympathischen Team. Leider waren die A’s in dem Jahr nur schwaches Mittelmaß und mussten am Ende sogar in die Playdowns statt in die Playoffs.

Warum erzähle ich so alte Geschichten? Damit man versteht, warum ich so begeistert darüber bin, dass die Mainzer dieses Jahr so eine fantastische Saison gespielt und sie heute mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft abgeschlossen haben. Ich bin nicht lange genug dabei, um behaupten zu können, ich hätte die A’s durch alle Höhen und Tiefen begleitet – aber immerhin lange genug, um ihren Weg von relativ weit unten nach ganz oben hautnah verfolgt zu haben. Besonders gut gefällt mir, dass der Erfolg auf der konsequenten Entwicklung von Eigengewächsen beruht – zwei Drittel der Stammspieler sind heute noch dieselben wie bei meinem ersten Spiel. Der Rest sind Verstärkungen aus dem Ausland, bei denen man ein wahnsinnnig gutes Händchen bewiesen hat: Peter Johannessen, Trey Stover und vor allem die beiden Asse Eric Massingham und Thomas de Wolf.

Übrigens habe ich am Samstag wieder eine Premiere gefeiert: Ich habe die Athletics zum ersten Mal zu einem weit (also weiter als Bad Homburg) entfernten Auswärtsspiel begleitet und auch das war wieder ein schönes Erlebnis. Der Ballpark und die umgebenden Anlagen in Regensburg sind beeindruckend, alles macht einen sehr gepflegten und professionellen Eindruck. Ein bisschen too much fand ich allerdings die Dauerbeschallung während des Spiels durch Musik, Stadionsprecher und Soundeffekte. Nehmt’s mir bitte nicht krumm, liebe Legionäre, aber etwas weniger ist manchmal doch mehr.

Natürlich habe ich mir mal wieder das falsche Spiel ausgesucht und zwar ein hochklassiges Pitching-Duell zwischen Mike Bolsenbroek und Jan-Niclas Stöcklin bei perfektem Baseballwetter gesehen, das aber leider in einer 0:1-Niederlage der Mainzer endete. Zum Glück folgte am Sonntag dann das 5:2-Meisterstück und angesichts des miesen Wetters, das einezeineinhalbstündige Regenpause im fünften Inning bedingte, war ich gar nicht so böse, dass ich dieses Spiel „nur“ zu Hause am Bildschirm verfolgen konnte (das „nur“ steht in Anführungszeichen, weil die Übertragung durch legionaere.tv sehr sehr gut war).

Viel mehr bleibt mir nicht zu sagen. Die Spielverläufe der Finalpartien brauche ich hier nicht herunterzubeten, die kann man nachlesen auf der Seite der Bundesliga und auf der der Mainz Athletics. Ich bin jedenfalls stolz auf „meine“ Athletics und der heutige Titelgewinn gehört neben der letztjährigen NL-Championship der Mets zu den absoluten Highlights meines Daseins als Baseballfan. Ich kann schon jetzt kaum den Beginn der neuen Saison erwarten. Ein paar Umbrüche wird es dann geben, denn Mike Larson, Manuel Möller und Eric Massingham werden wohl die Handschuhe an den Nagel hängen. Aber mein Eindruck ist, dass aus dem Mainzer Nachwuchs beständig Talente nachkommen, die – wahrscheinlich in Verbindung mit einem neuen amerikanischen Starter – die Lücken schließen können. Und dafür, dass es auf längere Sicht so bleiben wird, spricht dass gestern auch das Jugendteam der Athletics Deutscher Meister geworden ist – übrigens ebenfalls nach einem Finale gegen Regensburg.

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August 18th, 2016 by Dominik

Den Grand Slam am Donnerstag gibt es heute in bewährter Form, aber etwas kürzer als sonst, denn ich bin gerade im Urlaub und im aktuellen Hotel schwankt der WLAN-Empfang zwischen bescheiden und nicht vorhanden. Da ich übermorgen weiterziehe, dürfte das die einzige Urlaubseinschränkung für den Blog sein, also schaut ruhig weiterhin regelmäßig vorbei und folgt mir auf Twitter (@baseblog_de), um keinen neuen Artikel zu verpassen.

