November 28th, 2019 by Silversurger

Happy Thanksgiving allerseits! Für die USA im Allgemeinen und für NFL-Football im Speziellen ist heute ein bedeutender Feiertag. In der MLB wird sich heute eher nichts tun, die Spieler und sonstigen Akteure verbringen den Tag entweder mit der Familie oder mit sozialem Engagement. Für mich ist das eine gute Gelegenheit, in Ruhe darauf zurück zu blicken, was sich rund um die Liga in den vergangenen sieben Tagen getan hat – angefangen mit der Verpflichtung von Yasmani Grandal, die die White Sox frecherweise wenige Minuten nach dem letzten Grand Slam am Donnerstag öffentlich machten.

Die White Sox investieren in Grandal und Abreu
Das Rebuiling-Projekt der Chicago White Sox ist wohl offiziell abgeschlossen: Zwei Deals innerhalb weniger Tage über zusammen mehr als 120 Millionen Dollar signalisieren klar, dass der Klub ab sofort wieder eine Rolle spielen möchte in der AL Central und darüber hinaus. Das Geld bekommen zwei Spieler, die als erfahrene Eckpfeiler dabei helfen sollen, das junge, talentierte Team zu führen, welches die White Sox sich im Laufe der letzten Jahre aufgebaut haben.
Yasmani Grandal kommt für für vier Jahre und 73 Millionen Dollar nach Chicago. Der 31-Jährige war in der zweiten Offseason hintereinander der beste Catcher unter den Free Agents. Er hatte letztes Jahr damit überrascht, dass er sich mit einem Einjahresvertrag über 18,25 Millionen bei den Milwaukee Brewers zufrieden gab und ein Angebot der Mets über vier Jahre und 60 Millionen ausschlug. Der Vertrag, den er jetzt erzielt hat, spricht dafür, dass Grandals Taktik der Wette auf sich selbst aufgegangen ist. Gelungen ist ihm das durch die stärkste Saison seiner Karriere, in der er es auf 5.2 fWAR brachte mit einer Slashline von .246/.380/.468, 28 Homeruns in 632 Plate Appearances und einer soliden Defense.
Weitere 50 Millionen lassen die White Sox sich die Dienste von First Baseman Jose Abreu in den kommenden drei Jahren kosten. Der 32-jährige Slugger hatte letzte Woche einem Qualifying Offer der White Sox zugestimmt, nun konnten sich beide Seiten doch noch auf eine längerfristige Zusammenarbeit einigen. Abreus Saison 2019 (1.9 fWAR, .284/.330/.503, 33 Homerun) war gut, aber doch weit entfernt von den Leistungen, die er von 2014 bis 2017 gezeigt hat. Der Vertrag, den die White Sox ihm nun geben, wirkt in diesem Lichte recht großzügig, aber Abreus Wert als Führungsspieler dürfte für das Team deutlich über die zahlenmäßige Produktion hinaus gehen.

Trade zwischen den Brewers und den Padres
Keinen Blockbuster, aber einen interessanten Tausch einiger junger Spieler haben die Milwaukee Brewers und die San Diego Padres vereinbart: OF Trent Grisham und RHP Zach Davies gehen nach San Diego, dafür wechseln IF Luis Urias und LHP Eric Lauer zu den Brewers. Die Brewers erhalten darüber hinaus noch einen „Player to be named later“. Grisham und Urias sind beide frühere Top-Prospects, die die in sie gesetzten Erwartungen 2019 (noch?) nicht voll erfüllen konnten. Ein Tapetenwechsel hin zu einem Team, in dem die Konkurrenz auf den jeweiligen Positionen geringer ist als im bisherigen Klub, klingt in beiden Fällen nach einer guten Idee. Die in den Trade involvierten Pitcher sind Material für Mitte bis Ende einer Starting Rotation, wobei der 26-jährige Davies die etabliertere Größe ist, während der 24-jährige Lauer etwas mehr Entwicklungspotenzial bietet.

