März 30th, 2017 by Dominik

Am Sonntag geht es endlich los mit der MLB-Saison 2017. Die Tampa Bay Rays und die New York Yankees machen (warum auch immer) den Anfang um 19:10 Uhr mitteleuropäischer Zeit, anschließend spielen die Arizona Diamondbacks gegen die San Francisco Giants und die St. Louis Cardinals gegen Titelverteidiger Chicago Cubs. Alle anderen Teams haben ihr Eröffnungsspiel am Montag.

Was ich von der neuen Saison erwarte, habe ich in meinen Previews nach und nach verraten – O. K., der letzte Teil kommt erst morgen früh, aber der aufmerksame Leser hat sich bereits an dreißig Fingern abgezählt, welches Team ich dieses Jahr als World-Series-Sieger tippe.

Nicht unerwähnt lassen möchte ich, dass auch die Baseball-Bundesliga am Wochenende die Saison eröffnet. Los geht es schon am Freitagabend mit dem Spiel Heidenheim Heideköpfe gegen Haar Disciples. Auch auf die Bundesliga bin ich heiß wie Frittenfett, aber wegen der vielen wechselnden Importspieler und weil ich auch nur die Mainz Athletics wirklich intensiv verfolge, traue ich mir hier keine Prognose zu.

Jetzt aber erstmal das Wichtigste aus den vergangenen sieben Tagen – zum vorerst letzten Mal im Offseason-Format, ab nächster Woche gibt es dann wieder den bewährten Aufbau nach Divisionen mit Spielzug und Statistik der Woche etc.

Will Smith braucht Tommy-John-Surgery
Die San Francisco Giants müssen kurz vor Saisonstart eine Hiobsbotschaft verdauen: Mit RP Will Smith fällt ein wichtiger Teil des Bullpens für dieses Jahr aus, nachdem er sich der berühmt-berüchtigten Tommy-John-Surgery unterziehen muss.

Zwei Neue für die Rays  
Die Tampa Bay Rays haben sich Im Frühlingsschlussverkauf noch zwei neue Spieler geleistet: Peter Bourjos kommt von den Chicago White Sox für Geld oder einen später zu benennenden Spieler und soll die Tiefe im Outfield ergänzen, hauptsächlich als Ersatzmann für Kevin Kiermaier. Catcher Derek Norris, von den Washington Nationals nach der Wieters-Verpflichtung entlassen, wird bei den Rays direkt in die Stammformation einsteigen, jedenfalls bis Wilson Ramos wieder fit ist. Ramos kam im Winter ebenfalls aus Washington, jedoch mit einer bekannten Verletzung, die ihn noch mindestens für die erste Saisonhälfte zum Aussetzen zwingt.

Vertragsverlängerungen für Rougned Odor und Jose Ramirez
Zwei junge Spieler und deren Teams haben sich durch frühzeitige Vertragsabschlüsse Planungs- und Kostensicherheit gesichert: Die Texas Rangers bezahlen dem 23-jährigen 2B Rougned Odor 49,5 Millionen Dollar und zwei Pferde (!) für sechs Jahre und haben die Option auf ein siebtes Jahr. Der 24-jährige Infield-Allrounder Jose Ramirez erhält von den Cleveland Indians 26 Millionen für die nächsten fünf Jahre und auch dieser Vertrag kann über Teamoptionen bis auf sieben Jahre ausgedehnt werden.

Jeurys Familia 15 Spiele gesperrt
Dass Jeurys Familia nach einem Vorfall häuslicher Gewalt eine Sperre erwartet, galt schon seit seiner vorübergehenden Festnahme am 31. Oktober als relativ sicher. Unklar war nur, wie lange genau die New York Mets auf ihren Closer verzichten müssen. Die MLB hat nun bekannt gegeben, dass es 15 Tage sind. Das ist die Hälfte dessen, was Aroldis Chapman letztes Jahr absitzen musste, offenbar weil Familias Fall als weniger schlimm eingestuft wurde und weil er bei der Aufklärung umfassend kooperierte. Nach übereinstimmenden Aussagen aller Beteiligten hat Familia seine Frau weder geschlagen noch mit Gewalt bedroht, sich aber während eines Streits unangemessen verhalten (angeblich geht es um eine zerstörte Tür).