National League
In der National League East liegen die Washington Nationals (70-49) nach wie vor deutlich vorne und werden sich die Division nicht mehr nehmen lassen, zumal die Miami Marlins (62-58) durch die Verletzung von Giancarlo Stanton (60-60) geschwächt und die New York Mets völlig von der Rolle sind.

In der NL Central ziehen die Chicago Cubs (76-43) weiter einsam ihre Kreise, von den letzten fünfzehn Spielen haben sie dreizehn gewonnen. Dahinter sind sowohl die St. Louis Cardinals (64-56) als auch die Pittsburgh Pirates (62-56) voll im Rennen um die Wild-Cards.

Die aufregendste Division der National League ist eindeutig die NL West. Inzwischen liegen die Los Angeles Dodgers (67-52) vorn, auf Dauer konnte es ja nicht gut gehen mit dem schwachen Auftreten der San Francisco Giants (66-54) nach dem All-Star-Break. Wenn die Giants so weiter machen, ist sogar der WC-Platz in Gefahr, der lange so gut wie sicher schien für den Zweiten dieser Division.

American League
Die American League East macht nach wie vor so viel Spaß wie keine zweite Division der MLB. Die Toronto Blue Jays (69-52) liegen knapp vorne. Dahinter folgen nun die Boston Red Sox (67-52) dank der zwei jüngsten Siege gegen die Baltimore Orioles(66-53). Wer auch immer am Ende die Nase vorn hat, ich hoffe es bleibt dabei, dass die anderen beiden Teams die Wild-Cards der AL erhalten.

In der AL Central haben die Detroit Tigers (63-57) ihren Zwischenspurt eindeutig hinter sich gelassen und sehen nicht mehr so aus, als könnten sie den Divisionssieg der Cleveland Indians (68-50) noch mal gefährden. Auch im Wild-Card-Rennen sind sie mittlerweile schon dreieinhalb Spiele zurück.

Die AL West ist schon länger eine klare Angelegenheit für die Texas Rangers (72-50). Auch in dieser Division sind es eher die Wild-Card-Plätze, die noch etwas Spannung bringen. Die Seattle Mariners (64-55) machen sich mit zwei Spielen Rückstand noch ernsthafte Hoffnungen, die Houston Astros (61-59) sind fünfeinhalb Spiele zurück und somit fast aus dem Rennen.

Spielzug der Woche
Habt ihr euch schon mal gefragt, warum manche MLB-Kommentatoren von einem „Hunter-Pence-Catch“ sprechen, wenn sie einen besonders lustigen oder originellen Catch im Outfield beschreiben? Schaut euch diesen Catch von Hunter Pence aus der 5:8-Niederlage der Giants gegen die Piraten vom Montag an und die Frage dürfte eindeutig beantwortet sein.

Statistik der Woche
0,4%. Oder in typischer Baseball-Schreibweise: .004. Das ist die Walks-to-Strikeouts-Ratio der fast 20 Jahre währenden MLB-Karriere von Bartolo Colon, nachdem er am Montag seinen allerersten Walk holte und damit dem legendären Homerun vom 7. Mai schon seinen zweiten Batting-Meilenstein in diesem Jahr folgen ließ.

Spiel der Woche
Angesichts der eingangs geschilderten Umstände habe ich diese Woche selbst kaum bewegte Bilder gesehen, aber das Spiel der Orioles gegen die Giants vom Sonntag wäre wohl auf jeden Fall sehenswert gewesen. Wade Miley hatte für die O’s einen schwachen Start mit sieben erlaubten Runs in 4.1 Innings, doch seine Teamkameraden drehten den 1:7-Rückstand um in einen 8:7-Sieg. Die herausragenden Akteure waren dabei Matt Wieters (5 for 5) und Jonathan Schoop, der den Tag mit einem Drei-Run-Homerun bei zwei Outs im neunten Inning rettete.

Spiel der kommenden Woche
Ich habe mir schon mehrfach vorgenommen, an dieser Stelle keine Mets-Spiele mehr zu wählen, aber ich kann es einfach nicht lassen: Die Partie zwischen den Giants und den Mets heute (Donnerstag) Nacht verspricht aus zwei Gründen interessant zu werden: zum einen, weil die beiden seit dem All-Star-Break enttäuschendsten Teams der NL aufeinander treffen und die Schwäche des anderen nutzen möchten, um zurück in die Spur zu finden; zum anderen, weil mit Jacob deGrom und Madison Bumgarner zwei der besten Pitcher der Liga als Starter auf dem Mound stehen. Also, falls ihr die Möglichkeit habt und um 4:15 Uhr sowieso gerade wach seid: Einschalten!

