Februar 22nd, 2018 by Dominik

Jetzt werden Nägel mit Köpfen gemacht: Zum ersten Mal in dieser zu Ende gehenden Offseason kann man sagen, dass es in den letzten Tagen mit Free-Agent-Verpflichtungen und Trades Schlag auf Schlag ging. Offensichtlich fühlen sich einige Teams nun doch unter Druck, vor dem Beginn der Spring-Training-Spiele noch den Kader zu komplettieren. Die Verträge, die zum Beispiel Eric Hosmer und J. D. Martinez unterschrieben haben, machen jedenfalls nicht den Eindruck, als wären es die Spieler gewesen, die am Ende des Verhandlungsmarathons klein beigegeben haben.

Auch die Ligaführung ist endlich zu Potte gekommen und hat bekannt gegeben, welche Regeländerungen zur neuen Saison in Kraft treten werden. Erwartungsgemäß dreht sich dabei alles um das Ziel, das Spiel zu beschleunigen. Wenigstens wurde auf die Einführung einer Pitch-Clock verzichtet.

Start der Spring-Training-Spiele
Gestern gab es schon die erste Baseball-Action mit einem Freundschaftsspiel der Arizona Diamondbacks gegen die Arizona State University. Erwartungsgemäß gewannen die Diamondbacks 6:2, Major Leaguer kamen allerdings kaum zum Einsatz. Heute gibt es ein paar weitere Spiele von MLB-Teams gegen Colleges in Florida, am morgigen Freitag geht es dann richtig los mit den ersten Spring-Training-Spielen der Cactus League (Arizona) und der Grapefruit League (Florida). Viele der Spiele werden auf mlb.tv übertragen. Es sind nur Vorbereitungsspiele und die Ergebnisse letztlich egal, aber ich mag das Spring Training und schalte gerne rein, weil es eine schöne Gelegenheit ist, die MLB-Spieler mal wieder in Aktion zu sehen und sich ein erstes Bild von dem einen oder anderen Prospect zu machen.

Die Liga drückt aufs Tempo
Kurz vor Saisonstart hat die MLB eine ganze Reihe von Regeländerungen festgelegt, die dem von Commissioner Rob Manfred ausgegebenen Ziel dienen sollen, die durchschnittliche Spieldauer zu verkürzen. Die von vielen Spielern gefürchtete Pitch-Clock wird vorerst nicht eingeführt, dafür stimmte die Spielergewerkschaft MLBPA zwei anderen Maßnahmen zu: Die erste und wichtigste Änderung besteht darin, dass Besuche auf dem Mound auf sechs pro Spiel begrenzt werden, egal ob von Trainern und Spielern. Geht ein Spiel in Extra-Innings, ist pro Inning ein weiterer Mound-Besuch erlaubt. Mound-Besuche, die der Auswechslung eines Pitchers dienen, werden dabei nicht mitgezählt. Der zweite Mound-Besuch eines Trainers innerhalb eines Innings bedeutet nach wie vor automatisch die Auswechslung des Pitchers. Das gleiche gilt nun auch für jeden anderen Mound-Besuch, der über die erlaubte Anzahl hinaus geht.

Ebenfalls begrenzt wird die Zeit der Pausen zwischen den (Halb-)Innings sowie bei Pitcherwechseln. Diese dürfen ab sofort höchstens 2:05 Minuten dauern, wenn ein Spiel nur lokal im TV übertragen wird, 2:25 Minuten bei landesweiten Übertragungen und 2:55 Minuten bei Playoff-Spielen. Diese Regeländerung finde ich so überraschend wie erfreulich, denn sie läuft eine Kürzung der Werbepausen hinaus.

