April 2nd, 2017 by Dominik

Endlich ist Opening Day! Buchtipps, Previews, Aprilscherze – alles Schnee von gestern, denn heute beginnt die MLB-Saison. Für alle, die noch nicht wissen, ob und wie sie die Spiele dieses Jahr verfolgen können, stelle ich mal die mir bekannten Möglichkeiten vor. Wenn ihr weitere kennt, schreibt es in die Kommentare – aber bitte keine illegalen oder Grauzonenkanäle, auf die habe ich hier ganz bewusst verzichtet.

1. Der Königsweg: mlb.tv
Wer Zugriff auf alle Spiele haben möchte, sowohl live als auch als Aufzeichnung und (zumindest auf manchen Geräten) sogar zeitversetzt, der kommt an mlb.tv nicht vorbei. Das offizielle Angebot der Liga kostet für ein Jahr 112,99 Dollar. In Deutschland kommt dazu noch die Mehrwertsteuer, sodass man umgerechnet mit knapp 130 Euro dabei ist. Mit dem Abo kann man alle 2430 Spiele der regulären Saison und auch die kompletten Playoffs auf allerlei Geräten sehen: zum Beispiel auf PC, Smartphone, Tablet, Playstation, Xbox oder natürlich am Fernseher, auf den man die Übertragung mit Chromecast, Apple TV oder Fire TV bekommt, sofern es sich nicht um eines der smarten Geräte handelt, auf denen man direkt die mlb.tv-App installieren kann. Für die meisten Spiele hat man sogar die Auswahl zwischen einem Stream mit Kommentar aus Sicht des Heimteams und einem aus Sicht des Auswärtsteams.

Mein Urteil: Für mich persönlich kommt nichts anderes infrage. Aber nicht jeder ist so MLB-verrückt wie ich und für den einen oder die andere ist vielleicht ein Angebot ausreichend, das entweder günstiger ist oder eine größere Vielfalt an anderen Sportübertragungen bietet.

2. 600 MLB-Spiele und viele andere Sportarten: DAZN
DAZN ist ein Anbieter von Sport-Livestreams, der vor wenigen Tagen die Rechte erworben hat, um sein breites Angebot um die MLB zu erweitern. Für 9,99 Euro monatlich nimmt sich DAZN preislich nicht viel mit mlb.tv und auch die Empfangsmöglichkeiten auf verschiedenen Endgeräten und Streamingplayern sind weitgehend die gleichen. Der wichtigste Unterschied ist, dass einerseits nur rund 600 Partien – also ca. ein Viertel der Spiele – übertragen werden, man aber andererseits auch NFL, NBA, NHL, mehrere Fußballligen und einige weitere Sportarten verfolgen kann.

Mein Urteil: Wenn man sich generell für Sport interessiert und hinsichtlich der MLB nicht darauf fixiert ist, ein bestimmtes Team lückenlos zu verfolgen, dann bietet DAZN sich als brauchbare Alternative zu mlb.tv an.

3. 75 MLB-Spieler über TV: Sport1-US
Der Pay-TV-Sender Sport1-US hat sich als Unterlizenznehmer von DAZN ebenfalls das Recht gesichert, MLB-Spiele zu übertragen und wird das in diesem Jahr nach eigener Aussage mindestens 75-mal in Anspruch nehmen. Sport1-US kann man über Kabel, Satellit oder verschiedene IPTV-Anbieter empfangen, indem man ein Pay-TV-Paket bucht, in dem der Sender enthalten ist. Im Gegensatz zu den vorgestellten Streaming-Angeboten handelt es sich bei Sport1-US um „richtiges“ Fernsehen.

Mein Urteil: 75 Spiele sind für eine MLB-Saison verschwindend wenig, selbst mit dem Free Game von mlb.tv (siehe unten) kommt man auf mehr als doppelt so viele. Wenn man Sport1-US sowieso schon empfängt, sind die MLB-Spiele natürlich ein netter Bonus, extra bestellen würde ich es deswegen nicht. Aber wenn man in einer Gegend mit schlechter Internetversorgung lebt, ist es vielleicht die einzige Möglichkeit und besser als nichts.

