März 20th, 2019 by Silversurger

Die Cleveland Indians haben in den letzten Jahren sechsmal hintereinander mehr Siege als Niederlagen eingefahren, viermal die Playoffs erreicht, drei Divisionstitel in Folge gewonen und sind einmal bis in Spiel 7 der World Series vorgedrungen. Die Meisterschaft, auf die ihre Fans seit 1948 warten, konnten sie jedoch bislang nicht holen. Mit einer bärenstarken Rotation und dem wohl besten Duo im linken Infield, das die MLB zu bieten hat, werden die Indians dieses Jahr einen weiteren Angriff auf den Titel starten. Es könnte für einige Zeit der letzte sein, denn das Gelegenheitsfenster hat bereits begonnen, sich zu schließen. Michael Brantley, Cody Allen, Andrew Miller und ein paar andere sind schon weg, Trevor Bauer wird nächstes Jahr Free Agent und Carlos Carrasco und Corey Kluber werden nicht jünger – genauer gesagt wird Carrasco morgen 32 und Kluber ein paar Tage später 33. Für einen Mann ist das kein Alter, aber für einen Profisportler, der nicht Bartolo Colon oder CC Sabathia heißt, ist es ein Punkt, an dem die Leistungskurve ihre Spitze normalerweise überschritten hat. Vor allem wird die AL Central nicht auf Dauer der Selbstläufer für die Indians bleiben, der sie in den vergangenen Jahren war und wohl auch dieses Jahr noch sein wird. Aber genug der Schwarzmalerei. Das soll hier in erster Linie eine Vorschau auf die Saison 2019 sein und in dem Jahr sehe ich (noch) niemanden, der den Indians in Bezug auf den Divisionssieg gefährlich werden dürfte. Wie im letzten Jahr werden sie ohne große Schwierigkeiten in die Playoffs einziehen und somit eine weitere Chance haben, diese erfolgreiche Phase ihrer Vereinsgeschichte mit dem ersehnten Titel zu krönen.

Voraussichtliches Lineup
C Kevin Plawecki
1B Jake Bauers
2B Jason Kipnis
SS Francisco Lindor
3B Jose Ramirez
LF Jordan Luplow
CF Leonys Martin
RF Tyler Naquin
DH Carlos Santana

Voraussichtliche Rotation
LHP Corey Kluber
RHP Trevor Bauer
RHP Carlos Carrasco
LHP Mike Clevinger
RHP Shane Bieber
Key Reliever: Brad Hand

Wichtigster Zugang
1B/DH Carlos Santana (Philadelphia Phillies via Seattle)

Wichtigster Abgang
OF Michael Brantley (Houston Astros)

Bestes Prospect
3B Nolan Jones

Größte Stärke
Die Rotation: Corey Kluber ist Jahr für Jahr im Rennen um den Cy-Young-Award – in den letzten fünf Jahren hat er ihn zweimal gewonnen und ist zweimal Dritter geworden. Doch anders als viele andere Teams müssen die Indians nicht jeden fünften Tag herbeisehnen, weil dann wieder ihr Ass auf dem Mound steht. Denn Carlos Carrasco, Trevor Bauer, Mike Clevinger und selbst Nummer-fünf-Starter Shane Bieber stehen Kluber nicht weit nach. Das spiegelt sich zum Beispiel darin wieder, dass die Indians letztes Jahr 993.2 Innings von ihren Startern bekommen haben. Das sind mehr als sechs Innings pro Spiel und mit Abstand die meisten aller MLB-Teams.

Größte Schwäche
Das Outfield: In diesem Bereich ist kein einziger Spieler vorhanden, der in den letzten zwei, drei Jahren einigermaßen konstante Leistungen gebracht hat. Leonys Martin, Bradley Zimmer und Tyler Naquin kommen zudem alle aus Verletzungspausen beziehungsweise in Martins Fall von einer schweren Erkrankung. Zimmer wird wohl erst gegen Mitte der Saison einsatzbereit sein.

Spannendste Frage
Ist die Dominanz in der Division ein Nachteil? Eigentlich ist es ja sehr angenehm, als Favorit in die Saison zu gehen und dieser Rolle das ganze Jahr über unangefochten gerecht zu werden. Man kann aber auch argumentieren, dass die fehlende Konkurrenz und der kaum vorhandene Druck während der regulären Saison eine schlechte Vorbereitung auf die Playoffs darstellen. Bei den Indians war 2018 vermutlich genau das das Problem. Mit 13 Spielen Vorsprung holten sie souverän die AL Central, nur um in der ersten Runde der Postseason sang- und klanglos 0:3 gegen die Astros unterzugehen.

Meine Prognose
Platz 1 in der AL Central

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März 13th, 2019 by Silversurger

