Januar 18th, 2018 by Dominik

Kleinvieh macht auch Mist. So könnte man die vergangene MLB-Woche beschreiben, in der es zwar einige interessante Neuigkeiten gab, aber immer noch Stillstand herrschte in Bezug auf „große“ Trades oder Free-Agent-Verpflichtungen. Das letzte Woche an dieser Stelle vorgestellte All-Free-Agent-Team musste seitdem nur Reliever Addison Reed abgeben, 13 Mitglieder meiner gut zwei Monate alten Top-20-Liste sind nach wie vor zu haben. Erklärungsansätze für die extrem zurückhaltende Free Agency dieses Jahres gibt es einige. Am einleuchtendsten erscheint mir die Vermutung, die Klubs gelangten zunehmend zu der Ansicht, dass Free Agents eine schlechte Investition sind: Die Kosten für sie sind im Vergleich mit selbst entwickelten oder ertradeten Spielern in ihren ersten sechs MLB-Jahren unverhältnismäßig hoch und die verlangten Vertragslaufzeiten bergen große Risiken, weil die Gehälter garantiert sind und man bei verletzungs- oder altersbedingtem Leistungsabfall mitunter jahrelang auf Zahlungsverpflichtungen ohne Gegenwert sitzen bleibt. Was an dieser Diagnose dran ist, wird sich im Laufe der nächsten Jahre zeigen. Wenn sie stimmt, dürfte sich der Trend zur Zurückhaltung der Vereine fortsetzen und/oder die von den Free Agents erzielten Gehälter und Laufzeiten dürften deutlich zurückgehen.

Pirates traden McCutchen und Cole, behalten Rivero
Das mit Abstand aktivste Front Office war diese Woche das der Pittsburgh Pirates. Die Pirates haben die Weichen klar in Richtung Rebuilding gestellt. Zuerst tradeten sie SP Gerrit Cole zu den Houston Astros. Die Astros werten damit ihre Rotation deutlich auf, während die Pirates mit SP Joe Musgrove, 3B Colin Moran, RP Michael Feliz und OF Jason Martin ihren Kader verjüngern und verbreitern.

Als nächstes wurde OF Andrew McCutchen, dessen Vertrag Ende des Jahres ausläuft, nach San Francisco geschickt. Damit arbeiten die Giants – wenngleich nur kurzfristig – an ihren Problemen im Outfield und bieten ihren Fans nach Evan Longoria nun mit McCutchen schon den zweiten Spieler, der bei seinem bisherigen Team absoluter Publikumsliebling war. Die Gegenleistung für die Pirates sind weitere Zukunftshoffnungen in Form des jungen RP Kyle Crick und OF-Prospect Bryan Reynolds sowie 500.000 Dollar aus dem Pool für internationale Spielerverpflichtungen.

Als weiterer Veteran, von dem man sich trennt, könnte sich in den kommenden Tagen noch 2B Josh Harrison zu Cole und McCutchen gesellen. Mit den Mets gab es wohl schon intensive Trade-Gespräche bezüglich Harrison, die bislang aber ohne Ergebnis blieben. Als festen Teil ihrer Zukunft betrachten die Pirates hingegen ihren Closer Felipe Rivero. Der 26-Jährige wurde mit einem Vierjahresvertrag im Wert von 22 Millionen Dollar ausgestattet.

Brad Hand
Ähnlich wie die Pirates mit Rivero haben auch die San Diego Padres mit Brad Hand einen relativ jungen Closer, den sie als eines der Kernstücke zukünftiger Erfolge sehen und dem sie deshalb eine hochdotierte Vertragsverlängerung zukommen lassen: 19,75 Millionen Dollar ist Hand den Padres für die nächsten drei Jahre wert, zudem haben sie die Option auf ein viertes Jahr.