4. Zum Reinschnuppern: Sport1 und mlb.tv-Free-Game
Auch wenn man kein Geld dafür ausgeben möchte, gibt es Möglichkeiten, wenigstens ein bisschen MLB-Baseball zu sehen: Zum einen wird Sport1 einige Spiele live im Free-TV senden und das sogar mit deutschsprachigem Kommentar. Wie viele Spiele es sein werden, habe ich leider nicht in Erfahrung bringen können, aber es werden auf jeden Fall deutlich weniger als die 75 auf dem Pay-TV-Schwestersender Sport1-US. Aber dass überhaupt Baseball im deutschen Free-TV angeboten wird, ist schon ein großer Schritt. Los geht es heute Abend um 23:15 Uhr mit dem Spiel der Arizona Diamondbacks gegen die San Francisco Giants. Das Spiel beginnt eigentlich schon um 22:10 Uhr unserer Zeit, man steigt dann wohl mittendrin ein. Kommentieren werden Günter Zapf, den ich bisher als ganz ordentlichen Footballkommentator kenne, sowie der ehemalige Regensburger Spieler Matthias Ondracek als Experte.

Die andere kostenlose Möglichkeit besteht darin, sich das „Free Game of the Day“ von mlb.tv anzuschauen. Wie der Name vermuten lässt, handelt es sich um ein kostenloses Spiel pro Tag, also rund 180 Spiele im Jahr – ein guter Teil davon natürlich zu eher ungünstigen Zeiten aus mitteleuropäischer Sicht.

Mein Urteil: Zum Reinschnuppern und Ausprobieren ist das Free Game of the Day eine tolle Sache. Die paar Spiele auf Sport1 werden den eingefleischten Baseballfan nicht vom Hocker hauen, aber vielleicht können sie einen Beitrag dazu leisten, den Bekanntheitsgrad dieses schönen Sports im deutschen Sprachraum zu steigern. Außerdem bin ich gespannt auf den deutschen Kommentar und werde deswegen auf jeden Fall heute Abend mal reinschauen und -hören.

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März 30th, 2017 by Dominik

Am Sonntag geht es endlich los mit der MLB-Saison 2017. Die Tampa Bay Rays und die New York Yankees machen (warum auch immer) den Anfang um 19:10 Uhr mitteleuropäischer Zeit, anschließend spielen die Arizona Diamondbacks gegen die San Francisco Giants und die St. Louis Cardinals gegen Titelverteidiger Chicago Cubs. Alle anderen Teams haben ihr Eröffnungsspiel am Montag.

Was ich von der neuen Saison erwarte, habe ich in meinen Previews nach und nach verraten – O. K., der letzte Teil kommt erst morgen früh, aber der aufmerksame Leser hat sich bereits an dreißig Fingern abgezählt, welches Team ich dieses Jahr als World-Series-Sieger tippe.

Nicht unerwähnt lassen möchte ich, dass auch die Baseball-Bundesliga am Wochenende die Saison eröffnet. Los geht es schon am Freitagabend mit dem Spiel Heidenheim Heideköpfe gegen Haar Disciples. Auch auf die Bundesliga bin ich heiß wie Frittenfett, aber wegen der vielen wechselnden Importspieler und weil ich auch nur die Mainz Athletics wirklich intensiv verfolge, traue ich mir hier keine Prognose zu.

Jetzt aber erstmal das Wichtigste aus den vergangenen sieben Tagen – zum vorerst letzten Mal im Offseason-Format, ab nächster Woche gibt es dann wieder den bewährten Aufbau nach Divisionen mit Spielzug und Statistik der Woche etc.

Will Smith braucht Tommy-John-Surgery
Die San Francisco Giants müssen kurz vor Saisonstart eine Hiobsbotschaft verdauen: Mit RP Will Smith fällt ein wichtiger Teil des Bullpens für dieses Jahr aus, nachdem er sich der berühmt-berüchtigten Tommy-John-Surgery unterziehen muss.