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August 9th, 2016 by Dominik

Als Fan einer Sportart, die auf höchstem Niveau nicht im eigenen Land sondern in einer weit entfernten Gegend der Welt ausgeübt wird, wird man oft gefragt, wie man dazu kommt, einem bestimmten Team die Daumen zu drücken. Mir geht es jedenfalls so und es liegt ja tatsächlich nicht gerade auf der Hand, warum man als Hesse zum eingefleischten Metsfan wird. Um die Frage ein für allemal zu beantworten, rede ich hier heute ausnahmsweise mal von mir selbst und erkläre, wie ich zu den Mets gekommen bin.

Anders als bei meinem Lieblingsteam in der Baseball-Bundesliga, den Mainz Athletics, spielten geographische Nähe oder direkte persönliche Bezüge bei der Auswahl meines MLB-Teams keine Rolle. Ich war zwar ein paarmal in den USA, aber nie für längere Zeit an einem Ort und ich habe auch keine Verwandten dort. Ich musste mir also andere Kriterien überlegen und als ordnungliebender Mensch bin ich die Sache systematisch und Schritt für Schritt angegangen. Nennt es unromantisch oder wie ihr wollt, aber das ist mein Weg und dass ich am Ende bei den Mets gelandet und mit dieser Entscheidung überglücklich bin, beweist, dass es für mich der richtige war.

Ich fing an mit einer Liste von allen 30 Teams und dann begann ich zu streichen: Als erstes flogen alle Teams von der Liste, bei denen mich die Stadt oder Gegend nicht so sehr interessiert, dass ich da auch ohne Baseball mehrmals Urlaub machen würde. Das war das Aus für die Cleveland Indians, Kansas City Royals, Houston Astros, Texas Rangers, Cincinnati Reds, Milwaukee Brewers, Pittsburgh Pirates, St. Louis Cardinals und die Colorado Rockies. Die Chicago White Sox, Chicago Cubs und Minnesota Twins schieden ebenfalls aus, weil ich in der NFL langjähriger Fan der Detroit Lions bin und deshalb die Städte von deren Divisionsrivalen nicht in Frage kamen. Aus dem gleichen Grund haben die Tigers den Cut an dieser Stelle geschafft, denn Detroit ist als Stadt nicht attraktiv, aber wegen der Lions allemal eine Reise wert.

Im zweiten Schritt meiner Auswahl wollte ich sicherstellen, dass ich mich auch außerhalb der Heimatstadt des Clubs mit Fan-Klamotten auf die Straße traue, ich beschäftigte mich also mit Teamnamen und Logos. Das in meinen Augen schlimmste, weil vor rassistischen Stereotypen triefende Logo haben die Indians, die aber sowieso schon nicht mehr auf der Liste waren. Die Atlanta Braves sind in Bezug auf diese Stereotype wohl etwas milder einzustufen, aber trotzdem brauche ich sowas nicht. Eine weitere, dieses Mal unpolitische, Logosünde tragen die Washington Nationals auf ihren Kappen. Ich muss immer zweimal hinschauen, ob der Träger einer solchen Kappe für ein Baseballteam oder für eine Drogeriekette wirbt. Da ich nicht religiös bin, wirken Heiligenscheine und Mönche auf mich nicht sonderlich anziehend, also schieden an dieser Stelle auch die Los Angeles Angels und die San Diego Padres aus. Zu guter Letzt verabschiedete ich mich noch von den Philadelphia Phillies. Den Namen finde ich irgendwie dämlich und ich bin froh, dass er nicht scharenweise Nachahmer gefunden hat. Auf eine Liga, in der die Bosties gegen die Washies spielen, die Balties gegen die Tampies und die Detties gegen die Minnies hätte ich jedenfalls keine Lust.