Addison Reed zu den Twins
Der relevanteste Free Agent, der in den letzten Tagen ein neues Team fand, ist RP Addison Reed. Für 16,75 Millionen Dollar spielt Reed die nächsten zwei Jahre in Minnesota. Das wirft die spannende Frage auf, wer für die Twins nächstes Jahr closen wird: Der vor wenigen Wochen verpflichtete Fernando Rodney (4.23 ERA, 3.03 FIP) soll diese Rolle erklärtermaßen einnehmen, doch Rodney ist bei Saisonstart 41 Jahre alt, bringt eine Verletzungsgeschichte und eine Reihe schwacher Auftritte in der Dominikanischen Winter League mit sich. Reed (2.84 ERA, 4.60 FIP) ist 29, als wenig verletzungsanfällig bekannt, hat sowohl von der Laufzeit als auch vom Gehalt her den besseren Vertrag bekommen und vor allem bin ich vermutlich nicht der einzige, der ihn schlichtweg für den besseren Pitcher hält.

Kendrick, Granderson und Gonzalez wollen’s noch mal wissen
Drei ältere Free Agents haben neue Verträge unterschrieben und möchten beweisen, dass sie noch nicht zum alten Eisen gehören. OF Curtis Granderson (bei Saisonstart 37) und 1B Adrian Gonzalez (35) konnten letztes Jahr bei den Los Angeles Dodgers nicht das Leistungsniveau halten, das man früher von ihnen gewohnt war. Beide wurden deswegen von den Dodgers nicht in den Playoff-Kader aufgenommen. Für 5 Millionen Dollar erhält Granderson dieses Jahr eine neue Chance bei den Toronto Blue Jays. Das dürfte gut investiertes Geld sein, denn selbst wenn Granderson leistungsmäßig nicht die Kurve bekommen sollte, so ist er zumindest als äußerst sympathischer Führungsspieler bekannt, dessen Anwesenheit sich positiv auf die Stimmung im Clubhouse und auf die Entwicklung der jungen Spieler auswirken wird. Auch Gonzalez wird nicht nur auf dem Platz, sondern ebenfalls als Mentor gefragt sein: Bei den New York Mets soll er dem jungen 1B Dominic Smith Zeit und Rat bei dessen Entwicklung verschaffen.

Unter etwas anderen Vorzeichen steht die Verpflichtung von OF Howie Kendrick (34) bei den Washington Nationals: Kendrick erwies sich 2017 als Spätentwickler und hatte mit .844 OPS und 1.6 fWAR sein bislang bestes Jahr in der MLB. Für die Nationals, die Kendrick zur Trade Deadline von den Philadelphia Phillies geholt hatten, war das Grund genug, ihn nun mit einem Zweijahresvertrag über 7 Millionen Dollar auszustatten.

Arbitration-Rekorde von Donaldson und Bryant
Von Ende Januar bis Mitte Februar stehen die Arbitration Hearings an, also die Schlichtungsrunden zur Festlegung der Gehälter von Spielern im vierten bis sechsten MLB-Jahr. In den Wochen davor suchen und finden die Klubs mit vielen der betroffenen Spieler Einigungen, um das Schlichtungsverfahren zu vermeiden. Das ist wenig spektakulär, da schon vorher feststeht, dass die betreffenden Spieler ihrem bisherigen Team erhalten bleiben und es meist um (im Vergleich mit guten Free Agents) relativ moderate Summen geht. Deswegen berichte ich hier auch in der Regel nicht über Arbitration-Einigungen. Aber keine Regel ohne Ausnahme, zwei der diesjährigen Fälle möchte ich doch erwähnen: 3B Josh Donaldson einigte sich mit den Toronto Blue Jays auf ein Gehalt von 23 Millionen Dollar, das ist ein neuer Rekord für einen Einjahresvertrag mit einem Spieler in der Arbitration-Phase. Dagegen nehmen sich die 10,85 Millionen, die 3B Khris Bryant von den Chicago Cubs erhält, fast bescheiden aus, doch auch das ist ein Rekord und zwar als höchste Summe, die je einem Spieler in seinem ersten Jahr der Arbitration-Phase gezahlt wurde.

