Category: Bücher

Februar 10th, 2017 by Dominik

Beim Stöbern in der Auslage eines großen Online-Buchhändlers stieß ich kürzlich auf das Buch „Baseball: Kulturgeschichte eines amerikanischen Sports“ von Claus Melchior. Ein deutschsprachiges Buch über Baseball, das sich nicht als reine Einführungsliteratur versteht sondern schon im Titel eine kulturgeschichtliche Aufarbeitung dieser wunderbaren Sportart verspricht? Das klang fast zu gut, um wahr zu sein. Doch es ist gut und es ist wahr, davon konnte ich mich inzwischen überzeugen. Aber der Reihe nach:

Melchior steigt natürlich mit ein paar Seiten Erklärung ein, worum es beim Baseball überhaupt geht. Diese Einleitung darf von Lesern, die den Sport schon eine Weile kennen und verfolgen, getrost übersprungen werden, während sie für echte Einsteiger zu verdichtet sein dürfte, um wirklich durchzublicken. Aber sie ist vom Niveau her genau richtig für all jene, die schon eine grobe Idee vom Spiel haben und ihr Wissen etwas vertiefen oder auffrischen möchten. Insofern erfüllt dieses Kapitel wohl seinen Zweck.

Der Hauptteil des Buches besteht in einer chronologischen Schilderung der Geschichte des Baseballs von seinen Anfängen in der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die heutige Zeit. Melchior arbeitet dabei gekonnt die Wechselwirkungen zwischen der Entwicklung des Sports und jenen der amerikanischen Gesellschaft heraus. Dankenswerterweise beschränkt er sich dabei nicht auf die MLB und deren Vorläufer, sondern berücksichtigt beispielsweise auch den afroamerikanischen Baseball während der Rassentrennung und die Versuche der Etablierung von Frauen-Profiligen. Nur sehr selten – und wenn dann vornehmlich bei der Behandlung der jüngeren Geschichte – verliert der Autor sich kurzzeitig im Kleinklein der Aneinanderreihung von Playoffteilnehmern und Spielergebnissen; ansonsten ist sein Stil sehr lebendig und kurzweilig.

Nach jedem Kapitel folgt ein als Extra-Inning bezeichneter Exkurs, der quer zum sonst chronologischen Aufbau einzelne Aspekte behandelt wie zum Beispiel Baseballstatistiken oder den Einfluss des Baseballs auf Sprache, Literatur, Film und Musik. Darüber hinaus ist jedes Kapitel durchsetzt mit je eine bis drei Seiten ausfüllenden Porträts von Spielern, Stadien und Institutionen wie der Hall of Fame. Auch diese sind allesamt sehr lesenswert, wenngleich mich die Platzierung mitten in den Kapiteln nicht überzeugt, weil sie den Lesefluss hemmt. Ich lese ein Buch gern von vorne nach hinten durch, was durch die eingestreuten Porträts nicht ohne Weiteres möglich ist.

Am Ende gibt es noch ein Kapitel über Baseball international und in Deutschland, das auf mich leider ein bisschen wirkt wie das Anhängsel, das es ist. Anders formuliert: Mein Eindruck ist, dass die Entscheidung darüber, dieses Thema mitzubehandeln oder nicht, mit einem letztlich halbherzigen Kompromiss beantwortet wurde.

Die wenigen Schwachstellen des Buches habe ich beim Namen genannt, aber hoffentlich ist dabei deutlich geworden, dass das Jammern auf sehr hohem Niveau ist. Alles in allem ist Melchior das seltene Kunststück gelungen, ein hoch informatives Sachbuch zu einem für deutsche Verhältnisse exotischen Thema zu verfassen, das beim Lesen so fesselnd ist wie ein guter Roman. Toll, dass es so ein Buch über Baseball gibt und das nicht etwa als Übersetzung sondern als Original in deutscher Sprache. Fazit: klare Kaufempfehlung!

„Baseball: Kulturgeschichte eines amerikanischen Sports“ ist 2014 als 256 Seiten starkes Taschenbuch im Verlag Die Werkstatt erschienen und für 14,90 Euro beim Buchhändler eures Vertrauens erhältlich.

Transparenz-Hinweis: Das vorgestellte Buch wurde mir auf meine Anfrage hin als kostenloses Rezensionsexemplar vom Verlag zur Verfügung gestellt. Diese freundliche Geste hat keine Auswirkung auf meine Beurteilung des Produkts – ihr lest wie gewohnt meine ehrliche und ungeschminkte Meinung.

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Dezember 18th, 2016 by Dominik

Die Offseason ist noch lang und wer mit dem letzten Buchtipp schon durch ist oder noch ein Weihnachtsgeschenk sucht, dem lege ich „Die Kunst des Feldspiels“ (Original: „The Art of Fielding“) ans Herz.