Wenn ich mal ein Heimspiel meines Teams besuche, dann soll da bitteschön auch was los sein. Ich wollte also kein Team, das regelmäßig in einem halbleeren Ballpark spielt. Während ich in den ersten beiden Ausscheidungsrunden weitgehend subjektiv entschieden hatte, hielt ich mich beim dritten Schritt an die harten Fakten und strich alle Teams, die ihr Stadion in der (damals gerade beendeten) Saison 2013 zu weniger als 60% ausgelastet hatten; außerdem auch alle, deren Zuschauerschnitt bei weniger als 75% von dem der MLB insgesamt (30.514) lag. Das 60%-Kriterium traf auf acht Teams zu; von den noch auf meiner Liste befindlichen waren das die Tampa Bay Rays, die Seattle Mariners, die Arizona Diamondbacks und die Miami Marlins. Die Oakland Athletics hätten sich dem Cut fast entzogen, indem sie geschickterweise ihre wenigen Zuschauer in ein kleines Stadion gepackt und so die 60% überschritten hatten trotz im Schnitt 4.000 Zuschauern weniger als beispielsweise die Diamondbacks. In ihrem Fall griff dann allerdings das zweite Kriterium.

Im vierten Schritt strich ich die Teams einer Art, die für mich überhaupt nicht in Frage kommt. Ich meine großspurige Teams, nach deren Ansprüchen jede Saison ohne Meisterschaft eine verlorene Saison ist, meistens einhergehend mit der Einstellung, dass man sich Erfolge durch exorbitanten finanziellen Einsatz erkaufen kann und sollte. Ich interessiere mich schon lange kaum noch für Fußball, aber immer noch ist die erste Assoziation, die ich zu solchen Clubs habe, der FC Bayern. Dass der FC Bayern der MLB die New York Yankees sind, ist wohl unstrittig und somit waren sie für mich auch von Anfang an das absolute No-Go-Team. Um die übrigen „Großkopferten“ herauszufiltern, habe ich mir noch angeschaut, wer in den letzten Jahren regelmäßig Luxury Tax für das Überschreiten des Gehälterrahmens abführen musste. Neben den Yankees waren das die Boston Red Sox und die Los Angeles Dodgers, die somit ebenfalls von der Liste gestrichen wurden.

Was wäre der Sport ohne die eine oder andere jahrelang gepflegte besondere Hass-Liebe zwischen einzelnen Teams? Für mich ist das jedenfalls das Salz in der Suppe und deshalb wollte ich kein Team ohne echte Erzrivalen. Von den bis hierhin im Rennen verbliebenen Clubs sind die Toronto Blue Jays als einziges kanadisches Team der Liga zwar irgendwie speziell und interessant, aber offenbar so weit draußen und auf lange Sicht so erfolglos, dass sie sich keine nennenswerten Rivalitäten zugelegt haben. Bei den Mets und den Giants sieht es zum Glück anders aus, beide pflegen eine ganze Reihe historischer Feindschaften, die es immerhin zu eigenen Wikipedia-Artikeln gebracht haben, und qualifizierten sich damit eindeutig für die nächste Runde. Ganz so traditionsreich scheinen die Lokalrivalitäten der Orioles mit den Yankees und den Nationals nicht zu sein, aber ich ließ sie gerade noch gelten. Nicht gelten ließ ich hingegen die wechselhaften und dadurch nie so richtig intensiven Rivalitäten der Detroit Tigers.

Die Regeln der MLB für die eine Hälfte der Teams unterscheiden sich bekanntlich etwas von denen für die andere Hälfte. Mir persönlich gefällt das Spiel ohne Designated Hitter besser. Es hat einfach einen besonderen Charme, wenn wirklich jeder Spieler seinen Teil auf beiden Seiten, Offensive und Defensive, beitragen muss. Zwar kann man mit Hilfe von Pinch Hittern und Double Switches auch ohne DH-Regel von diesem Grundprinzip abweichen, aber weil es diese strategischen Elemente nicht umsonst, sondern nur um den Preis unwiederbringlich ausgewechselter Spieler gibt, liegt in ihnen ein zusätzlicher Reiz. Ich habe etwas gezögert, ob ich meine Haltung zur DH-Regel als Kriterium für die Teamauswahl nehmen soll, denn so wichtig, dass ich deswegen gleich der halben MLB die Chance auf meine Zuneigung entziehen wollte, ist sie mir dann doch wieder nicht. Da aber inzwischen nur noch ein einziges AL-Team auf der Liste verblieben war und die Baltimore Orioles auf mich rein vom Bauchgefühl eher eine mittelmäßige Ausstrahlung ausübten, nahm ich die Regeldifferenz nun zum Anlass, im mittlerweile sechsten Schritt der Teamauswahl nur die beiden NL-Teams stehen zu lassen.