Zwei Neue für die Rays  
Die Tampa Bay Rays haben sich Im Frühlingsschlussverkauf noch zwei neue Spieler geleistet: Peter Bourjos kommt von den Chicago White Sox für Geld oder einen später zu benennenden Spieler und soll die Tiefe im Outfield ergänzen, hauptsächlich als Ersatzmann für Kevin Kiermaier. Catcher Derek Norris, von den Washington Nationals nach der Wieters-Verpflichtung entlassen, wird bei den Rays direkt in die Stammformation einsteigen, jedenfalls bis Wilson Ramos wieder fit ist. Ramos kam im Winter ebenfalls aus Washington, jedoch mit einer bekannten Verletzung, die ihn noch mindestens für die erste Saisonhälfte zum Aussetzen zwingt.

Vertragsverlängerungen für Rougned Odor und Jose Ramirez
Zwei junge Spieler und deren Teams haben sich durch frühzeitige Vertragsabschlüsse Planungs- und Kostensicherheit gesichert: Die Texas Rangers bezahlen dem 23-jährigen 2B Rougned Odor 49,5 Millionen Dollar und zwei Pferde (!) für sechs Jahre und haben die Option auf ein siebtes Jahr. Der 24-jährige Infield-Allrounder Jose Ramirez erhält von den Cleveland Indians 26 Millionen für die nächsten fünf Jahre und auch dieser Vertrag kann über Teamoptionen bis auf sieben Jahre ausgedehnt werden.

Jeurys Familia 15 Spiele gesperrt
Dass Jeurys Familia nach einem Vorfall häuslicher Gewalt eine Sperre erwartet, galt schon seit seiner vorübergehenden Festnahme am 31. Oktober als relativ sicher. Unklar war nur, wie lange genau die New York Mets auf ihren Closer verzichten müssen. Die MLB hat nun bekannt gegeben, dass es 15 Tage sind. Das ist die Hälfte dessen, was Aroldis Chapman letztes Jahr absitzen musste, offenbar weil Familias Fall als weniger schlimm eingestuft wurde und weil er bei der Aufklärung umfassend kooperierte. Nach übereinstimmenden Aussagen aller Beteiligten hat Familia seine Frau weder geschlagen noch mit Gewalt bedroht, sich aber während eines Streits unangemessen verhalten (angeblich geht es um eine zerstörte Tür).

Zweiter No-Hitter im Spring Training
Letzte Woche war es noch etwas Besonderes, als die New York Yankees den ersten Spring-Training-No-Hitter seit zwei Jahren schafften. Bis zum nächsten dauerte es aber nun gerade mal sieben Tage: Sage und schreibe acht Pitcher der Los Angeles Angels of Anaheim vereinten ihre Künste, um beim 4:0-Sieg ihres Teams die Seattle Mariners ohne Basehit abzufertigen. Das ist eine reife Leistung, auch wenn es nur im Spring Training war und obendrein gegen einen Split Squad der Mariners, in dem Seattle nur zwei Stammspieler einsetzte.

MLB im deutschen Fernsehen
Bisher war mlb.tv konkurrenzlos, wenn man die MLB aus Deutschland in bewegten Livebildern verfolgen wollte. Für den Die-Hard-Fan, der den Zugriff auf alle Spiele braucht, bleibt das auch so, aber wer sich auch mit einer kleineren Auswahl von Spielen zufrieden gibt, hat nun gleich zwei Alternativen: Der Streaminganbieter DAZN hat bekannt gegeben, dass er ab dieser Saison mehr als 600 MLB-Spiele übertragen wird. Und auf Sport1-US werden mindestens 75 Spiele gezeigt, die meisten davon mit Originalkommentar im Pay-TV, ein paar aber sogar im Free-TV mit eigenem deutschem Kommentar. Los geht es am Sonntag ab 23:15 Uhr mit Giants@Diamondbacks. Ich werde am Wochenende noch mal in einem ausführlicheren Artikel auf die verfügbaren Quellen mit ihren Vor- und Nachteilen und den anfallenden Kosten eingehen.

Kein First Pitch von Donald Trump
Ein neu gewählter US-Präsident eröffnet üblicherweise die MLB-Saison mit einem zeremoniellen ersten Pitch. Von Donald Trump bleibt uns das vorerst erspart. Er sagte die entsprechende Anfrage der Washington Nationals unter Verweis auf einen Terminkonflikt ab.

