Category: Baseball in Deutschland

Mai 21st, 2019 by Silversurger

Ein jahrelanger Traum wird für mich wahr: Bald wird mein erstes Buch veröffentlicht. „Baseball – Alles, was man wissen muss“ wird es heißen und voraussichtlich am 19. August 2019 beim Sportverlag Meyer & Meyer erscheinen. Man kann es jetzt schon vorbestellen, zum Beispiel bei Amazon (Affiliate-Link), aber auch bei so ziemlich jedem anderen Buchhändler. Eine Vorbestellung garantiert, dass ihr das Buch so schnell wie möglich in den Händen haltet. Außerdem hilft sie mir und dem Verlag, indem die Höhe der Startauflage besser kalkuliert werden kann.

Mein Buch richtet sich in erster Linie an interessierte Laien. Der Anspruch ist, sowohl komplette Neueinsteiger als auch Leserinnen und Leser, die schon ein solides Baseball-Vorwissen mitbringen, abzuholen und ihnen diesen schönen Sport (noch) näher zu bringen. Es wird der zweite Teil einer Reihe des Verlags sein, die letztes Jahr mit „American Football – Alles, was man wissen muss“ von Adrian Franke einen sehr erfolgreichen Start hatte. 

Wie man es von so einem Buch erwarten würde, erkläre ich auf den ersten Seiten erst mal, was Baseball ist und wie das Spiel abläuft. In weiteren Kapiteln geht es um die Geschichte des Sports, um die MLB, um Taktiken und Techniken, um ein paar Statistiken und um die Verbreitung des Baseballs in Deutschland und anderen Ländern. Den Abschluss des Buches bildet ein ausführliches Wörterbuch zum Nachschlagen der wichtigsten Begriffe, die einem im täglichen Baseball-Leben begegnen.

Treuen Leserinnen und Lesern meines Blogs werden einige Texte im Buch bekannt vorkommen, weil sie auf Blogartikeln basieren. Vieles habe ich aber auch neu und exklusiv für das Buch geschrieben. Der Kauf lohnt sich somit auch dann, wenn ihr den Blog bereits in- und auswendig kennt.

Ich werde hier bis zum Erscheinen des Buches noch ein-, zweimal die Werbetrommel rühren und auch bald ein paar Erstausgaben verlosen (nachdem ich geklärt habe, was dabei rechtlich zu beachten ist…). Also schaut öfter mal rein!

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Mai 6th, 2019 by Silversurger

Wer am vergangenen Wochenende und dem vorhergehenden Maifeiertag die Baseball-Bundesliga verfolgt hat, musste sich vermutlich mehrfach verwundert die Augen reiben. Irgendwas war anders als sonst, das zeigte sich vor allem an der unglaublich großen Anzahl von Runs, die erzielt wurden: 569 Zähler gingen in 32 Spielen über die Platte, das sind 17,8 Runs je Partie. Zum Vergleich: Üblich ist in der Bundesliga, seit Jahren relativ stabil, ein Durchschnitt von rund 11 Runs pro Spiel.

Man könnte auf die Idee kommen, der Spielplan hätte in den letzten Tagen besonders viele einseitige Spiele vorgesehen und dadurch die Offensiv-Feuerwerke hervorgerufen. So war es allerdings nicht. Auf dem Plan stand eine ziemlich gewöhnliche Mischung aus Paarungen mit großem Leistungsgefälle (z. B. Bremen vs. Bonn, Solingen vs. Wesseling) sowie solchen auf Augenhöhe in den oberen (z. B. Regensburg vs. Mannheim, Heidenheim vs. Mainz) oder in den unteren Tabellenregionen (z. B. Ulm vs. Saarlouis, Bremen vs. Köln). Die wundersame Run-Inflation zog sich durch sämtliche Arten von Duellen und traf (fast) alle Teams: Die Solingen Alligators sind unter den 16 Klubs der einzige, der nicht an mindestens einem Spiel mit mindestens 20 Runs beteiligt war.

Ganz unerklärlich ist der statistische Ausreißer der letzten Tage nicht. Mir erscheint es jedenfalls mehr als plausibel, dass hinter dem Phänomen eine allseitige Pitcher-Knappheit steckt. Vier Spiele innerhalb von vier bis fünf Tagen, mit dem vorhergehenden Wochenende sechs Spiele innerhalb von acht Tagen – das ist Alltag für MLB-Teams, aber eine komplett ungewohnte Belastung für die Bundesligisten. Viele von ihnen haben genau zwei Leute an Bord, die fähig und gewohnt sind, auf diesem Niveau einmal pro Woche sechs, sieben Innings zu pitchen. Dazu kommen im günstigen Falle zwei, drei Reliever, die für ein paar Innings einspringen und zur Not auch mal einen Start übernehmen können. Im weniger günstigen Fall kommt man als Coach eines Bundesligateams in solch intensiven Tagen noch schneller an den Punkt, an dem die Entscheidung richtig unangenehm wird: Verheizt man seine Starter, indem man sie mit nur zwei Tagen Pause erneut antreten lässt? Wirft man 17-, 18-jährige Nachwuchsspieler ins kalte Wasser? Oder schickt man Positionsspieler auf den Mound, um irgendwie die Innings rumzukriegen? Keine der drei Optionen ist dem sportlichen Niveau, das man den Zuschauern und sich selbst bieten möchte, besonders zuträglich. Verrückte Ergebnisse wie die der vergangenen Tage sind die logische Folge.