Bis hierhin war mir das Filtern leicht gefallen, aber zwischen den New York Mets und den San Francisco Giants zu entscheiden war schwer. Beide Städte hatte ich schon besucht und sie hatten mir gefallen. Die Giants punkteten durch das Stadion (inkl. der Aussicht von dort) und durch die längere Tradition. Für die Mets sprachen die günstigere Zeitzone (=mehr Spiele am mitteleuropäischen Abend), das interessantere AAA-Affiliate (ich liebe Las Vegas), das coolere Maskottchen und dass sie in den Jahren vor meiner Auswahl nicht so erfolgreich waren (Entwicklungsspielraum finde ich interessanter als direkt bei einem Contender einzusteigen). Am Ende entschied das Bauchgefühl, das mich zum Glück nicht im Stich gelassen hat. Ich wurde ein Met und aus heutiger Sicht kann ich mir kaum noch vorstellen, dass das noch nicht mal drei Jahre her ist und dass je ein anderes Team für mich infrage kam.

Mit meinen Ausschlusskriterien habe ich mir jetzt sicher einen Haufen Feinde gemacht; natürlich sind die meisten davon mit einem gewissen Augenzwinkern zu sehen, aber irgendwie muss man ja 29 Teams von der Liste bekommen, wenn am Ende nur noch eines draufstehen soll. Vielleicht nützt meine Beschreibung ja dem einen oder anderen, der für sich noch auf der Suche nach einem Team ist – was nicht heißen soll, dass jetzt alle Metsfans werden müssen, obwohl das natürlich die beste Wahl wäre.

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Juni 8th, 2016 by Dominik

Herzlich willkommen auf Baseblog.de!

Hier gibt es ab sofort mehr oder weniger regelmäßig Neues und Interessantes aus der Welt des wunderschönen Sports Baseball zu lesen.

Der Schwerpunkt wird auf der MLB liegen, aber auch über die Minor Leagues, die deutsche Baseball-Bundesliga sowie über Baseball auf internationaler Ebene werde ich mich gelegentlich auslassen.

Geplant ist für den Anfang, dass es regelmäßig den Grand Slam am Donnerstag, eine wöchentliche Gesamtschau über das Geschehen in der MLB, gibt. Alles Weitere – z. B. News und Kommentare zu einzelnen Spielern, Teams oder wichtigen Spielen, Rezensionen über Baseballbücher und -filme, Erhellendes über Baseballstatistiken, vielleicht auch mal den einen oder anderen Gedanken über mein persönliches Fansein usw. – schreibe und veröffentliche ich dazwischen je nach Zeit und Laune.

Warum habe ich diesen Blog begonnen? Vor allem natürlich, weil ich Lust darauf habe. Und weil es meines Wissens noch nichts Gleichartiges in deutscher Sprache gibt. Ich kenne ein nettes kleines Forum sowie einen hervorragenden wöchentlichen Podcast, welche ich beide wärmstens empfehlen möchte, aber leider keinen regelmäßig gepflegten nicht-kommerziellen Blog über Baseball. Was bisher nicht war, soll hier nun werden.

Baseblog.de ist mein erster eigener Blog und ich mache das als reines Hobby. Wenn ich irgendwo Blödsinn schreibe oder ihr findet dass irgend etwas fehlt oder schlecht umgesetzt ist, so bitte ich euch einerseits um Verzeihung und andererseits um einen Hinweis, damit ich daran arbeiten kann.

Wenn euch Baseblog.de gefällt, habe ich ebenfalls eine Bitte: Sagt es weiter, macht eifrig Werbung und nutzt auch die Kommentarfunktion, um mit mir und miteinander in Dialog zu treten. Denn wenn ich merke, dass das hier wirklich jemand liest und sich dafür interessiert, macht es mir selbst natürlich auch mehr Spaß, für euch am Ball zu bleiben.

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