Eric Hosmer zu den Padres
Für First Baseman Eric Hosmer hat sich das lange Warten gelohnt: Er hat sich mit den San Diego Padres auf einen Vertrag geeinigt, der ihm in den kommenden acht Jahren 144 Millionen Dollar einbringen wird. Diese setzen sich zusammen aus einem Unterschriftsbonus von 5 Millionen, je 20 Millionen für die ersten fünf Jahre und je 13 Millionen für die drei folgenden Jahre. Obendrein konnte Hosmers Agent Scott Boras für seinen Klienten aushandeln, dass dieser nach fünf Jahren die Möglichkeit hat, aus dem Vertrag auszusteigen. Meiner Ansicht nach ist es eine Wahnsinnsleistung des Agenten, einen so vorteilhaften Vertrag für einen 28-Jährigen herauszuholen, der bislang vor allem durch jährlich schwankende Leistungen aufgefallen ist. Um genau zu sein, haben sich in Hosmers Karriere bislang gute und schlechte Jahre konsequent abgewechselt. Das gilt jedenfalls für die Offense. Seine Defense hingegen war durchgehend unterdurchschnittlich. Mit -8.7 UZR und -13 DRS war er in den letzten beiden Jahren einer der schlechtesten First Basemen der Liga – und trotzdem gewann er 2017 bereits seinen vierten Gold Glove. Es ist manchmal schon seltsam, wie um einige Spieler ein Hype entsteht, der ihnen Auszeichnungen und Monsterverträge bringt, ohne dass diese durch tatsächliche Leistungen erklärbar wären. Ich habe keine Ahnung, was die Padres geritten hat, ausgerechnet für Hosmer ihr Konto zu plündern.

J. D. Martinez und die Red Sox finden zueinander
Dass die Boston Red Sox an J. D. Martinez interessiert sind, war buchstäblich seit Monaten allgemein bekannt. Dennoch dauerte es eine gefühlte Ewigkeit, bis der Deal in trockenen Tüchern war, da beide Seiten offenbar hart und geduldig verhandelten und sich zwischendurch auch mal öffentlich übereinander beschwerten. Nun haben sich der 30-jährige Slugger – auch er wird übrigens von Scott Boras vertreten – und der Klub also endlich geeinigt: Der Vertrag läuft über fünf Jahre, bringt Martinez 110 Millionen Dollar ein und gibt ihm die Chance, nach drei Jahren zu kündigen. Aller Voraussicht nach wird Martinez eher selten im Outfield spielen, wo Mookie Betts, Jackie Bradley Jr. und Andrew Benintendi ihre Stammplätze haben, sondern meistens als DH eingesetzt werden. Dort klaffte seit dem Karriereende von „Big Papi“ David Ortiz eine Lücke, die Hanley Ramirez allenfalls mittelmäßig ausfüllte. Ramirez wird sich nun vermutlich mit Mitch Moreland an der ersten Base abwechseln. Das gilt jedenfalls solange sich keiner der regulären Outfielder verletzt; in dem Fall würde Martinez dort einspringen und Ramirez wieder als DH übernehmen.

Haufenweise weitere Signings und Trades
Neben den beiden großen Fischen Hosmer und Martinez gab es in den letzten Tagen eine ganze Reihe weiterer Vertragsabschlüsse, die ich wenigstens mal kurz erwähnt haben möchte, auch wenn ich nicht ausführlich auf jeden davon eingehen kann:

Die Baltimore Orioles ergänzen ihre Starting Rotation mit Andrew Cashner (2 Jahre, 16 Millionen, mit Option auf ein drittes Jahr) und mit Rückkehrer Chris Tillman (1 Jahr, 3 Millionen Dollar). Mit Colby Rasmus kommt zudem eine linkshändige Alternative fürs Outfield über einen Minor-League-Vertrag nach Baltimore.

Die Minnesota Twins haben sich ebenfalls zwei Ergänzungs-Starter gesichert: Anibal Sanchez bekommt für einen Einjahresvertrag 2,5 Millionen Dollar, die er durch leistungsbezogene Vereinbarungen verdoppeln kann. Für Jake Odorizzi wird Minor-League-Shortstop Jermaine Palacios zu den Tampa Bay Rays geschickt. Odorizzi bringt einen Einjahresvertrag über 6,3 Millionen Dollar mit und bleibt für ein weiteres Jahr per Arbitration an die Twins gebunden.

Auch die New York Mets holen sich mit Jason Vargas einen weiteren Starter; sein Vertrag ist quasi eine Kopie von dem, den Cashner bei den Orioles unterschrieben hat: zwei Jahre, 16 Millionen Dollar und ein optionales drittes Jahr.