Es ist ein bisschen schade, dass die Bundesliga sich auf diese Weise selbst beschädigt. Ich möchte es aber mit der Kritik nicht übertreiben, denn dass die Spiele dieses Jahr in einen so engen Terminplan gequetscht wurden, kann man der Ligaleitung kaum zum Vorwurf machen. Es ist vielmehr eine bedauerliche Notwendigkeit, weil durch die Baseball-EM und die Olympia-Qualifikation das Zeitfenster für die Bundesligasaison sehr viel kleiner ist als in anderen Jahren.

Von vereinzelten Ausnahmen abgesehen kehrt nun zumindest für ein paar Wochen wieder Normalität ein in den Spielrhythmus der Bundesliga. Um Christi Himmelfahrt herum wartet Ende Mai / Anfang Juni jedoch erneut eine Hammerwoche auf die höchste deutsche Spielklasse.

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April 14th, 2019 by Silversurger

Die Bonn Capitals (5-1) sind wieder voll in der Erfolgsspur: Am ersten Spieltag der Baseball-Bundesliga gab der Titelverteidiger noch überraschend ein Spiel gegen die Hamburg Stealers (4-2) ab – es war seine erste Niederlage in einem regulären Saisonspiel seit 2017. Nach zwei klaren Siegen gegen die Dohren Wild Farmers (2-3) gewannen die Bonner heute auch beide Spiele gegen den Erzrivalen Solingen Alligators (4-2). Damit sind die Capitals zurück an der Tabellenspitze.

Den Spitzenplatz teilen die Capitals sich mit den Untouchables Paderborn (5-1). Der Spielplan war bislang recht vorteilhaft für die Untouchables, die vier ihrer Siege gegen Aufsteiger Wesseling Vermins (2-4) und die Bremen Dockers (0-6) einfuhren. In den nächsten beiden Wochen warten auf Paderborn zuerst in Bonn und dann gegen Solingen die echten Prüfsteine.

Nur einen Sieg haben bislang die Cologne Cardinals (1-4) auf dem Konto. Die beiden Niederlagen gegen Hamburg an diesem Wochenende waren jedoch äußerst knapp, im ersten drehten die Stealers sogar einen 0:8-Rückstand. Nächste Woche dürften sowohl die Kölner gegen Wesseling als auch die Hamburger gegen Bremen gute Chancen auf Zählbares haben.

An der Spitze der Süd-Gruppe der Bundesliga herrschen nach drei Spieltagen überraschend klare Verhältnisse: Die Mainz Athletics haben sechs von sechs Spielen gewonnen und führen bereits mit zwei Siegen Vorsprung vor den Haar Disciples und den Mannheim Tornados (jeweils 4-2). Der Pflichtaufgabe gegen die Saarlouis Hornets (0-6) entledigten die Mainzer sich an diesem Wochenende mit 6:1 und 3:0. Überragend waren bei den A’s vor allem die Pitcher, die in beiden Spielen zusammen lediglich drei gegnerische Hits zuließen, sowie Slugger Austin Gallagher (2 Homeruns, 1 Double, 6 RBI).

Die Heidenheim Heideköpfe und die Regensburg Legionäre, eigentlich jedes Jahr die Top-Favoriten im Süden, kommen bislang nur auf ausgeglichene Bilanzen von 3-3. Die Heideköpfe konnten bisher keine Serie gewinnen, mussten sich gegen Stuttgart, Haar und jetzt auch im vermeintlichen Spitzenduell mit Regensburg mit Splits begnügen.

Neben Mainz sind die positive Überraschung der ersten Wochen die Ulm Falcons (2-4): Sie wurden gemeinsam mit Saarlouis als Abstiegskandidat gehandelt, haben aber nun schon sowohl gegen die Stuttgart Reds (2-4) als auch gegen Mannheim je einen Sieg entführen können.

Am Osterwochenende steht im Norden das Spitzenduell Bonn gegen Paderborn an. Im Süden steigt die interessanteste Serie zwischen Heidenheim und Mannheim, die beide darum kämpfen müssen, dass ihr Kontakt zur Spitze nicht abreißt.