Es geht in Chad Harbachs Debütroman um Baseball, das legen schon der Name sowie die Behandlung in diesem Blog nahe, aber es geht noch um so viel mehr. Es geht um das Erwachsenwerden, um Freundschaft und Liebe, um Sehnsüchte, Leidenschaften, Verluste und neue Ziele, kurz gesagt: um das Leben an sich, für das der Sport als Metapher herhält.

Die Hauptperson des Romans ist Henry Skrimshander, ein eher schmächtiger Teenager vom Lande, in dem ein riesiges Talent schlummert – eben die Kunst des Feldspiels. Als Shortstop der fiktiven Westish College Harpooners schickt er sich an, in die Fußstapfen seines großen Vorbilds, des ebenfalls fiktiven MLB-Stars und Buchautors Aparicio Rodriguez, zu treten. Gemeinsam mit seinem Freund und Mentor Mike Schwartz arbeitet Henry hart an sich, um neben seinem in die Wiege gelegten Ausnahmetalent für das Defensivspiel auch die körperlichen Voraussetzungen und Instinkte zu entwickeln, um als Batter zu überzeugen. Dank Henry sind die Harpooners so erfolgreich wie nie zuvor und er selbst gerät schnell ins Blickfeld der MLB-Scouts. Henry gewinnt die Anerkennung des Collegedirektors Guert Affenlight und findet in seinem schwulen Mitbewohner Owen Dunne einen Freund fürs Leben.

Natürlich kann die Geschichte nicht so idyllisch weitergehen, ein Bruch muss kommen. Er kommt in Form von Henrys tragischem erstem Fehlwurf direkt ins Gesicht seines Freundes Owen. Henry verliert durch dieses Erlebnis das Vertrauen in seinen bis dato unfehlbaren Wurfarm, die Scouts wenden sich von ihm ab und die von der Situation ohnehin belastete Freundschaft zu seinem Mentor Mike wird zusätzlich erschüttert, als eine Frau zwischen die beiden tritt. Bei Letzterer handelt es sich ausgerechnet um die Tochter von Direktor Affenlight, der seinerseits in völlig unerwarteter Art und Weise seine große Liebe findet.

Harbach erzählt seine Geschichte in einem gleichermaßen mitreißenden wie feinsinnigen, sowohl gefühl- als auch humorvollen Stil, gespickt von Anspielungen auf literarische Vorbilder wie Hermann Melville. Selten hat ein 600 Seiten langes Buch in mir so sehr den Wunsch geweckt, es möge immer weiter und weiter gehen und nicht aufhören. Ich bin mir keinerlei Übertreibung bewusst, wenn ich diesen Roman als Geniestreich bezeichne. Jeder, der sich für Baseball und gute Literatur interessiert, sollte ihn gelesen haben. Jeder andere auch.

„Die Kunst des Feldspiels“ ist 2012 als sehr ordentliche Übersetzung von Stephan Kleiner und Johann Christoph Maas im Verlag Dumont erschienen, als gebundene Ausgabe für 22,99 Euro und als Taschenbuch für 9,99 Euro.

Der Transparenz halber: Ich habe das hier vorgestellte Buch selbst gekauft und für die Rezension keinerlei Vergütung oder Vergünstigung erhalten.

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November 27th, 2016 by Dominik

Das Buch, das ich heute vorstellen und für die Überbrückung der Offseason empfehlen möchte, ist nicht neu und es ist auch nicht unbedingt ein Höhepunkt der Weltliteratur. Dennoch hat der 2012 erschienene Roman „Home Run“ (Original: „Calico Joe“) von John Grisham bei mir persönlich einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Er war es nämlich, der mich damals dazu anregte, mich erstmals intensiv mit diesem wunderbaren Sport zu beschäftigen – wohin das führte, ist den Lesern dieses Blogs mehr oder weniger bekannt.

John Grisham ist wohl jedem, der hin und wieder ein Buch in die Hand nimmt, ein Begriff. „Home Run“ dürfte allerdings eines seiner zumindest in Deutschland weniger bekannten Werke sein – zum einen, weil es sich nicht um einen der Justizthriller handelt, für die Grisham in erster Linie berühmt ist, zum anderen weil es ein gewisses Grundverständnis von Baseball und dessen Begrifflichkeiten voraussetzt. Bei mir war dieses Verständnis damals nur in Ansätzen vorhanden, aber zum Glück motivierte die Geschichte mich dazu, mich tiefer und tiefer in diese Sportart einzuarbeiten.