Zweiter No-Hitter im Spring Training
Letzte Woche war es noch etwas Besonderes, als die New York Yankees den ersten Spring-Training-No-Hitter seit zwei Jahren schafften. Bis zum nächsten dauerte es aber nun gerade mal sieben Tage: Sage und schreibe acht Pitcher der Los Angeles Angels of Anaheim vereinten ihre Künste, um beim 4:0-Sieg ihres Teams die Seattle Mariners ohne Basehit abzufertigen. Das ist eine reife Leistung, auch wenn es nur im Spring Training war und obendrein gegen einen Split Squad der Mariners, in dem Seattle nur zwei Stammspieler einsetzte.

MLB im deutschen Fernsehen
Bisher war mlb.tv konkurrenzlos, wenn man die MLB aus Deutschland in bewegten Livebildern verfolgen wollte. Für den Die-Hard-Fan, der den Zugriff auf alle Spiele braucht, bleibt das auch so, aber wer sich auch mit einer kleineren Auswahl von Spielen zufrieden gibt, hat nun gleich zwei Alternativen: Der Streaminganbieter DAZN hat bekannt gegeben, dass er ab dieser Saison mehr als 600 MLB-Spiele übertragen wird. Und auf Sport1-US werden mindestens 75 Spiele gezeigt, die meisten davon mit Originalkommentar im Pay-TV, ein paar aber sogar im Free-TV mit eigenem deutschem Kommentar. Los geht es am Sonntag ab 23:15 Uhr mit Giants@Diamondbacks. Ich werde am Wochenende noch mal in einem ausführlicheren Artikel auf die verfügbaren Quellen mit ihren Vor- und Nachteilen und den anfallenden Kosten eingehen.

Kein First Pitch von Donald Trump
Ein neu gewählter US-Präsident eröffnet üblicherweise die MLB-Saison mit einem zeremoniellen ersten Pitch. Von Donald Trump bleibt uns das vorerst erspart. Er sagte die entsprechende Anfrage der Washington Nationals unter Verweis auf einen Terminkonflikt ab.

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Februar 16th, 2017 by Dominik

Wie gewohnt fasst der Grand Slam am Donnerstag die Geschehnisse der vergangenen sieben Tage rund um die MLB zusammen. Inzwischen sind alle Teams ins Training für die neue Saison eingestiegen. Dementsprechend werden die Free-Agent-Signings weniger und die Verletzungsmeldungen mehr. Die meisten Schlagzeilen produzierten diese Woche die Miami Marlins und damit meine ich gar nicht so sehr die sensationelle Meldung, dass Marlins-Spieler wieder Bärte tragen dürfen sondern die Gerüchte um einen möglichen Verkauf der Franchise:

Loria, die Marlins und der Trump-Clan
Eine knappe Stunde nach Veröffentlichung des Grand Slams am letzten Donnerstag begann die Nachricht die Runde zu machen, die Miami Marlins stünden für 1,6 Milliarden Dollar zum Verkauf und Owner Jeffrey Loria habe bereits eine mündliche Vereinbarung mit einem potenziellen Käufer getroffen. Der Zeitpunkt ärgerte mich ein bisschen, denn natürlich hätte ich diese Neuigkeit gern noch berücksichtigt; andererseits erschienen mir die Gerüchte noch zu vage als dass ich ihnen einen eigenen Artikel hätte widmen wollen. Tatsächlich sieht es inzwischen so aus, als sollte aus dem Geschäft derzeit nichts werden: Zunächst sickerte durch, dass es sich bei dem geheimnisvollen Bieter um die Kushner Group handelte – ein Immobilienunternehmen in Händen der Familie von Jared Kushner, dem Schwiegersohn und engen Berater von US-Präsident Donald Trump. Dann wurde gestern bekannt, dass der aktuelle Teambesitzer Loria von Trump zum US-Botschafter in Frankreich berufen werden soll. Die Kushner Group ließ daraufhin verlauten, dass sie unter diesen Umständen vorerst auf den Kauf verzichtet, um nicht den Eindruck eines Zusammenhanges entstehen zu lassen. Im Endeffekt war der angebliche Verkauf der Marlins also viel Lärm um nichts, aber man hat mal wieder ein bisschen was über die Zusammenhänge im amerikanischen Sport-, Politik- und Wirtschaftsbetrieb gelernt….