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März 29th, 2019 by Silversurger

Das war gestern ein großartiger Opening Day in der MLB, aber wisst ihr was heute ist? Opening Day! Auch die Baseball-Bundesliga startet in die Saison 2019. Los geht es gleich mit einem echten Klassiker der Südstaffel: Die Mainz Athletics empfangen die Regensburg Legionäre zu einem Freitagabendspiel. Der erste Pitch im Stadion am Hartmühlenweg fliegt um 19 Uhr. Am Samstag und am Sonntag greifen dann auch alle anderen der insgesamt 16 Bundesliga-Teams mit je zwei Spielen ins Geschehen ein.

Der Zeitrahmen für die Saison ist dieses Jahr enger als gewohnt. Im September findet die Baseball-Europameisterschaft in Bonn und Solingen statt und später noch ein Olympia-Qualifikationsturnier in Italien. Daher wird die reguläre Saison schon Mitte Juni abgeschlossen und der Deutsche Meister soll spätestens am 17. August feststehen. Das ist dem Spielplan nach machbar, aber es gibt dieses Mal nicht viele Ausweichtermine, wenn zum Beispiel wetterbedingt Spiele ausfallen.

Mit einer ausführlichen Preview auf alle Teams, wie ich sie für die MLB geschrieben habe, kann ich euch zur Baseball-Bundesliga leider nicht beglücken, da ich die Klubs nicht so detailliert einschätzen kann. Vieles hängt von den drei, vier (meist amerikanischen) Importspielern ab, die jeder Klub sich gönnt, und wer bei deren Verpflichtung ein gutes Händchen hatte, stellt sich erst im Laufe der ersten Spieltage heraus. Einen groben Überblick traue ich mir aber zu:

Zu den Top-Favoriten zählen jedenfalls sicher wieder der amtierende Deutsche Meister Bonn Capitals sowie der Süd- und Deutsche Vizemeister Heidenheim Heideköpfe. Die Bonner Meistermannschaft ist größtenteils beisammen geblieben. Die wichtigste Änderung ist, dass Trainer Bradley Roper-Hubbert den Verein verlassen hat und durch Alex Derhak ersetzt wurde. Heidenheim musste mit Mitch Nilsson und Jay Pecci zwei etablierte Kräfte abgeben, konnte aber mit Pitcher Mike Bolsenbroek auch einen hochkarätigen Neuzugang an Land ziehen.

Neben dem klaren Favoriten Bonn gehören im Norden zu den üblichen Verdächtigen für das Rennen um die Playoffs die Solingen Alligators und die Paderborn Untouchables. Ob die Dohren Wild Farmers wieder eine gute Rolle spielen können, bleibt abzuwarten. Sie verloren ihren Trainer David Wohlgemuth sowie drei Spieler an die Hamburg Stealers. Es wäre von daher nicht unbedingt eine Überraschung, wenn die Stealers dieses Jahr eine bessere Rolle spielen als zuletzt und die Wild Farmers dafür etwas nachlassen. Für die Cologne Cardinals, die Bremen Dockers und den Aufsteiger Wesseling Vermins dürfte es in erster Linie um den Klassenerhalt gehen.

Im Süden ist wie jedes Jahr mit den Regensburg Legionären und den Mainz Athletics zu rechnen. Die Legionäre haben die Pitcher Mike Bolsenbroek und Jonathan Eisenhuth verloren, dafür aber Jan Tomek und Benji Wait geholt. Tomas Bison ist der dritte Cheftrainer innerhalb eines Jahres, der sein Glück in der Oberpfalz versucht. Bei den Mainzern hingegen setzt man auf Kontinuität. Der Kern des Teams von Spielertrainer Max Boldt ist derselbe wie in den letzten Jahren, abgesehen von den Importspielern – und selbst unter diesen ist mit Austin Gallagher wieder ein bekanntes Gesicht.

Schwer einzuschätzen sind die Mannheim Tornados, die München-Haar Disciples und die Stuttgart Reds. Bei den dreien wurden die Kader ordentlich aufgemischt und man darf gespannt sein, wie die neu zusammengesetzten Teams harmonieren. Mit dem Abstieg dürften sie eher nichts zu tun haben, dieses Thema werden voraussichtlich die Ulm Falcons und die Saarlouis Hornets unter sich ausmachen.

Einige Spiele der Baseball-Bundesliga werden per Radio- oder TV-Stream übertragen. Die entsprechenden Links finden sich dann immer auf der Homepage der Liga. Am Eröffnungswochenende gibt es die Partien zwischen den Hamburg Stealers und den Bonn Capitals sowie zwischen den Dohren Wild Farmers und den Cologne Cardinals zu sehen.