Grishams Ich-Erzähler ist Paul Tracey, der Sohn des jähzornigen, von sich selbst eingenommenen MLB-Pitchers Warren Tracey. Paul schildert seine Erinnerungen an Ereignisse im Jahr 1973, in dem sein Vater im Herbst seiner eher unspektakuären Karriere für die New York Mets spielt. Gleichzeitig sorgt bei den Chicago Cubs der ebenfalls fiktive Rookie-First-Baseman Joe Castle für Furore. Castle bricht in seinen ersten Spielen einen Rekord nach dem anderen und wird zu Pauls Lieblingsspieler. Als Warren Tracey und Joe Castle aufeinander treffen, kommt es vor Pauls Augen zu einem tragischen Ereignis, das das Leben aller drei Personen nachhaltig verändert. Jahrzehnte später, sein Vater liegt mittlerweile im Sterben, begibt Paul Tracey sich auf eine Reise, um das prägende Erlebnis aus seiner Kindheit zu verarbeiten, nach Vergebung und Versöhnung zu suchen.

Grisham erzählt gewohnt flüssig und mitreißend und die knapp 300 Seiten vergehen wie im Flug. Wenn man unbedingt noch etwas Kritisches finden will, dann kann man sich über die etwas holzschnittartigen Charaktere von Warren Tracey und Joe Castle auslassen, die jeweils recht einseitig alles Böse und alles Gute der Baseballwelt verkörpern. Auch ist der Plot vom zerrütteten Vater-Sohn-Verhältnis und dessen später Aufarbeitung nicht allzu originell. Aber die Einbettung in das Baseballthema und die dichte Erzählatmosphäre lassen darüber schnell hinwegsehen und machen den Roman zu einem wahren Lesevergnügen.

„Home Run“ ist auf Deutsch (Übersetzung: Bea Reiter) im Heyne-Verlag erschienen, als gebundene Ausgabe für 17,99 Euro und als Taschenbuch für 8,99 Euro. Ich selbst habe es als Hörbuch gehört und kann die von Charles Brauer vorgelesene Fassung sehr empfehlen.

Der Transparenz halber: Ich habe das hier vorgestellte Buch bzw. Hörbuch selbst gekauft und für die Rezension keinerlei Vergütung oder Vergünstigung erhalten.

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August 20th, 2016 by Dominik

Um gleich mal mit der Tür ins Haus zu fallen: Mich hat es ernsthaft überrascht, wie klein der Heimvorteil im Baseball im Vergleich mit den meisten anderen Sportarten ist. Ich habe zu dem Thema einen kleinen Vergleich durchgeführt und stelle die Frage nach möglichen Gründen.

Meine naive Erwartung war eigentlich, dass der Heimvorteil im Baseball größer sein müsste als in anderen Sportarten. Dafür spricht mindestens zweierlei: erstens dass bei den Ballparks weder die Ausmaße noch die Form des Feldes (genauer gesagt des Outfields) exakt festgelegt sind. Nicht umsonst spricht man bei der Beschäftigung mit Baseball-Statistiken von Ballpark-Effekten, also der Eigenschaft eines Stadions, bestimmte Spielertypen – z. B. Hitter oder Pitcher, Linkshänder oder Rechtshänder – zu bevorteilen. Man sollte meinen, dass das zu einem deutlichen Heimvorteil führt, weil die Vereine ihre Teams natürlich so zusammenstellen, dass deren Stärken möglichst perfekt auf den Ballpark abgestimmt sind, in dem sie die Hälfte ihrer Spiele absolvieren, und weil die Spieler die eigene Spielweise an dem Park ausrichten, in dem ihnen jede Ecke und jede Kurve in Fleisch und Blut übergegangen ist. Zweitens spricht für den Heimvorteil, dass sogar die Regeln des Spiels ausdrücklich die Heimmannschaft bevorzugen. Diese darf immer als zweites schlagen und hat somit als einzige die Chance auf einen Walk-Off-Sieg; sie muss sich nie darum sorgen, eine im neunten oder späteren Inning erzielte Führung noch zu verspielen, während sie ihrerseits bei jedem späten Rückstand noch die Chance erhält, zurückzuschlagen. Bei Interleague-Spielen kommt noch hinzu, dass diese nach den Regeln (mit oder ohne Designated Hitter) der Liga des Heimteams ausgetragen werden.

So schön kann man erklären, warum der Heimvorteil im Baseball besonders groß ist. Das einzige Problem dabei ist, dass das nicht der Realität entspricht. Ich habe mir mal die Mühe gemacht, den Anteil von Heimsiegen in mehreren Sportarten und Ligen auszuwerten. Um auch in Sportarten mit wenigen Spielen auf brauchbare Fallzahlen zu kommen, beziehen sich alle Daten auf einen Fünf-Jahres-Zeitraum (2011-2015 bzw. 2011/12-2015/16), Unentschieden wurden aus der Betrachtung ausgeschlossen.