Manfred will die Pitch-Clock
Um die mögliche Einführung einer Pitch-Clock (ich war hier schon mal darauf eingegangen) ist es in den letzten zwei Monaten relativ ruhig geblieben, doch es scheint nach wie vor wahrscheinlich, dass diese fundamentale Neuerung schon zur bevorstehenden Saison eingeführt wird. MLB-Commissioner Rob Manfred hatte die Pitch-Clock schon letztes Jahr vorgeschlagen, ebenso wie eine Begrenzung von Besprechungen auf dem Mound. Die Spieler, vertreten durch die Spielergewerkschaft MLBPA, waren dagegen, doch die Statuten der MLB erlauben Manfred, Regeländerungen auf eigene Faust durchzuführen, wenn über sie innerhalb eines Jahres keine Einigung erzielt wurde. Die MLBPA scheint derzeit die Strategie zu verfolgen, genau dies zu provozieren: eine einseitige Regeländerung durch die Ligaführung, für die diese dann auch alleine gerade stehen und etwaige Kritik einstecken muss. Darauf jedenfalls deutet hin, dass die MLBPA sich, soweit öffentlich wahrnehmbar, zu diesem Thema stark zurückhält. Natürlich kann das auch nur Verhandlungstaktik sein. Ich hoffe, dass es das ist, denn in meinen Augen sollte die MLBPA lieber versuchen, die wohl unvermeidliche Neuregelung mitzugestalten und zum Beispiel auf ein Limit von 25 statt 20 Sekunden pro Pitch hinzuwirken statt dass man die Hände in den Schoß legt, um anschließend mit dem Finger auf Manfred zu zeigen und doch nichts zu verändern.

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Juni 8th, 2017 by Dominik

Edinson Volquez pitcht einen No-Hitter, es wird ein MLB-Rekord mit insgesamt sieben Grand Slams aufgestellt, einer davon ist der 600. Homerun von Albert Pujols und Jon Lester überwindet sich zu einem Pickoff-Throw an die erste Base: So viele historische Ereignisse in der MLB sind schon viel für eine Woche, tatsächlich fanden sie aber alle an einem einzigen Tag statt, nämlich letzten Samstag. Aber auch von den anderen Tagen der letzten Woche gibt es einiges Bemerkenswertes zu berichten in diesem Grand Slam am Donnerstag.

American League
In der American League East läuft zurzeit der Baseball-Klassiker schlechthin: Die New York Yankees (33-23) und die Boston Red Sox (32-26) spielen eine Drei-Spiele-Serie gegeneinander und es geht um nicht weniger als die Spitze der Division. Nachdem die beiden bisherigen Spiele geteilt wurden, werden die Yankees auf jeden Fall oben bleiben, doch im heute Nacht anstehenden dritten Duell können die Red Sox immer noch zumindest nach Siegen gleichziehen. Für die Yankees geht es anspruchsvoll weiter, denn sie empfangen als nächstes den Dritten im Bunde, die Baltimore Orioles (31-26). Die Orioles absolvieren gerade ein sehr anstrengendes Programm: Gegen die Pittsburgh Pirates mussten sie gerade zweimal hintereinander in Extra-Innings, heute geht es für ein einzelnes Spiel zu den Washington Nationals und dann steht die Serie in New York an. Wenn die O’s diese Tour einigermaßen ungeschoren überstehen, fange ich so langsam an, an sie zu glauben.

In der AL Central drängt sich nach wie vor kein Team auf, an das man wirklich glauben könnte. Die Minnesota Twins (29-26) halten sich an der Spitze, obwohl sie von den letzten zehn Spielen sieben verloren haben, dicht gefolgt von den Cleveland Indians (29-28). Die Indians halte ich immer noch für das stärkste Team der Division, aber um diesem Anspruch gerecht zu werden, müssen sie vor allem bei den divisionsinternen Begegnungen (bislang 13-14) besser werden. Die ausgeglichene Bilanz der Detroit Tigers (29-29) sehe ich als die Obergrenze des in diesem Jahr Erreichbaren und auch mit den Kansas City Royals (26-32) und den Chicago White Sox (25-32) rechne ich nicht ernsthaft, obwohl sie wegen der generellen Schwäche der Division allesamt nicht weit weg von der Spitze sind. Übrigens werde ich aus keinem Team so wenig schlau wie aus den Royals: Sie machen über weite Strecken der Saison den Eindruck eines desolaten, ausgebrannten Teams, andererseits sind sie die einzigen außer den Indians, die in diesem Jahr überhaupt schon eine Serie gegen die Houston Astros gewonnen haben – und das nun schon zum zweiten Mal.