Boxscores und Statistiken zu den Spielen werden ab diesem Jahr nicht mehr von GameChanger, sondern vom neuen Partner Easyscore angeboten. Auch das neue System enthält wieder einen kostenfreien und ohne Registrierung verfügbaren Liveticker. Den werde ich heute Abend gleich mal testen. Und morgen geht es in den Ballpark. Juhu!

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Dezember 22nd, 2018 by Silversurger

Meine Vorfreude auf die neue Saison der Baseball-Bundesliga ist gerade noch ein bisschen größer geworden: Der Deutsche Baseball- und Softballverband DBV hat diese Woche die vorläufigen Spielpläne seiner Ligen veröffentlicht. Demnach ist der 30. März Opening Day sowohl in der Nord- als auch in der Südliga.

Das spannendste Matchup des ersten Spieltages steigt in Mainz. Die heimischen Athletics und die Regensburg Legionäre werden um ein frühes Zeichen ringen, wer sich 2019 im Süden als Hauptkonkurrent der Heidenheim Heideköpfe etablieren kann.

In der Bundesliga Nord bleibt der Deutsche Meister Bonn Capitals klarer Favorit. Auch die Bonner beginnen das Jahr mit einer interessanten Serie: Sie treten bei den deutlich verstärkten Hamburg Stealers an, die Headcoach David Wohlgemuth und mit ihm mehrere Spieler von den Dohren Wild Farmers weggelockt haben.

Man sollte die Termine übrigens noch nicht so ernst nehmen, dass man seinen Urlaub danach bucht, denn die Vereine können noch bis Februar Änderungen beantragen.

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Oktober 15th, 2018 by Silversurger

Es war ein hartes Stück Arbeit und benötigte die volle Länge der Best-of-Five-Serie, aber nun ist es geschafft: Die Bonn Capitals feiern die erste nationale Meisterschaft in ihrer Vereinsgeschichte – so sah es jedenfalls gestern Abend aus angesichts von über 2000 ausgelassen jubelnden, tanzenden und trinkenden Fans und Spielern. Einige von ihnen ließen sich gleich vor Ort die ausufernden Playoff-Bärte schneiden. Ob sie damit zu voreilig waren, muss sich angesichts eines ausstehenden Protests noch zeigen.

Die Bonner hatten bereits während der regulären Saison der Bundesliga Nord Historisches geleistet, indem sie diese ungeschlagen mit 40-0 Siegen abschlossen. In den anschließenden Playoffs, die dieses Jahr nur aus Halbfinale und Finale bestanden, machten die Top-Teams aus dem Süden es ihnenn deutlich schwerer als die Nord-Konkurrenz. In beiden Serien gerieten die Capitals zwischenzeitlich 1:2 in Rückstand und waren somit jeweils gezwungen, zwei Spiele hintereinander zu gewinnen. Eines davon war der jetzt schon legendäre 19-Inning-Marathon mit Maurice Wilhelms perfektem „Spiel im Spiel“ gegen die Regensburg Legionäre.

Ein ganz so spektakuläres Spiel gab es im Finale gegen Titelverteidiger Heidenheim Heideköpfe zwar nicht, aber auch diese Serie war hochspannend: Nach ihrem Auftaktsieg am 3. Oktober unterlagen die Capitals in Heidenheim zweimal deutlich und standen erneut mit einem Fuß über dem Abgrund. Doch einmal mehr demonstrierte Bonn seine enorme Heimstärke und gewann die beiden entscheidenden Partien mit 4:2 und 7:5. In beiden Spielen gab es mehrere Führungswechsel, aber am Ende hatten die Capitals jeweils rechtzeitig die Nase vorn, um auf das Nachschlagen im unteren neunten Inning verzichten zu können.

Dass noch ein kleines Fragezeichen hinter der Meisterschaft der Bonn Capitals steht, liegt an einer Szene aus Spiel vier: Beim Stand von 2:1 für Heidenheim im siebten Inning wurde Bonns Shortstop Eric Brenk von einem der Umpires versehentlich am Wurf zur Homeplate gehindert. Dadurch kam ein weiterer Heidenheimer Runner über die Platte, doch die Schiedsrichter entschieden auf „dead ball“ und gaben den Punkt nicht. Gegen diese Entscheidung legten die Heideköpfe Protest ein. Über den muss das Schiedsgericht des Verbandes erst noch befinden, weshalb die Meisterschaft noch nicht offiziell ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Protest Erfolg hat, dürfte allerdings recht gering sein.

Ich erlaube mir jedenfalls schon jetzt, den Capitals ganz herzlich zu gratulieren. Nach Jahren der Dominanz in der Bundesliga Nord mit vier Nordmeisterschaften hintereinander haben sie sich redlich verdient, auch mal die „große“ Meisterschaft nach Hause zu holen. Besonders gönnt man den Erfolg dem Bonner Spielertrainer BJ Roper-Hubbert, der zuvor bereits angekündigt hatte, seine siebenjährige Tätigkeit bei den Capitals nach der Saison zu beenden und zurück in die USA zu gehen. Mit dem lange ersehnten Titel im Gepäck fällt der Abschied sicher etwas leichter.