Für ein Jahr und 8 Millionen Dollar geht SP Jaime Garcia zu den Toronto Blue Jays. Auch sie haben sich die Option gesichert, den Vertrag um ein Jahr zu verlängern.

SP Edinson Volquez kehrt, zunächst nur im Rahmen eines Minor-League-Vertrages, zurück zu den Texas Rangers. Er hofft, 2019 noch mal den Sprung in die MLB zu schaffen, wenn er seine aktuelle Verletzung auskuriert hat. Einen weiteren Minor-League-Vertrag vergeben die Rangers an Pitcher Jesse Chavez; sollte er im Spring Training einen Platz in der Rotation oder im Bullpen erobern, wird er dieses Jahr 1,5 Millionen Dollar verdienen.

Reliever Tony Watson verstärkt die San Francisco Giants für 7 bis 9 Millionen Dollar in den nächsten zwei Jahren, der Klub hat die Option auf ein weiteres Jahr.

Auch die Washington Nationals ergänzen ihren Bullpen, zu ihnen kommt der 40-jährige Joaquin Benoit (1 Jahr, 1 Million).

Die Arizona Diamondbacks waren bei ihrer Suche nach Hilfe für das Outfield wohl auch an J. D. Martinez interessiert, doch nachdem dieser sich mit den Red Sox einig wurde, handelten sie schnell: Nach Arizona kommt nun Jarrod Dyson, der für zwei Jahre 7,5 Millionen Dollar erhält.

Auch die Miami Marlins sichern sich einen zusätzlichen Outfielder: Nach 2008 bis 2010 wird Cameron Maybin nun zum zweiten Mal in seiner Karriere für die Marlins spielen. Für seinen Einjahresvertrag erhält er 3,25 Millionen Dollar.

Die Tampa Bay Rays haben überraschend Outfielder Corey Dickerson designated for assignment. Als Ersatz kommt Carlos Gomez (1 Jahr, 4 Millionen), der außer im Outfield auch als DH zu Einsätzen kommen könnte. Zudem haben die Rays 1B C. J. Cron gegen Cash oder einen später zu benennenden Spieler von den Los Angeles Angels geholt.

Die Angels wiederum tun etwas für die Tiefe ihres Outfields mit der Verpflichtung von Chris Young (1 Jahr, 2 Millionen) und einem Trade für Jabari Blash, für den die New York Yankees ebenfalls Cash oder einen später zu benennenden Spieler erhalten. Einen Minor-League-Vertrag bei den Angels erhält 1B Chris Carter. Bei Bedarf wird dieser zu einem Major-League-Kontrakt über ein Jahr und 1,75 Millionen umgewandelt.

Infield-Allrounder Eduardo Nunez wird bei den Boston Red Sox bleiben: Für 4 Millionen Dollar verlängert er seinen Vertrag zunächst um ein Jahr und hat dann die Option auf seiner Seite, ein weiteres Jahr für weitere vier Millionen dranzuhängen.

Zum Abschluss noch ein schön unübersichtlicher Dreiecks-Trade: 2B/3B Brandon Drury wechselt von den Diamondbacks zu den Yankees, die somit eine Absicherung für den Fall gefunden haben, dass einer der Rookies Gleyber Torres und Miguel Andujar nicht die Erwartungen erfüllt. Outfielder Steven Souza Jr. geht von den Rays zu den Diamondbacks. Minor-League-Pitcher Anthon Widener wird von den Yankees zu den Diamondbacks geschickt. Die Rays erhalten von den Yankees 2B-Prospect Nick Solak und von den Diamondbacks Pitching-Prospect Anthony Banda sowie zwei später zu bennende Spieler.