Mariners verlängern mit Rookie
Auch die Seattle Mariners haben ihren Posten an der ersten Base langfristig vergeben: Sie haben sich mit Evan White auf einen Sechsjahresvertrag über 24 Millionen Dollar geeinigt. Der Vertrag enthält zudem drei Verlängerungsoptionen für den Klub, durch die er sich letztlich auf neun Jahre und 55,5 Millionen belaufen kann. Der 23-Jährige White hat bisher noch kein MLB-Spiel absolviert. Die Saison 2019 verbrachte er bei den Arkansas Travelers, dem AA-Minor-League-Team der Mariners. Die frühzeitige und langfristige Verpflichtung erinnert stark an den Vertrag zwischen den Philadelphia Phillies und Scott Kingery, der damals – kurz vor der Saison 2018 – ebenfalls vor seinem ersten MLB-At-Bat für 24 Millionen und sechs Jahre unterschrieb. Interessanter Fakt am Rande: White ist derzeit der einzige Spieler im Roster der Mariners mit einem garantierten Vertrag, der über 2021 hinaus reicht.

Ein paar weitere Signings
Auf dem Free-Agent-Karussell der MLB standen diese Woche vor allem Catcher hoch im Kurs. Neben Grandal fanden auch Travis d’Arnaud (Atlanta Braves für 2 Jahre, 16 Millionen), Yan Gomes (Washington Nationals, 2 Jahre, 10 Millionen), Stephen Vogt (Arizona Diamondbacks, 1 Jahr, 3 Millionen), Mike Zunino (Tampa Bay Rays, 1 Jahr, 4,5 Millionen plus Klub-Option) und Dustin Garneau (Houston Astros, 1 Jahr, 650.000) neue Engagements für ihre Tätigkeit hinter der Homeplate.
RHP Kyle Gibson einigte sich mit den Texas Rangers auf einen Dreijahresvertrag über 30 Millionen Dollar. Auch LHP Drew Pomeranz (San Diego Padres, 4 Jahre, 34 Millionen), RHP Kendall Graveman (Seattle Mariners, 1 Jahr, 2 Millionen plus Klub-Option) und RHP Carl Edwards Jr. (Seattle Mariners, 1 Jahr, 950.000) haben neue Jobs gefunden.

Koreanischer Pitcher auf dem Sprung
Letzte Woche habe ich einige interessante Spieler aus der japanischen NPB aufgelistet, die sich in dieser Offseason um einen Wechsel in die MLB bewerben. Mindestens ebenso großes Interesse zieht derzeit der Koreaner Kwang-hyung Kim auf sich. Der linkshändige Pitcher von den SK Wyverns soll bereits Anfragen von den Mets, den Royals, den Dodgers, den Diamondbacks und den Cubs erhalten haben. In der KBO wurde der 30-Jährige in der Regel als Starter eingesetzt. Ob er in der MLB ebenfalls starten oder zum Reliever umfunktioniert werden soll, ist noch unklar – möglicherweise wird das auch ein Punkt in den anstehenden Verhandlungen mit den interessierten Vereinen sien.

Yankees streiten mit Ellsbury
Die New York Yankees waren in den letzten Jahren von außergwöhnlich zahlreichen Verletzungen geplagt. Von zwei besonders häufig verletzten Spielern, First Baseman Greg Bird und Outfielder Jacoby Ellsbury, hat man sich nun getrennt. Ein Schlussstrich ist damit, zumindest was Ellsbury betrifft, noch nicht gezogen. Ihm schulden die Yankees nämlich noch rund 26 Millionen Dollar aus einem 2014 geschlossenen Siebenjahresvertrag – 21 Millionen für die Saison 2020 sowie 5 weitere Millionen als Buyout, damit sich der Vertrag nicht automatisch bis 2021 verlängert. Die Yankees weigern sich bislang, dieses Geld zu bezahlen. Ihr Vorwurf lautet, Ellsbury habe sich ohne Absprache von einem Arzt außerhalb der Organisation behandeln lassen und damit seine Genesung beeinträchtigt. Die Spielergewerkschaft MLBPA hat bereits erklärt, Ellsbury zu unterstützen in dieser Auseinandersetzung, die zu einem interessanten Präzedenzfall werden kann.