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September 29th, 2018 by Silversurger

Vor zwei Wochen hatten die Bonn Capitals und die Regensburg Legionäre sich noch einen Baseball-Marathon von historischen Ausmaßen geliefert, heute ging es hingegen extrem schnell. Nicht mal ganz eine Stunde dauerte es, das am 26. September wegen Dunkelheit abgebrochene Spiel 5 des Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft zu Ende zu spielen, dann durften die Regensburger schon wieder ihre viereinhalbstündige Heimfahrt antreten.

Zu sehen gab es in den verbleibenden knapp vier Innings nichts außer erstklassigem Pitching: Sascha Koch setzte seine begonnene Partie für die Capitals fort und ließ nichts zu außer einem einzigen Walk. Insgesamt brachte er es auf ein Complete Game über 9 Innings mit 3 erlaubten Hits und 2 Runs. Für die Regensburger pitchte ihr Ass Mike Bolsenbroek die 3.2 Innings und ließ nur einen Hit zu. Sein starker Auftritt war vergebens, denn es blieb letztlich bei dem 2:3-Rückstand aus Regensburger Sicht, mit dem das Spiel vor zwei Wochen unterbrochen worden war. 2:3 Siege  war dementsprechend auch das Ergebnis der Halbfinalserie und so stehen die Bonn Capitals zum zweiten Mal in Folge im Finale um die Deutsche Meisterschaft.

Der Gegner der Capitals ist der gleiche wie im letzten Jahr: Genau wie 2017 wurden die Heidenheim Heideköpfe Südmeister und die Bonn Capitals Nordmeister, genau wie damals stehen sich beide nun in der Endspielserie gegenüber.

Los geht es am kommenden Mittwoch, dem 3. Oktober – wegen der notwendigen Verlängerung des Halbfinales muss der Feiertag dran glauben. Das erste Spiel findet in Bonn statt, das zweite und dritte am kommenden Wochenende (6./7. Oktober) in Heidenheim. Wenn in der Best-of-3-Serie ein viertes und ein fünftes Spiel notwendig werden sollten, finden diese am 13. und 14. Oktober wieder in Bonn statt.

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September 18th, 2018 by Silversurger

Ganz ehrlich, wer hat schon mal von Ernie Shore gehört? Mir sagte der Name bisher nichts, aber der gute Herr hat vor etwas mehr als hundert Jahren eine Leistung vollbracht, die bis heute als die beste Rellieve-Appearance der MLB-Geschichte gilt: Am 23. Juni 1917 startete Babe Ruth als Pitcher für die Boston Red Sox gegen die Washington Senators. Er walkte den ersten Batter und flog anschließend vom Platz, weil er sich beim Umpire massiv über dessen Entscheidung beschwerte. An seiner Stelle kam Ernie Shore ins Spiel. Der Runner, den er von Ruth geerbt hatte, wurde bei einem Stealversuch ausgeworfen und Shore arbeitete alle 26 Batter ab, die ihm gegenüber traten, ohne einen weiteren Baserunner zuzulassen. Es war ein perfektes Spiel von ihm, aber es fand keinen Eintrag in die offizielle Liste der Perfect Games, weil ihm dazu eben der eine Batter fehlte, der gegen Ruth den Walk hatte.

Warum erzähle ich uralte Geschichten aus Amerika, obwohl es hier eigentlich um die Bundesliga gehen soll? Ich möchte damit bei der Einordnung helfen, was für ein unglaubliches Ereignis sich am Sonntag in Bonn zugetragen hat. Es war das vierte Spiel der Halbfinalserie zwischen den Capitals und den Regensburg Legionären. Regensburg hatte zuvor zwei von drei Spielen gewonnen und benötigte somit nur noch einen Sieg, um ins Finale einzuziehen. Bonn brauchte unbedingt den Sieg, um ein fünftes Spiel zu erzwingen. Entsprechend verbissen kämpften beide Teams. Regensburg ging 2:0 in Führung, Bonn konnte kurz vor Schluss ausgleichen und es stand nach neun Innings 2:2. Für die Capitals übernehm ab dem zehnten Inning Maurice Wilhelm den Mound und ihm gelang etwas, was in der MLB (und ziemlich sicher auch in der Bundesliga) noch nie einem Pitcher gelungen ist: Er feuerte volle neun Innings als Reliever, ohne einen einzigen Gegner auf Base kommen zu lassen. Da das Spiel mit ihm als Pitcher weder begann noch endete – nach Inning Nummer 18 stand es immer noch 2:2 – kann die Partie nicht als das zweite Perfect Game der Bundesliga-Geschichte gewertet werden, auch wenn sie einem solchen gleichzusetzen ist.