Test einer neuen Extra-Innings-Regel
Über die voraussichtlich anstehenden Regeländerungen in Bezug auf das untere Ende der Strikezone und die vereinfachte Durchführung von Intentional Walks wurde hier schon ein paar Mal berichtet. Neu ist ein weiterer Vorschlag zur angestrebten Beschleunigung des Spiels: Ab dem zehnten Inning soll jedes Team sein Halbinning mit einem Runner auf der zweiten Base beginnen. Diese Regel soll bereits in diesem Jahr in einem Teil der Minor Leagues getestet werden und hat das Ziel, in den Extra-Innings mehr Scores und gleichzeitig ein schnelleres Spielende hervorzubringen. Ein ähnliches Verfahren wurde auch schon bei der Baseball-EM 2016 in den Niederlanden angewendet – dort begann man jedes Extra-Inning mit Runnern auf der ersten und zweiten Base.
Ich bin wirklich alles andere als ein konservativer, Änderungen gegenüber verschlossener Mensch. Aber ich hoffe ganz stark, dass dieser Vorschlag sich nicht durchsetzt, denn er würde in meinen Augen das Spiel unattraktiver machen. Die logische Konsequenz, wenn ein Inning mit einem Runner auf der zweiten Base und null Outs beginnt, ist Small Ball: Sacrifice Flys, Sacrifice Bunts, schwache Grounder und im schlimmsten Fall Walkoff-Passed-Balls. Großartiges Pitching und großartiges Batting sind in diesem veränderten Modus nicht gefragt, zum Helden taugt allenfalls ein Pinch Runner. Sorry, liebe MLB-Verantwortliche, aber für mich ist das die absurdeste Regelidee, von der ich seit Langem gehört habe.

Chase Utley bleibt bei den Dodgers
Wo ich schon gerade dabei bin, mit meiner unmaßgeblichen Meinung hausieren zu gehen: Chase Utley hätte spätestens nach seiner unrühmlichen Blutgrätsche gegen Ruben Tejada vor eineinhalb Jahren in Rente gehen sollen. Aber natürlich interessiert es die Dodgers nicht die Bohne, dass mir immer noch jedes Mal, wenn ich Utley an die Platte treten sehe, der Hals schwillt. Dass der 38-Jährige auch leistungsmäßig seinen Zenit längst überschritten hat, sollte sie schon eher interessieren, aber auch das hielt sie nicht davon ab, ihm einen neuen Einjahresvertrag über 2 Millionen Dollar anzubieten. Was soll’s, ohne Feindbilder macht Sport ja auch nur halb so viel Spaß. 😉

Travis Wood zu den Royals
Weit weniger Emotionen hat die zweite nennenswerte Free-Agent-Verpflichtung der vergangenen Tage bei mir ausgelöst: Lefty Travis Wood geht für zwei Jahre und zwölf Millionen Dollar zu den Kansas City Royals. Nach Jason Hammel ist Wood innerhalb weniger Tage der zweite Pitcher vom World-Series-Sieger Chicago Cubs, dessen Dienste die Royals sich gesichert haben. Beide waren in Chicago eher am unteren Ende der Rotation angesiedelt, Wood zuletzt sogar im Bullpen, aber bei den Royals haben beide gute Aussichten auf einen Posten als Starter.