Die Houston Astros (42-18) dominieren die AL West nach wie vor nach Belieben und haben neben der besten Siegbilanz, den meisten erzielten Runs und dem besten Run Differential der Liga nun auch die längste Siegesserie der Saison auf dem Konto. Zehn Spiele hintereinander haben sie gewonnen, bevor es zwei Niederlagen gegen die Kansas City Royals setzte. Etwas unter dem Radar haben sich die Seattle Mariners (30-30) mit neun Siegen aus den letzten zehn Spielen zurück zu einer .500-Bilanz und vorbei an den Mike-Trout-losen Los Angeles Angels (30-32) auf Platz zwei der Division geschoben. Für die Texas Rangers (27-32) sehe ich momentan relativ schwarz: Sie sind nach elf Niederlagen aus den letzten vierzehn Spielen ohnehin schon etwas abgeschlagen und nun müssen sie dreimal nach Washington und dann dreimal nach Houston.

National League
Über die National League East kann man jedes Mal das Gleiche schreiben, aber darauf habe ich keine Lust. Deswegen verliere ich heute mal keine Worte über die Washington Nationals (37-21), sondern erwähne lieber die interessantesten Ereignisse im traurigen Rest der Division: Die New York Mets (25-32) haben ihr Maskottchen gefeuert, nachdem es sich erdreistet hatte, den bisherigen Saisonverlauf kurz und prägnant mit einem einzigen Fingerzeig zusammenzufassen. Die Atlanta Braves (25-32) haben ihr linkshändiges Pitching-Prospect Sean Newcomb in den Kader geholt und planen, Newcomb am Samstag in einem Spiel des Doubleheaders gegen die Mets starten zu lassen. Die Miami Marlins (25-33) erleben gerade die stärkste Phase ihrer Saison, haben acht der letzten elf Spiele gewonnen, darunter den No-Hitter von Volquez (siehe Spiel der Woche). Auch die Philadelphia Phillies (21-36) durften diese Woche ein bisschen feiern, vier Siege am Stück gab es – zwar nur gegen die Braves und die Giants, aber immerhin. Das schwächste Team der Liga sind die Phillies nach wie vor, aber es könnte noch ein spannendes „Rennen“ mit den San Diego Padres und vielleicht den San Francisco Giants werden.

Die Chicago Cubs (30-28) haben sich nach dem jüngsten Absturz mit einem Sweep über die St. Louis Cardinals (26-31) und einer gewonnen Serie gegen die Miami Marlins rehabilitiert. Am Überraschungsteam der Milwaukee Brewers (32-28) gibt es allerdings für sie in der NL Central bislang kein Vorbeikommen und der Titelverteidiger hat mit einer Vier-Spiele-Serie gegen die Colorado Rockies nun einen dicken Brocken vor sich. Im direkten Duell mit den Cardinals haben die Cincinnati Reds (28-30) bislang drei Spiele der bis heute andauernden Serie gewonnen und halten sich solide im Mittelfeld.

In der NL West bleibt es bei dem schon seit Saisonbeginn herrschenden Bild: Die Colorado Rockies (38-23), Arizona Diamondbacks (36-25) und Los Angeles Dodgers (36-25) stehen vorne ganz eng beisammen, dann kommt lange nichts und schließlich ebenfalls eng beisammen die San Francisco Giants (24-37) und die San Diego Padres (23-37). Es würde mich nicht wundern, wenn am Ende der regulären Saison beide Wild Cards an die NL West gehen. Nach dem bisherigen Verlauf wäre das jedenfalls hochverdient, alle drei Mitglieder des Führungstrios spielen nicht nur erfolgreichen sondern auch sehr attraktiven Baseball, wie ich ihn gern auch in den Playoffs sehen möchte. Die Giants und die Padres sind neben den Phillies die einzigen Teams der MLB mit einer Bilanz von unter .400 und die drei sind auch die einzigen mit einem Run Differential von unter -60, was dafür spricht, dass sie nicht aus Zufall so schlecht dastehen.