Im 19. Inning des besagten Spiels schafften es die Bonner schließlich, den siegbringenden Run nach Hause zu schlagen, nachdem sie zuvor schon in jedem Extra-Inning Runner auf die Bases, aber niemanden über die Platte gebracht hatten. Den Walk-off-Run nach einem Hit von Danny Lankhorst erzielte übrigens – man höre und staune! – Maurice Wilhelm. Mit diesem Spiel hat der MVP der Jahre 2016 und 2017 in der Bundesliga Nord sich sein eigenes Denkmal gesetzt.

Nach einem fünfeinhalbstündigen Marathonduell hat man vermutlich anderes im Sinn, als gleich eine weitere Partie zu beginnen, doch genau das musste am Sonntag in Bonn sein: Durch den Sieg hatten die Capitals die Serie auf 2:2 ausgeglichen und das entscheidende fünfte Spiel war terminiert, direkt im Anschluss an das vierte stattzufinden. Die Legionäre waren damit alles andere als glücklich, da ihnen inzwischen die Pitcher ausgegangen waren und es ohnehin absehbar war, dass das Spiel wegen der einsetzenden Dunkelheit nicht zu Ende gespielt werden konnte. Doch die Partie wurde um 18 Uhr begonnen und bis zur unteren Hälfte des fünften Innings gespielt. Bonn war zum Zeitpunkt des Abbruchs gerade 3:2 in Führung gegangen und hatte noch zwei Runner auf den Bases. Mit genau dieser Spielsituation wird das Spiel fortgesetzt, allerdings erst zwei Wochen später, am 29. September. Ein Termin am kommenden Wochenende war nicht möglich, da in Bonn die Deutsche Meisterschaft der U15-Jugend stattfindet. Aus diesem Grund entschied der DBV, den Beginn der Finalspiele um die Deutsche Meisterschaft vom 29./30. September auf den 3. Oktober zu verlegen.

Ganz entspannt können sich auf diese Spiele die Heidenheim Heideköpfe vorbereiten. Der Meister der Bundesliga Süd wurde in seiner Halbfinalserie der Favoritenrolle gegen die Solingen Alligatos gerecht und brachte sie mit glatten 3:0 Siegen über die Bühne. Spiel eins (9:8) war noch eine knappe Angelegenheit, die Spiele zwei (11:0) und drei (15:0) wurden von den Heideköpfen so überlegen geführt, dass sie schon nach sieben Innings durch die 10-Run-Gnadenregel endeten.

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September 4th, 2018 by Silversurger

In der Baseball-Bundesliga sind am Wochenende die Zwischenrunde zur Meisterschaft sowie (bis auf ein unbedeutendes Nachholspiel) die Playdowns zu Ende gegangen. Sowohl im Norden als auch im Süden war bis zuletzt offen, welche Teams als Zweitplatzierte ins Halbfinale einziehen. Letztendlich setzten sich die Favoriten durch: die Regensburg Legionäre durch zwei knapp Siege über die Mainz Athletics sowie die Solingen Alligators im Fernduell mit den Paderborn Untouchables. Im Halbfinale treffen nun erstmals in diesem Jahr Teams aus der Nord- und der Südstaffel direkt aufeinander.

Die Bonn Capitals haben ihre perfekte reguläre Saison auch in der Zwischenrunde erhalten und ziehen mit sage und schreibe 40:0 Siegen in die Playoffs ein. Dort dürften sie gegen die Regensburg Legionäre klarer Favorit sein, welche die Zwischenrunde nur mit einer 6:6-Bilanz absolvierten und am Ende etwas glücklich Platz zwei verteidigten. Die ersten beiden Partien des Halbfinales finden am kommenden Wochenende in Regensburg statt. In der Woche darauf folgen ein bis drei Spiele in Bonn. Wer dreimal gewinnt, zieht ins Finale ein.

Im Süden waren die Heidenheim Heideköpfe zwar nicht perfekt, aber mit 32:8 liest sich auch ihre Saisonbilanz beeindruckend. Natürlich fällt die vergleichende Einschätzung immer schwer, wenn die Nord- und Südteams das ganze Jahr über nie aufeinander treffen. Aber auf Basis der Erfahrungen aus den Vorjahren halte ich die Favoritenstellung der Heideköpfe gegen die Alligators für noch deutlicher als die der Capitals gegenüber den Legionären. Die Leistungsdichte im Südteil der Bundesliga erscheint mir schlichtweg höher als die im Norden. Ich würde so weit gehen zu behaupten, dass die Capitals in der Bundesliga Süd – oder wenn es noch eine Interleague-Runde gäbe – wahrscheinlich keine perfekte Saison gespielt hätten. Das zweite Halbfinale beginnt mit Spielen am Samstag und am Sonntag in Heidenheim. In der Woche darauf sind zuerst zwei Heimspiele für Solingen angesetzt; falls ein fünftes Spiel nötig wird, findet auch das in Solingen statt, aber mit formalem Heimrecht für die Heideköpfe.