Neuer Eigentümer für die Royals
Die Kansas City Royals haben einen neuen Owner: Der Unternehmer John Sherman hat den Klub für rund eine Milliarde Dollar gekauft. Er und der bisherige Eigentümer, David Glass, hatten sich vor drei Monaten auf den Handel geeinigt. Letzte Woche erfolgten die notwendigen Zustimmungen der anderen MLB-Teambesitzer, sodass der Verkauf vorgestern offiziell bekannt gegeben werden konnte. Sherman ist schon länger im Baseball-Geschäft aktiv. Bevor er nun das Team seiner Heimatstadt erwarb, hielt er bereits einige Jahre lang Minderheitenanteile an den Cleveland Indians. Für Glass waren die Royals ein glänzendes Geschäft: Er hatte den Klub im Jahr 2000 für 96 Millionen Dollar erworben.

Wahl zum ersten All-MLB-Team läuft
Seit 1933 gibt es in der MLB das All-Star-Spiel. Das Verfahren, nach dem die Spieler für die All-Star-Roster ausgewählt werden, hat sich seitdem mehrfach geändert, doch zwei Dinge sind immer gleich geblieben: erstens dass es je ein Team für die American League und die National League gibt, zweitens dass das Spiel ungefähr zur Mitte der Saison stattfindet und somit bei der Spielerauswahl nur die Leistungen aus der ersten Saisonhälfte berücksichtigt werden. Das wird sich in absehbarer Zeit nicht ändern, aber es brachte die MLB auf die Idee, ab diesem Jahr zusätzlich die Wahl eines All-MLB-Teams einzuführen. Dieses Team wird nicht nach Ligen getrennt sein und es wird erst nach Abschluss der Saison gewählt. Die Auswahl erfolgt mit einem Gewicht von je 50 Prozent durch die Fans und durch ein Expertengremium. Die Fanwahl läuft seit Dienstag dieser Woche bis Dienstag nächster Woche (3. Dezember). In diesem Zeitraum könnt ihr hier eure Stimmen abgeben, bei Bedarf auch mehrmals im Abstand von 24 Stunden. Das Ergebnis wird am 10. Dezember während der Winter Meetings der MLB bekannt gegeben.

Dämliche Verletzungen gesucht!
Auch hier im Blog gibt es in Kürze wieder eine Wahl – zum zweiten Mal werde ich den MRI-Award für die dämlichste Verletzung (Most Ridiculous Injury) des Jahres vergeben. Ich habe bereits ein paar sehr aussichtsreiche Kandidaten auf dem Zettel, aber bevor ich die Abstimmung starte, möchte ich hier erstmal zu weiteren Nominierungen aufrufen. Teilt mir eure Kandidaten einfach als Kommentar unter diesem Artikel mit – bitte mit der dazugehörigen Geschichte, egal ob als Link oder in euren eigenen Worten.
Für alle, die den Award nicht schon vom letzten Jahr kennen: Es handelt sich um eine nicht bierernst gemeinte Auszeichnung für einen Spieler, der sich bei einer möglichst lächerlichen Aktion verletzt hat. Hier könnt ihr die Nominierungen und das Abstimmungsergebnis aus dem letzten Jahr nachlesen, hier die Laudatio auf den ersten Preisträger Chris Martin.

Posted in Grand Slam, MLB Tagged with: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Mai 18th, 2017 by Silversurger

Sie ist schon toll, diese MLB, da ist für jeden was dabei: Mögt ihr klare Verhältnisse, einer geht voran und alle anderen folgen in respektvollem Abstand? Dann werdet ihr die NL East und die AL West lieben. Seht ihr lieber einen spannenden Dreikampf auf hohem Niveau? Dann ist die AL East oder die NL West die passende Division für euch. Oder gefällt euch eher große Ausgeglichenheit mit Chancen für jeden? Dann beschäftigt ihr euch am besten mit den Central-Divisionen. Egal, welche Division ihr zurzeit am liebsten verfolgt – der Grand Slam am Donnerstag bringt sie euch alle:

National League
Fangen wir an mit der momentan langweiligsten Division, der National League East. Die Washington Nationals (25-14) ziehen einsam ihre Kreise und der Rest übt sich gekonnt darin, sie dabei auf keinen Fall zu stören. Stolze acht Spiele beträgt der Vorsprung auf den Zweiten – zurzeit übrigens die Atlanta Braves (16-21) – bereits, das sind mehr als in manch anderer Division der Abstand zwischen dem Ersten und dem Letzten. Tatsächlich waren die Braves die Einzigen, die in den letzten Tagen mit einer Serie von drei Siegen gegen die Blue Jays ein Lebenszeichen von sich gaben. Die anderen drei Teams verloren im Gleichschritt jeweils acht ihrer letzten zehn Spiele, die New York Mets (16-23) sogar sieben in Folge. Die Nationals sind beileibe kein Überteam – zwar haben sie eine brachiale Offense um Bryce Harper und Ryan Zimmerman, doch im Pitching gibt es Schwächen, vor allem im Bullpen. Das merkt aber keiner, solange der Rest der Division so desolat bleibt wie er momentan ist.

Der direkte Gegenentwurf zur einseitigen NL East ist die NL Central. Woche für Woche darf ich hier einen neuen Tabellenführer vorstellen, dieses Mal die Milwaukee Brewers (23-18). Die Brewers haben sich in den letzten Tagen ausgiebig an halbtoten Teams wie den Mets und den Padres gelabt und so die St. Louis Cardinals (21-17) hinter sich gelassen. Aber auch die Chicago Cubs (20-19) und trotz zuletzt fünf Niederlagen die Cincinnati Reds (19-20) sind nicht weit entfernt von der Spitze. Selbst die Pittsburgh Pirates (17-23) sind auf ihrem letzten Platz nur fünfeinhalb Spiele hinter den Brewers. Eine für die Division möglicherweise richtungweisende Serie steht am Wochenende an, wenn von Freitag bis Sonntag die Cubs die Brewers im Wrigley Field empfangen (siehe auch „Spiel der kommenden Woche“).

Spannend ist auch die NL West, allerdings in deutlich zweigeteilter Weise: Die Colorado Rockies (25-15), die Arizona Diamondbacks (24-18) und die Los Angeles Dodgers (23-18) spielen die Spitze unter sich aus, während die San Francisco Giants (17-25) und die San Diego Padres (15-27) sich das Schneckenrennen gegen den letzten Platz liefern. Ich muss zugeben, ich hatte für die vergangene Woche erwartet, dass die Dodgers sich den Spitzenplatz holen und dass die beiden Überraschungsteams aus Arizona und Colorado so langsam nachlassen. Aber ich habe mich geirrt: Die Spitzenserie zwischen den Dodgers und den Rockies endete unentschieden und die Diamondbacks haben sich durch einen Sweep über die Mets den Verbleib im Führungstrio gesichert.

American League
Kommen wir zu einer ganz ähnlichen Division, der American League East. Auch hier ringen drei Teams um die Spitze, während die anderen beiden dieses Jahr mit selbiger nicht viel zu tun haben werden. Die Kluft ist hier allerdings nicht ganz so groß wie in der NL West und dass die Boston Red Sox (21-18) sich eher nach oben Richtung New York Yankees (24-13) und Baltimore Orioles (23-15), die Tampa Bay Rays (21-22) sich hingegen eher nach unten Richtung Toronto Blue Jays (17-24) zu orientieren haben, ist vielleicht eher mein Bauchgefühl und Vorurteil als dass es wirklich aus dem bisherigen Saisonverlauf ableitbar wäre – immerhin haben die Rays gerade Auswärtsserien gegen die Red Sox und gegen die Indians gewonnen und das jeweils völlig verdient.

Lediglich fünf Spiele auseinander von Platz eins bis fünf liegen die Teams der AL Central. Keines davon ist zurzeit in allzu bestechender Form, aber die Ausgeglichenheit der Division ist schon sehr reizvoll. Vorne liegen zurzeit die Minnesota Twins (19-16) dank der gewonnenen Serie gegen die Cleveland Indians (20-19). Die Detroit Tigers (19-19) spielen nach wie vor einen konsequenten .500-Ball und besetzen damit die Mitte der Rangliste vor den Chicago White Sox (17-21) und den Kansas City Royals (16-23), die durch einen Zwischenspurt mit gewonnen Serien gegen die Rays und die Orioles den Anschluss an den Rest des Feldes wiederhergestellt haben.