Braves traden für Brandon Philipps
Die Atlanta Braves arbeiten weiter daran, zur Eröffnung ihres neuen Stadions ein schlagkräftiges Team zu präsentieren. Um den Ausfall von Sean Rodriguez (siehe unten) zu kompensieren, wurde in einem Trade mit den Cincinnati Reds 2B Brandon Phillips an Land gezogen. Für die Braves war es ein extrem günstiges Geschäft, denn sie mussten nur die eher vernachlässigbaren Pitching-Prospects Andrew McKirahan und Carlos Portuondo abgeben und die Reds übernehmen sogar noch 13 von den 14 Millionen Dollar, die Phillips dieses Jahr an Gehalt zustehen. Die Reds wollten den 35-jährigen Veteranen offenbar verzweifelt loswerden, obwohl dieser mit einer Slashline von .291/.320/.416 eine sehr ordentliche Saison hinter sich hat und bei den Fans sehr beliebt war. Da Cincinnatis Team dieses Jahr definitiv nicht konkurrenzfähig sein wird, mit Jose Peraza und Dilson Herrera aber zwei große Infield-Talente darauf warten, ihr Können unter Beweis zu stellen, war man froh, für das letzte Vertragsjahr von Phillips überhaupt noch einen Gegenwert zu erhalten.

Verletzungsopfer der ersten Trainingswoche
Leider hat die erste Trainingswoche bereits einige nennenswerte Verletzungen hervorgebracht. An erster Stelle ist hier sicher Alex Reyes zu nennen, der als die große Pitcher-Hoffnung der St. Louis Cardinals galt. Letztes Jahr hatte er in der zweiten Saisonhälfte seine ersten zwölf MLB-Auftritte, darunter fünf Starts, und produzierte einen beachtlichen ERA von 1.57. Dieses Jahr hätte sein endgültiger Durchbruch anstehen können, doch stattdessen wird er sich nun der berühmt-berüchtigten Tommy-John-Surgery am Ellbogen unterziehen müssen. Die Saison ist damit für ihn vorbei, bevor sie überhaupt angefangen hatte.

Ähnlich schlimm hat es Infield/Outfield-Allrounder Sean Rodriguez erwischt, der gerade erst von den Pittsburgh Pirates zu den Atlanta Braves gewechselt war. Er verletzte sich bei einem Autounfall an der Schulter und wird nach der notwendigen Operation wohl ebenfalls für die gesamte Saison ausfallen.

Nicht die schlimmste, aber die auf skurrilste Art zugezogene Verletzung erlitt Royals-Reliever Brian Flynn: Der frisch Vermählte wollte kurz vor Abreise zum Spring Training noch schnell das Dach der Scheune abdichten, die zum neu erworbenen Häuschen am See gehört. Leider brach er dabei durch das Dach und landete nach knapp vier Metern freiem Fall bewusstlos auf Beton. Zum Glück stellte sich heraus, dass er mit einer gebrochenen Rippe und drei angeknacksten Wirbeln davon gekommen ist und wahrscheinlich nach rund zwei Monaten wieder spielen kann.

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November 10th, 2016 by Dominik

Herzlich willkommen zur ersten Offseason-Ausgabe des Grand Slam am Donnerstag. Bis es im April wieder Spielzüge, Ergebnisse und Tabellenstände zu diskutieren gibt, werde ich an dieser Stelle aktuelle Stories anreißen, die ich nicht wichtig genug für einen eigenen Artikel, aber so interessant finde, dass ich sie mal erwähnt haben möchte. Außerdem möchte ich ein letztes Mal die Werbetrommel für mein Offseason-Wunschkonzert rühren. Es ist schon eine ganze Reihe von Anregungen eingegangen, womit Baseblog.de sich in den nächsten Monaten beschäftigen soll, und ich freue mich über jede weitere.

Trade zwischen Mariners und Dodgers
Die Seattle Mariners haben sich die Dienste von Catcher Carlos Ruiz gesichert, der durch eine zu ziehende Club-Option für 4,5 Millionen Dollar ein Jahr lang unter Vertrag steht. Im Gegenzug wechselt Relief Pitcher Vidal Nuno zu den Los Angeles Dodgers. Das ist nicht gerade ein Blockbuster, aber immerhin der erste erwähnenswerte Trade dieser Offseason.