Da das Viertelfinale in der neu eingeführten Zwischenrunde aufgegangen ist, gibt es Playoff-Baseball dieses Jahr nur für die genannten vier Teams. Für alle anderen ist die Saison bereits beendet, was mir persönlich natürlich besonders für meine geliebten Mainz Athletics weh tut. Die A’s hatten eine sehr durchwachsene Saison, in der sie erst spät in Schwung kamen, dann aber noch mal einen furiosen Angriff auf den Halbfinalplatz hinlegten und schließlich um Haaresbreite zu kurz sprangen.

In der Abstiegsrunde war es auch spannend, im Nachhinein sind deren Ergebnisse aber weitgehend Makulatur. Vorgesehen sind eigentlich je ein Absteiger und je ein Relegationsteilnehmer in den beiden Ligen, doch leider ist aus den Zweiten Bundesligen kaum jemand an einem Aufstieg interessiert. Dadurch steht bereits fest, dass die Bremen Dockers und die Saarlouis Hornets auf die Relegation verzichten können und in der Bundesliga bleiben dürfen. Auch die Ulm Falcons als Schlusslicht der Bundesliga Süd werden voraussichtlich die Klasse erhalten, denn es will tatsächlich aus allen drei Staffeln der Zweiten Bundesliga Süd überhaupt niemand aufsteigen. Der Ausschuss für Wettkampfsport des DBV hat im Herbst eine Entscheidung zu treffen, aber aller Wahrscheinlichkeit nach wird diese lauten, dass Ulm auch nächstes Jahr in der Bundesliga spielen darf. Ich gönne es Bremen, Saarlouis und Ulm von Herzen, aber ich finde es auch ein bisschen schade, dass der Sprung zwischen den ersten und zweiten Ligen offenbar als so groß oder unattraktiv empfunden wird, dass die aufstiegsberechtigten Teams nicht motiviert sind, ihn anzunehmen.

Als einzige tatsächlich absteigen werden wohl die Berlin Flamingos, die im Norden den letzten Platz belegen. Auf der ersten und vorerst einzigen Bundesligasaison der Berliner wird für immer ein dunkler Schatten liegen, nachdem sich auf der Heimfahrt vom Auswärtsspiel in Paderborn im Mai ein furchtbarer Unfall ereignete. Bei diesem wurde der Spieler Ron Rodriguez schwer verletzt, seine schwangere Frau und das gemeinsame ungeborene Kind wurden getötet. Angesichts einer solchen Tragödie wird einem bewusst, was für eine unbedeutende Kleinigkeit im Vergleich dazu ein sportlicher Abstieg ist.

Den Platz der Flamingos in der Bundesliga Nord werden die Wesseling Vermins einnehmen. Diese sicherten sich durch einen Sweep über die Dortmund Wanderers am Wochenende das Aufstiegsrecht als Dritter der Zweiten Bundesliga Nord-West – weil die beiden vor ihnen stehenden Teams als „zweite Mannschaften“ von Bundesligateams nicht aufsteigen dürfen und weil die Top-Teams der Zweiten Bundesligen Nord und Nord-Ost nicht aufsteigen wollen. Für die Vermins wird es das erste Mal sein, dass sie in der höchsten deutschen Spielklasse antreten.

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August 13th, 2018 by Silversurger

Ich kann nicht behaupten, ein Fan des neuen Modus sein, nach dem die Baseball-Bundesliga dieses Jahr zum ersten Mal spielt. Sowohl die letztes Jahr erst eingeführte Interleague-Runde als auch die Playoff-Viertelfinals wurden abgeschafft und durch eine längliche Zwischenrunde ersetzt. In dieser bleiben Nord und Süd wie in der regulären Saison streng voneinander getrennt, und am Ende ziehen nur die Erst- und Zweitplatzierten der beiden Ligateile in die verkürzten Playoffs ein. Meine Befürchtung war, dass in weiten Teilen der Liga sehr früh Langeweile einkehrt, weil es für viele Teams wochen- oder gar monatelang quasi um nichts mehr geht. In Teilen hat sich diese Befürchtung bewahrheitet, aber zum Glück sind am vergangenen Wochenende fast alle Spiele genau so ausgegangen wie sie ausgehen mussten, um doch noch einiges an Spannung zu erhalten.