Diese Spieler sind noch zu haben
So langsam lichten sich die Reihen der Free Agents, die noch kein Team gefunden haben. Natürlich gibt es immer noch Dutzende, die auf einen Vertrag hoffen, aber die meisten von ihnen fallen in den Graubereich, aus dem heraus man mit etwas Glück einen Ein- oder Zweijahresvertrag in der MLB bekommt, sich vielleicht aber auch mit einem Minor-League-Kontrakt zufrieden geben oder über das Karriere-Ende nachdenken muss. Kandidaten, die meiner Einschätzung nach sicher noch eine Beschäftigung zu attraktiven Bedingungen finden werden, sind SP Jake Arrieta, 3B Mike Moustakas, RP Greg Holland, SP Lance Lynn und SP Alex Cobb in der ersten sowie C Jonathan Lucroy, OF Carlos Gonzalez, SP John Lackey, 1B Lucas Duda und 2B Neil Walker in der zweiten Reihe.

Posted in Grand Slam, MLB Tagged with: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Januar 11th, 2018 by Dominik

Und sie bewegt sich doch! Letzte Nacht ist endlich mal wieder etwas passiert in dieser sehr langsamen Offseason: Mit Jay Bruce hat ein weiterer Free Agent meiner Top-20-Liste einen neuen (und alten) Arbeitgeber gefunden. Einen Monat vor dem Trainingsauftakt für die neue Saison sind aber immer noch 14 Mitglieder dieser Liste – und zahlreiche weitere Free Agents – ohne neuen Vertrag. Würden die Arbeitslosen der MLB sich zu einer eigenen Mannschaft zusammen finden, brächten sie ein beachtliches Lineup zusammen: C Lucroy, 1B Hosmer, 2B Walker, SS Nunez, 3B Moustakas, LF Gonzalez, CF Cain, RF Martinez, DH Morrison. Starting Rotation: Darvish, Arrieta, Lynn, Cobb, Cashner. Bullpen: Holland, Reed, Albers, Watson. Das wäre kein schlechtes Team, oder?

Jay Bruce zurück in New York
Die notorisch sparsamen Mets haben sich doch noch aus der Deckung gewagt und Outfielder Jay Bruce zurück geholt. Nach einem holprigem Start in New York hatte der Outfielder 2017 in die Erfolgsspur gefunden (.256/.321/.520) und sich zum Publikumsliebling gemausert. Zur Trade Deadline war er nach Cleveland getradet worden, weil die Saison der Mets frühzeitig abgehakt war und sein Vertrag ohnehin auslief. Nun streift Bruce in den nächsten drei Jahren doch wieder das Mets-Jersey über und erhält dafür 39 Millionen Dollar. Bruce wird hauptsächlich im Rightfield spielen, kann aber auch mal an der First Base einspringen und bringt den Mets somit mehr Flexibilität für ihr Lineup sowie dringend benötigte Führungsqualität. Wenn nun noch ein solider Second oder Third Baseman (die jeweils andere Rolle übernimmt Asdrubal Cabrera) gefunden wird und vielleicht noch ein Starter für die untere Hälfte der Rotation, dann sieht die Offseason der Mets plötzlich gar nicht mehr so schlimm aus wie es lange den Anschein hatte.

Boone Logan zu den Brewers
Das andere interessante Free-Agent-Signing dieser Woche ist aus Milwaukee zu vermelden und betrifft wenig überraschend einen Relief Pitcher. Reliever scheinen die einzigen Spieler zu sein, für die es in dieser Offseason einen nennenswerten Markt gibt. Die Brewers haben sich die Dienste von Linkshänder Boone Logan gesichert, der 1,875 Millionen Dollar Festgehalt für ein Jahr erhält und über leistungsbezogene Bestandteile weitere 3,2 Millionen verdienen kann. Der Verein hat eine einseitige Option auf ein zweites Vertragsjahr.

Neuer Backup-Catcher für die Angels
Die Los Angeles Angels sind eines von ganz wenigen Teams, die dieses Jahr richtig aufgerüstet haben. Mit Catcher René Rivera haben sie nun ein weiteres Puzzlestück hinzugefügt. Der 34-Jährige erhält 2,8 Millionen Dollar für ein Jahr und wird voraussichtlich als Reserve und Entlastung für Stamm-Catcher Martin Maldonado dienen.