Bud Black wird Rockies-Manager
Die Colorado Rockies haben ihren neuen Manager vorgestellt und für die NL West ist es ein alter Bekannter: Bud Black managte zuletzt von 2007 bis 2015 die San Diego Padres. Auf den ehemaligen Pitcher wartet ein gutes Stück Arbeit beim Versuch, die Rockies zu einem Playoff-Kandidaten zu machen. Ihre 75-87-Bilanz des vergangenen Jahres war schon die beste seit 2010, in der Postseason war Colorado zum bislang letzten Mal 2009. Blacks Resultate in San Diego waren allerdings auch eher gemischt mit einer Gesamtbilanz von 649-713. Seine letzte Winning Season war 2010, das hat er mit seinem neuen Team schon mal gemeinsam.

Bürger stimmen für neues Rangers-Stadion 
Die Wahl vom Dienstag ist in aller Munde, aber wer hat mitbekommen, dass an dem Tag nicht nur für Donald Trump und für die Legalisierung von Cannabis in einigen Bundesstaaten gestimmt wurde sondern auch für einen neuen Ballpark in Arlington? Mit 60 zu 40 Prozent entschieden die Wähler, dass der Staat bis zu 500 Millionen Dollar und damit die Hälfte des Stadionprojektes mit einfahrbarem Dach finanziert. Der Ballpark soll 2020 oder 2021 fertig sein und ist verbunden mit der Garantie, dass die Texas Rangers bis mindestens 2053 in Arlington bleiben.

Mets wollen Cespedes behalten 
Anders als im letzten Jahr, in dem die New York Mets sich lange aus den Verhandlungen um Yoenis Cespedes mehr oder weniger heraushielten, um dann ganz überraschend doch einen faktischen Einjahresvertrag mit ihm abzuschließen, ist eine Verlängerung mit ihm dieses Mal erklärtes Ziel von General Manager Sandy Alderson. Die Fans werden es gerne hören, denn diese Nachricht bedeutet nicht nur, dass man den Leistungsträger und Publikumsliebling halten möchte, sondern wohl auch, dass man nicht vor größeren Investitionen zurückschreckt.

Blue Jays bemühen sich um Encarnacion
Auch Edwin Encarnacion wird stark von seinem aktuellen Team umworben. Beim Bemühen, einen ihrer beiden Big Bats zu halten, genießt Encarnacion für die Blue Jays offenbar klare Priorität gegenüber José Bautista. Gefühlt wird aber auch kaum einem Spieler in diesen ersten Tagen der Free Agency so viel Interesse anderer Clubs nachgesagt wie Encarnacion. Unter den Bewerbern um seine Dienste befinden sich Meldungen zufolge die Red Sox, die Astros und die Yankees.

100 Millionen für Chapman? 
Für einen Top-Hitter wie Cespedes oder Encarnacion wäre ein Vertrag, der einen dreistelligen Millionenbetrag garantiert, keine Sensation. Die gleiche Summe für einen Relief Pitcher wäre hingegen ein regelrechter Erdrutsch, auch wenn es um Aroldis Chapman geht. Vermutlich greift er mit dieser ihm nachgesagten Forderung etwas zu hoch, aber er kann ohne Weiteres in Kürze der bestbezahlte Reliever aller Zeiten sein. Bisher hält diesen Rekord Jonathan Papelbon mit 50 Millionen Dollar für einen Vierjahresvertrag.

White Sox starten Rebuild
Keine großen Verträge für Spieler über 30 darf man von den Chicago White Sox erwarten, denn jüngste Aussagen von GM Rick Hahn lassen darauf schließen, dass die White Sox einen langfristigen Neuaufbau anstreben. Das Team verfehlt seit Jahren die selbst gesteckten Erwartungen, die Altersstruktur steigt und das Farmsystem ist nicht gerade prall mit Talenten gefüllt. Wenn die White Sox tatsächlich den Resetknopf drücken, dann darf man ein paar interessante Trades erwarten. Chris Sale und José Quintana werden gerade bei dem schwachen Free-Agent-Markt für Starting Pitcher auf großes Interesse stoßen.

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