Sechs Spiele hat jeder noch zu absolvieren (Köln und Hamburg zudem noch ein Nachholspiel) und nur von drei der 16 Bundesligisten kann man behaupten, dass das Jahr für sie komplett gelaufen ist: Die Dohren Wild Farmers (17-17) haben keine realistische Chance mehr auf das Halbfinale, während die Hamburg Stealers (16-17) und die Mannheim Tornados (21-13) in den Abstiegsrunden so weit vorne stehen, dass ihnen nichts mehr passieren kann. Ein bisschen langweilig ist es auch ganz oben in der Tabelle, denn für die Bonn Capitals (34-0) und die Heidenheim Heideköpfe (27-7) sind die Playoffs längst gebucht. Ziele, für die es sich zu kämpfen lohnt, gibt es aber dennoch: Die Capitals werden alles daran setzen, ihre perfekte Saison zu vollenden, und die Heideköpfe brauchen noch einen Sieg, um sich Platz eins und damit einen vermutlich angenehmeren Halbfinalgegner zu sichern.

Der wirklich spannende Bereich der Liga ist der Kampf um die beiden zweiten Halbfinalplätze. Im Norden sind die Solingen Alligators (22-12) den Untouchables Paderborn (23-11) ganz nah auf die Pelle gerückt, indem sie am Wochenende in zwei spannenden Spielen die Wild Farmers sweepten, während Paderborn die beiden erwarteten Niederlagen gegen Bonn kassierte. Am Samstag kommt es zum möglicherweise vorentscheidenden Doubleheader zwischen Solingen und Paderborn.

In der Südstaffel der Bundesliga balgen sich mit den Regensburg Legionären (22-12), den Haar Disciples (21-13) und den Mainz Athletics (20-14) noch drei Teams um den zweiten Platz. Dafür, dass sich jetzt so ein interessantes Bild bietet, sorgten am Wochenende drei hautenge Comeback-Siege: Die Disciples drehten ein 0:3 gegen Heidenheim zum 4:3-Erfolg, die Mainzer überwanden gegen Regensburg gleich zwei Rückstände. Im ersten Spiel lagen die Athletics 0:2 zurück und gewannen am Ende 3:2, im zweiten stand es bis ins siebte Inning hinein gar 3:11, bevor die A’s das scheinbar Unmögliche möglich machten – sie glichen auf 11:11 aus, gerieten im neunten Inning erneut mit zwei Runs in Rückstand und siegten am Ende per Walkoff mit 14:13. Der große Held dieses Wunders von Mainz war Lennard Stöcklin: In Spiel eins gewann der umgeschulte Infielder das erste Complete Game seiner noch jungen Pitcher-Karriere und in Spiel zwei war ausgerechnet er es, der den siegbringenden Hit für die Mainzer erzielte – zu dem es freilich nur deshalb kommen konnte, weil seine Teamkameraden in der Aufholjagd sage und schreibe fünf Homeruns vorgelegt hatten.

Haar und Mainz haben fantastische Leistungen gebracht, um die Spannung im Playoff-Rennen zu erhalten, doch beide stehen immer noch mit dem Rücken zur Wand vor dem anstehenden Doppelspieltag der A’s gegen Heidenheim und der Disciples gegen Regensburg – nicht nur wegen des Tabellenstands, sondern auch, weil beide nach Verletzungen und Abgängen nur noch äußerst dünn mit Pitchern besetzt sind.

Auch im Abstiegskampf der Bundesliga sind noch einige Entscheidungen offen. Die Cologne Cardinals (11-22) haben beim Split gegen die Bremen Dockers (7-27) die Gelegenheit verpasst, ihren Kopf endgültig aus der Schlinge zu ziehen. Das wollen sie nun beim Schlusslicht Berlin Flamingos (5-29) nachholen, was die Bremer wohl mit gemischten Gefühlen betrachten würden: Einerseits wäre dadurch ihre theoretische Möglichkeit auf den direkten Klassenerhalt verloren, andererseits würde es ihre Chancen verbessern, sich wenigstens in die Relegationsspiele zu retten.

Im Süden haben die Stuttgart Reds (10-24) am Wochenende zwei deutliche Siege gegen die Ulm Falcons (6-28) errungen. Das sichert den Reds eine günstige Ausgangsposition vor dem direkten Duell mit dem Tabellennachbarn Saarlouis Hornets (9-23). Zwischen den beiden geht es hauptsächlich um den Relegationsplatz, während Ulm bereits mit einem Bein in der zweiten Liga steht. Zu allem Überfluss müssen die Falcons als nächstes gegen die übermächtig erscheinenden Tornados antreten. Aber vielleicht sind die ja doch nicht so übermächtig oder jedenfalls nicht mehr hundertprozentig motiviert – gegen die Hornets kamen sie zuletzt jedenfalls nicht über einen Split hinaus.

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