Liga Heimsiege
Major League Baseball 53,32%
National Hockey League 54,49%
Nippon Professional League 54,52%
Baseball-Bundesliga 55,06%
National Football League 56,93%
National Basketball Association 58,84%
Fußball-Bundesliga 60,03%
Major League Soccer 67,54%

Ich war wie gesagt überrascht, als ich diese Ergebnisse gesehen habe. Die betrachteten Baseball-Ligen belegen drei der vordersten vier Plätze, während beim Football, Basketball und ganz besonders beim Fußball der Heimvorteil eine größere Rolle spielt. Wie kommt das? Ein möglicher Faktor könnte die von den Fans übertragene Stimmung sein. Es ist kein Geheimnis, dass beim Fußball im Allgemeinen mehr und lauter angefeuert wird als beim Baseball; auch beim Basketball ist davon auszugehen, dass sich aufgrund des kleineren Feldes und der geschlossenen Hallen die Atmosphäre leichter auf die Spieler überträgt als in den weitläufigen Baseballparks. Vielleicht spielen auch die Reisestrapazen eine Rolle. Beim Fußball trifft man sich zu einzelnen Spielen, auf welche sich die Heimmannschaft eine Woche lang zu Hause vorbereitet, während das Auswärtsteam am Spieltag oder einen Tag davor anreist. Beim Baseball hingegen spielt man mehrtägige Serien und oft kommt die Heimmannschaft selbst erst einen Tag vorher zurück in die Stadt. Die Unterschiede könnten ein Stückweit auch am Wetter liegen, denn während Baseball weitgehend in der Jahreszeit stattfindet, in der es überall warm ist, gibt es beim Football und beim Fußball (vor allem in Amerika) Mannschaften, die zu Hause häufiger mit frostigen Temperaturen zu tun haben und das im Gegensatz zu manchen ihrer Gegner gewohnt sind.

Was ich aufgezählt habe, sind nichts als ungeprüfte Ideen, aber ich habe natürlich auch nach wissenschaftlichen/statistischen Untersuchungen zu dem Thema gesucht. Gefunden habe ich nicht allzu viel, aber immerhin das sehr interessante Buch „Scorecasting – The Hidden Influences Behind How Sports Are Played and Games Are Won“ (hier eine Leseprobe). Die Autoren Tobias J. Moskowitz und L. John Wertheim gehen darin unter anderem der Frage nach, wie der in allen Sportarten zu beobachtende Heimvorteil zustande kommt. Ihre mit reichlich Zahlen und Erklärungen untermauerte Antwort ist eine Aussage, der kaum ein Sportfan widersprechen wird: Die Schiedsrichter sind schuld!

Tatsächlich zeigen mehrere in dem Buch zitierte Untersuchungen, dass die Offiziellen dazu neigen, die Heimmannschaften zu bevorzugen: Strafen werden häufiger zum Vorteil des Heimteams ausgesprochen, Nachspielzeiten im Fußball sind deutlicher länger bei knappem Rückstand des Heimteams als bei knapper Führung, im Baseball wird deutlich seltener auf called Strike und entsprechend häufiger auf Ball für die heimischen Batter entschieden. Zu allem Überfluss treten diese Eigenheiten umso stärker zu Tage, je knapper und somit wichtiger die konkreten Spielsituationen sind. Moskowitz und Wertheim betonten, dass nicht von bewussten Ungleichbehandlungen durch die Schiedsrichter auszugehen ist, sondern eher von unbewussten gedanklichen Mechanismen, die Emotion des Heimpublikums aufzunehmen, den Stress unliebsamer Entscheidungen zu vermeiden und somit im Zweifelsfall für die Heimmannschaft zu urteilen.

Im Zusammenhang damit, dass das Publikum beim Fußball in der Regel lauter und emotionaler ist als beim Baseball und dass der Einfluss von Schiedsrichterentscheidungen auf den Spielausgang im Fußball möglicherweise ebenfalls größer ist, scheinen mir die Erkenntnisse von Moskowitz und Wertheim einen brauchbaren Erklärungsansatz für die beobachteten Unterschiede beim Heimvorteil zu liefern. Als abgeschlossen würde ich den Fall deswegen aber nicht betrachten, dazu sind für mich noch zu viele Fragen offen. Beispielsweise fügt sich der ermittelte Wert für Eishockey meiner Ansicht nach nicht so richtig in das Bild ein, denn diesen Sport hätte ich in Sachen Emotionen und Schiedsrichtereinfluss eher in der Nähe von Basketball oder Fußball gesehen als in der von Baseball. Warum der Heimvorteil in der MLS noch deutlich größer ist als in der Fußball-Bundesliga, scheint mir ebenfalls klärungsbedürftig. Ich schließe daher mit dem klassischen Satz: Further research is needed.

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