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Februar 9th, 2017 by Dominik

Wie jeder Footballfan liebe ich den Superbowl. Wie jeder Baseballfan bin ich aber auch froh, wenn er vorbei ist, denn das ist das untrügliche Signal, dass jetzt wieder Baseball auf dem Programm steht: Am kommenden Sonntag machen die Pitcher und Catcher der Cleveland Indians den Anfang und in den Tagen darauf steigen auch bei den anderen Teams zunächst die Pitcher und Catcher und kurz darauf die restlichen Spieler offiziell ins Training ein. Am 24. Februar stehen bereits die ersten Spring-Training-Spiele an und ab da vergeht die Zeit bis zum echten Saisonbeginn am 2. April wie im Fluge, zumal zwischenzeitlich auch noch der World Baseball Classic, also die Baseball-Weltmeisterschaft, auf dem Programm steht.
Kurz bevor es ernst wird, gab es diese Woche noch eine Menge interessanter Free-Agent-Verpflichtungen: Mike Napoli und Jason Hammel sind bei neuen Teams untergekommen und vor allem der Markt für Reliever ist endlich richtig in Schwung geraten. Der Grand Slam am Donnerstag hält euch auf dem Laufenden:

Neue Engagements für Napoli, Carter und Morrison
Als einer der letzten „großen“ Free Agents hat 1B/DH Mike Napoli einen neuen Verein gefunden und es sind – nach schon lange anhaltenden Spekulationen wenig überraschend – die Texas Rangers. Der Deal ist noch nicht offiziell, aber der 35-jährige Slugger wird wohl für ein Jahr plus Team-Option unterschreiben und dafür 8,5 Millionen Dollar erhalten.
Im Windschatten dieser Verpflichtung sind zwei weitere First Basemen ebenfalls zu neuen Verträgen gekommen: Logan Morrison verbringt für 4,2 Millionen Dollar ein weiteres Jahr bei den Tampa Bay Rays und Chris Carter kommt dieses Jahr für 3,5 Millionen bei den Yankees unter. Carter wird den Fans der Yankees vermutlich Wechselbäder der Gefühle bescheren: Im letzten Jahr hatte er sowohl die meisten Homeruns (41) als auch die meisten Strikeouts (206) der National League.

Jason Hammel zu den Royals
Auch der bislang interessanteste verbliebene Starting Pitcher ist nun vom Markt: Jason Hammel, zuletzt beim World-Series-Sieger Chicago Cubs (wenngleich er in der Postseason nicht zum Einsatz kam), geht zu den Kansas City Royals. Für rund 14 Millionen übernimmt der 34-Jährige in den nächsten zwei Jahren den Platz in der Rotation, der durch den tragischen Unfalltod von Yordano Ventura freigeworden war.

Der Knoten der Reliever-Free-Agency ist geplatzt
Die diesjährige Free Agency hielt einige Paukenschläge in Form ungewöhnlich teurer und langfristiger Verträge für Relief Pitcher bereit – was in manchen Fällen (Aroldis Chapman, Mark Melancon) noch halbwegs verständlich, in anderen Fällen (Brett Cecil) meiner Ansicht nach völliger Irrsinn ist. Auf jeden Fall führten diese Monsterverträge dazu, dass auch bei anderen Relievern und bei deren Beratern Begehrlichkeiten geweckt wurden und dass die Clubs, die nicht auf die Preistreiberei einsteigen wollten, lange pokern mussten. In den letzten ein, zwei Wochen scheint der Knoten endlich geplatzt und zahlreiche solide Reliever einigten sich mit ihren Teams auf „normale“ Verträge.
Das Paradebeispiel für eine solche Politik der ruhigen Hand sind die New York Mets. General Manager Sandy Alderson hatte gleich zu Beginn der Offseason deutlich gemacht, dass es mit ihm keine exorbitanten Reliever-Verträge geben wird. Im Umfeld wurde es angesichts der vorhandenen Löcher im Kader und scheinbarer Untätigkeit der Verantwortlichen schon langsam unruhig, da zauberte Alderson letzten Freitag Einigungen mit Lefty Jerry Blevins (ein Jahr, 6 Millionen, plus Option auf ein weiteres Jahr) und Righty Fernando Salas (ein Jahr, 3 Millionen) hervor – also mit genau den beiden Spielern, deren Wiederverpflichtung nach starken Auftritten im letzten Jahr von Fans und Medien vielfach erhofft worden war. Ebenfalls gute Deals konnten in den letzten Tagen die Los Angeles Dodgers mit Sergio Romo (1 Jahr, 3 Millionen), die Cleveland Indians mit Boone Logan (1 Jahr, 6,5 Millionen) und die Toronto Blue Jays mit Joe Smith (1 Jahr, 3 Millionen) schließen.