Szene der Woche
Diese Woche gibt es viele Kandidaten für die Szene der Woche: Ein Triple Play der Twins, den Pickoff-Throw von Jon Lester, den Homerun-Klau von Adam Jones und Andrew McCutchens Reaktion darauf, aber ich entscheide mich für das Offensichtliche: den sechshundertsten Homerun von Albert Pujols, den er am Samstag stilecht in Form eines Grand Slams gegen die Twins über den Zaun gehauen hat.

Statistik der Woche 
5 AB, 5 H, 4 HR, 10 RBI. Das ist die unglaubliche Bilanz von Scooter Gennett beim 13:1-Sieg seiner Cincinnati Reds gegen die St. Louis Cardinals vom Dienstag. „Scooter wer?“ werden selbst unter Baseballkennern nicht wenige gedacht haben, denn der 27-jährige Gennett kam in seiner bisherigen Karriere nie über mittelmäßige Produktion und den Status eines Ergänzungsspielers hinaus. Vor der Saison war er von den Milwaukee Brewers entlassen worden und über den Waiver in seine Heimatstadt Cincinnati gewechselt. Dort hatte er bis zum Spiel vom Dienstag .270/.308/.450 mit drei Homeruns geschlagen und steckte in einem 1-von-20-Slump. Nun hat er sich mit einer der besten Offensivleistungen aller Zeiten verewigt: Vier Homeruns in einem Spiel hatten nur 16 Spieler vor ihm geschafft und keiner von diesen 16 hat noch einen fünften Hit und insgesamt zehn RBIs beigesteuert.

Spiel der Woche
Der erste No-Hitter des Jahres 2017 und damit quasi automatisch das Spiel der Woche geht auf das Konto von Edinson Volquez. Der Marlins-Pitcher ließ bei Miamis 3:0-Sieg über die Diamondbacks lediglich zwei Baserunner (beides Walks) zu, die allerdings jeweils in Double Plays ausschieden, sodass Volquez die neun Innings mit der minimalen Zahl von 27 Battern und mit nur 98 geworfenen Pitches nach Hause brachte. Dabei wäre er fast schon im ersten Inning aus dem Spiel genommen worden, als er bei einem Groundout mit Rey Fuentes kollidierte und sich offenbar am rechten Knöchel weh tat. Aber er hielt durch und pitchte das Spiel seines Lebens, das er anschließend den tödlich verunglückten Pitcherkollegen Jose Fernandez und Yordano Ventura widmete. Ventura, ein enger Freund seines dominikanischen Landsmanns und früheren Teamkameraden Volquez, wäre am gleichen Tag 26 Jahre alt geworden.

Spiel der kommenden Woche
Wenn von Freitag bis Sonntag die Milwaukee Brewers in Arizona auf die Diamondbacks treffen, dann ist es ein Duell zwischen zwei der größten Überraschungen der bisherigen Saison. Das gilt allgemein für die beiden Teams und es ist gilt speziell am Sonntag auch für die beiden voraussichtlichen Starting Pitcher. Egal, ob man mehr auf ERA oder auf FIP schaut, Milwaukees Chase Anderson (2.94, 3.30) und Arizonas Robbie Ray (2.85, 3.23) gehören in beiden Statistiken zu den Top-15 der Liga und von keinem der beiden hätte das wohl irgend jemand gedacht. Wenn nicht gleichzeitig euer Lieblingsteam spielt und/oder ihr mal was anderes sehen wollt, dann schaltet am Sonntag um 22:10 Uhr mitteleuropäischer Zeit doch einfach dieses Spiel ein.

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