Padres finden Bullpen-Verstärkung in Japan
Nachdem vor zwei Wochen schon die Diamondbacks mit dem ersten MLB-Engagement des 33-jährigen japanischen Relievers Yoshihisa Hirano überraschten, haben die San Diego Padres nun eine ähnliche Verpflichtung getätigt: Auch Kazuhisa Makita ist 33 und auch er erhält von seinem neuen Team einen Zweijahresvertrag. Im Gegensatz zu Hirano ist er nicht als Closer eingeplant sondern in einer weniger exponierten Bullpenrolle, folgerichtig ist er mit vier Millionen Dollar auch ein Stück günstiger. Ich bin gespannt, ob und wie Makitas Submarine-Stil sich in der MLB bewährt.

Dreiecks-Trade zwischen Dodgers, Royals und White Sox 
Es sind keine allzu berühmten Spieler involviert, aber ich finde, ein Dreiecks-Trade ist immer eine interessante Konstellation. In diesem Fall haben die Dodgers, die Royals und die White Sox sich auf solch einen Ringtausch geeinigt. Im Einzelnen: Die Dodgers bekommen Reliever Scott Alexander von den Royals und Minor-League-Infielder Jake Peter von den White Sox; die Royals erhalten von den Dodgers Pitching-Prospect Trevor Oaks und Minor-League-Infielder Erick Mejia; die White Sox bekommen die Reliever Luis Avilan und zwei Millionen Dollar von den Dodgers sowie Reliever Joakim Soria und eine Million von den Royals. Die wichtigsten Konsequenzen des Trades sind, dass die Dodgers mit Alexander einen Linkshänder-Spezialisten als Nachfolger von Tony Watson haben, ohne wieder in den Bereich der Luxussteuer zu rutschen; dass die Royals Sorias Gehalt loswerden und damit mehr Spielraum in der Free Agency haben (z. B. für Eric Hosmer); und dass die White Sox zwei solide Reliever bekommen, ohne viel dafür hergeben zu müssen.

Trade Solarte
Einen weiteren Trade haben die Blue Jays und die Padres vereinbart: Yangervis Solarte wechselt von San Diego nach Toronto, das im Gegenzug zwei Minor Leaguer abgibt. Solarte gibt den Blue Jays Tiefe für das gesamte Infield, dafür haben die Padres in Outfielder Edward Oliveras und RP Jared Carkuff nun zwei weitere Talente, die sich mit etwas Glück zu MLB-Spielern entwickeln könnten.

Skandal um Spieler-Agent Wood 
Die Agentur CSE, die zahlreiche MLB- und Minor-League-Spieler vertritt, hat einen hochrangigen Mitarbeiter, Spieler-Agent Jason Wood, gefeuert. Das wäre keine Meldung wert, stünde die Entlassung nicht in Zusammenhang mit einem ekligen Skandal, in dem mittlerweile die Staatsanwaltschaft ermittelt: Ein Spieler soll beim Duschen eine Kamera gefunden haben und es sieht alles danach aus, dass Wood diese Kamera angebracht und zahlreiche weitere von ihm betreute Spieler beim Duschen gefilmt hat. Wood bestreitet die Vorwürfe, der Anfangsverdacht ist aber offenbar stark genug, dass der Agent auch von der Spielergewerkschaft bis auf weiteres gesperrt wurde. Wood vertrat bislang beispielsweise Red-Sox-Outfielder Andrew Benintendi, Mariners-Pitcher David Phelps und Rays-Pitcher Jake Odorizzi.

Finale Weltrangliste für 2017
Ein kurzer Nachtrag zur kürzlich hier veröffentlichten Serie über Baseball in aller Welt: Der Weltverband WBSC hat die endgültige Baseball-Weltrangliste des Jahres 2017 veröffentlicht. Die ersten sechs Plätze sind unverändert geblieben,wobei die zweitplatzierten USA im Jahr ihres WBC-Triumphes den Rückstand auf Spitzenreiter Japan deutlich verkleinern konnten. Den größten Sprung nach vorne machte Israel von Rang 22 auf 19. Deutschland steht wie schon ein Jahr zuvor auf dem 20. Platz.

Posted in Grand Slam, MLB Tagged with: , , , , , , , , , , , , , , , , , ,