Und was ist mit Matt Wieters?
Von meiner vor drei Monaten aufgestellten Top-20-Liste der Free Agents dieser Offseason ist noch genau einer übrig: Matt Wieters galt als einer der beiden besten Catcher eines auf dieser Position dünn besetzten Marktes – eigentlich als der beste, wenn man berücksichtigt, dass der andere der beiden, Wilson Ramos, dieses Jahr verletzungsbedingt in erster Linie als DH zu gebrauchen ist. Mit 30 Jahren, einem offensiv höchstens mittelmäßigen 2016 (.243/.302/.409), aber der Aussicht auf Besserung, je weiter er seine eigene Verletzungsgeschichte hinter sich lässt, schien Wieters‘ Hoffnung auf einen lukrativen Mehrjahresvertrag nicht unbegründet zu sein. Doch es kam anders: Nach und nach orientierten sich die Favoriten auf eine Verpflichtung – die Orioles, die Nationals, die Yankees, die Mets – anderweitig und Wieters sieht mehr und mehr nach dem Unglücklichen aus, der bei der Reise nach Jerusalem ohne Stuhl dasteht, wenn die Musik aufhört zu spielen. Ganz so weit wird es nicht kommen, aber inzwischen ist wohl davon auszugehen, dass er sich mit einem Einjahresvertrag begnügen und nächstes Jahr einen neuen Anlauf auf ein besseres Engagement starten muss. Als mögliche Orte, an denen Wieters landen könnte, wurden in den letzten Tagen Tampa Bay, Colorado, Anaheim, Cincinnati und immer noch Baltimore gehandelt.

Homer Bailey operiert
Leider muss man auch schon über eines der ersten Verletzungsopfer der noch nicht begonnenen Saison berichten: Homer Bailey, Starter der Cincinnati Reds, musste sich einen Knochensporn am Ellbogen entfernen lassen und wird zumindest den Beginn der Saison verpassen. Bailey bleibt somit das Verletzungspech treu. Seit er 2014 einen Sechsjahresvertrag über 105 Millionen Dollar unterzeichnete, verpasste er wegen Ellbogen-OPs einen Teil der Saison 2014 und fast die kompletten Spielzeiten 2015 und 2016.

Regeländerungen offiziell vorgeschlagen
Die aller Wahrscheinlichkeit nach bevorstehenden Regeländerungen zur neuen Saison – Verkleinerung der Strikezone und Abkürzung von Intentional Walks – hatte ich in früheren Artikeln schon beschrieben. Damit sie wirklich in Kraft treten können, muss jedoch noch die Spielergewerkschaft MLBPA zustimmen. Diese Zustimmung wurde seitens der Liga nun erbeten und es ist wohl relativ bald mit einer Entscheidung zu rechnen, damit Spieler und Schiedsrichter die Neuerungen im Spring Training angemessen einüben können.

MLB.TV ist zurück
Zu guter Letzt noch ein Hinweis: Seit vorgestern ist MLB.TV für die kommende Saison buchbar – nach wie vor zu sehr vernünftigen Preisen, zum Beispiel 113 Dollar plus Steuern für das Premiumpaket, mit dem man ein ganzes Jahr lang sämtliche Saison- und Playoffspiele der MLB live, zeitversetzt und als Aufzeichnung sehen kann.

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