Ähnlich einseitig wie die NL East, aber von den aktuellen Bilanzen her auf insgesamt höherem Niveau ist die AL West. Die Houston Astros (29-12) haben neun ihrer letzten zehn Spiele gewonnen und führen mit einer Winning Percentage von .707 mit Abstand die gesamte Liga an. Angesichts dieser Dominanz könnte man fast übersehen, dass sich hinter den Astros ebenfalls Erstaunliches tut: Nach derzeit acht Siegen in Folge sind die katastrophal in die Saison gestarteten Texas Rangers (21-20) inzwischen bei einem positiven Record und auf Platz zwei angelangt. Und auch die Los Angeles Angels (22-21) sind mit bisher vier Siegen hintereinander in starker Form und da sie es nun mit den derzeit restlos enttäuschenden Mets zu tun bekommen, könnte diese Serie durchaus noch etwas anhalten, vor allem wenn ihr Superstar Mike Trout an seine fünf Homeruns aus den letzten sechs Spielen anknüpft.

Szene der Woche
Die für mich bemerkenswerteste Szene der letzten Tage stammt aus einem Spiel der Chicago White Sox gegen die San Diego Padres: Beim Stand von 2:1 für die Padres im vierten Inning erreicht Chicagos Jose Abreu die erste Base und scort dann im Zuge von drei Wild Pitches von Trevor Cahill während eines einzigen At Bats den Ausgleich. So etwas sieht man nur sehr selten, also schaut es euch an.

Statistik der Woche 
1849. So viele RBIs hat Albert Pujols in seiner langen MLB-Karriere schon über die Platte gebracht und nimmt damit inzwischen Platz dreizehn in der ewigen Rangliste ein. Zumindest Platz zwölf (derzeit Mel Ott mit 1860) wird er wohl dieses Jahr noch erreichen, vielleicht sogar Rang elf (Willie Mays, 1903). Wenn der 37-jährige Pujols seinen bis 2021 laufenden Vertrag bei den Angels erfüllt, wird ihm ein Platz in den Top-10 wohl sicher sein. Ein weiterer statistischer Meilenstein steht ihm ebenfalls voraussichtlich noch dieses Jahr bevor: Mit 596 Homeruns steht er vor der Aufnahme in den exklusiven 600er-Club, der bisher nur acht Mitglieder hat.

Spiel der Woche
Das sehenswerteste Spiel der letzten Tage war für mich das zwischen den Detroit Tigers und den Baltimore Orioles am Dienstag. Zu bieten hatte die Partie unter anderem: 7 Runs der Orioles im dritten Inning; zwei durch Baltimores Bullpen im siebten und im zwölften Inning vergebene hohe Führungen; zwei Homeruns von Chris Davis in aufeinander folgenden Extra-Innings; und am Ende einen 13:11-Erfolg der Orioles, die zuvor vier Niederlagen hintereinander mit jeweils nur einem Run Unterschied erlitten hatten.

Spiel der kommenden Woche
Mein Einschalttipp der Woche ist das Spiel der Chicago Cubs gegen die Milwaukee Brewers am Samstag um 20:20 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Titelverteidiger Chicago wird unter Beweis stellen wollen, dass man in der NL Central über kurz oder lang wieder den Ton anzugeben gedenkt. Ein Erfolg gegen die Überraschungsmannschaft aus Milwaukee wäre ein guter erster Schritt für die Cubs und Jake Arrieta, der mit einem ERA von 5.44 und 4.18 FIP noch nicht die Form des Meisterjahres gefunden hat. Die Brewers schicken Chase Anderson auf den Mound, der mit einem ERA von 3.43 und 3.02 FIP bislang sein bestes Jahr in den Majors hat.

Posted in Grand Slam, MLB Tagged with: , , , , , , , , , ,