Große Veränderungen prägten die Offseason in Minnesota. Joe Mauer, das Gesicht der Twins in den vergangenen 15 Jahren, hat seine Karriere beendet. Noch in diesem Jahr wird Mauer durch den Rückzug seiner Nummer 7 geehrt werden und natürlich wird man ihn sowohl auf dem Feld als auch im Clubhouse vermissen. Trotzdem ist es möglich, dass die Twins ohne Mauer besser sind als sie es in den letzten Jahren mit ihm waren. Dazu trägt zum einen bei, dass sich durch das Auslaufen seines und einiger weiterer Verträge die finanziellen Spielräume des Klubs deutlich vergrößert haben. Zum anderen setzt man große Hoffnungen in den frisch vollzogenen Trainerwechsel: Der 62-jährige, eher konservative Field Manager Paul Molitor wurde entlassen und ersetzt durch den 25 Jahre jüngeren, als fortschrittlicher Analytiker geltenden Rocco Baldelli. Das Front Office um Derek Falvey und Thad Levine hat damit erstmals einen selbst ausgewählten Cheftrainer, von dem sie sich eine bessere Umsetzung ihrer eigenen Ansätze und Ziele bei der Kaderzusammenstellung versprechen. Helfen sollen ihm dabei Neuverpflichtungen wie Nelson Cruz, C. J. Cron und Jonathan Schoop. Die drei sollen mehr Power ins Lineup bringen – letztes Jahr haben sie zusammen 88 Homeruns geschlagen, mehr als halb so viel wie das gesamte Team der Twins (166). Die Mannschaft hat das Potenzial für eine Breakout-Saison, doch ich rechne eher damit, dass sie wie im letzten Jahr eine Art Insel innerhalb der AL Central bilden werden – mit deutlichem Abstand zu den Tigers, White Sox und Royals nach unten, aber auch mit einer gewissen Kluft nach oben zu den Indians.

Voraussichtliches Lineup
C Jason Castro
1B C. J. Cron
2B Jonathan Schoop
SS Jorge Polanco
3B Miguel Sano
LF Eddie Rosario
CF Byron Buxton
RF Max Kepler
DH Nelson Cruz

Voraussichtliche Rotation
RHP Jose Berrios
RHP Kyle Gibson
RHP Jake Odorizzi
RHP Michael Pineda
LHP Martin Perez
Key Reliever: Taylor Rogers

Wichtigster Zugang
DH Nelson Cruz (Seattle Mariners)

Wichtigster Abgang
1B Joe Mauer (Karriere beendet)

Bestes Prospect
SS Royce Lewis

Größte Stärke
Infield-Tiefe: Miguel Sano wird wegen einer Verletzung an der Ferse für einige Wochen ausfallen und schon zeigt sich, wie sinnvoll es war, dass die Twins in dieser Offseason großen Wert darauf gelegt haben, dass auch der zweite Anzug passt. Mit Marwin Gonzalez und Ronald Torreyes wurden gleich zwei Utility-Spieler geholt, die in nahezu jeder Rolle einspringen können.

Größte Schwäche
Pitching: Mit einem ERA von 4.50 landeten die Twins 2018 in Sachen Pitcherleistungen auf Platz 22 der MLB. Außer Jose Berrios und vielleicht noch Kyle Gibson macht der Rest der Werferriege eher wenig Hoffnung auf eine spürbare Verbesserung in diesem Jahr. Vielleicht wirkt ja der neue Pitching-Coach Wes Johnson Wunder. Auch er kommt allerdings mit einem großen Fragezeichen, nachdem die Twins ihn direkt aus dem College-Bereich in die verantwortungsvolle Position verpflichteten, in welcher er dieses Jahr seine allerersten MLB-Erfahrungen sammeln wird.

Spannendste Frage
Wie läuft die Saison für Max Kepler? Auf ihm liegt für Baseballfans aus Deutschland immer ein besonderes Augenmerk. Von den oberflächlichen Zahlen her (.224/.319/.408) war die vergangene Saison nicht sein bestes Jahr, aber wenn man etwas genauer hinschaut, stößt man auf die niedrigste Strikeout-Rate (15,7%), die höchste Walk-Rate (11,6%) und die meisten Homeruns (20) seiner bisherigen Karriere. Die Twins haben sich Mitte Februar in aller Deutlichkeit dazu bekannt, dass sie fest auf Max Kepler bauen: 35 Millionen Dollar lassen sie sich die Dienste des einzigen deutschen MLB-Spielers für die nächsten fünf Jahre kosten.

Meine Prognose
Platz 2 in der AL Central

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März 2nd, 2019 by Silversurger

Dies ist die sechste Preview in meiner von unten sortierten Reihe und schon zum dritten Mal geht es um ein Team aus der AL Central. Die Chicago White Sox sind in ihrem Aufbauprojekt meiner Ansicht nach ein Stück weiter als die Tigers und die Royals. Dennoch müssen sie wohl als der große Verlierer dieser Offseason gelten. Sie waren mindestens lose an Bryce Harper interessiert, und auf Manny Machado waren sie so wild, dass sie gezielt dessen Freunde Yonder Alonso und Jon Jay verpflichteten, um ihn mit Wohlfühlatmosphäre zu locken. Das war ein interessanter Ansatz, doch er funktionierte nicht – Machado spielt jetzt in San Diego, Harper in Philadelphia und die White Sox stehen ohne den erhofften Starspieler da. Das ist aus ihrer Sicht einerseits ärgerlich, nimmt ihnen aber andererseits den Druck, der mit so einer Verpflichtung einher gegangen wäre. Objektiv betrachtet können die White Sox nämlich durchaus noch ein ruhiges Jahr gebrauchen. In einem solchen kann man Leute wie Yoan Moncada, Reynaldo Lopez und Eloy Jimenez in der MLB einleben und Michael Kopech von seiner Verletzung genesen lassen, während man darauf wartet, dass die Dominanz der Cleveland Indians von alleine bröckelt. Wenn alles glatt läuft, dürfte 2020 ein guter und realistischer Zeitpunkt für den Schritt der White Sox heraus aus der Bedeutungslosigkeit sein. 2019 geht es wie gehabt nur um die Plätze drei bis fünf in der Division.

Voraussichtliches Lineup
C Welington Castillo
1B Yonder Alonso
2B Yolmer Sanchez
SS Tim Anderson
3B Yoan Moncada
LF Daniel Palka
CF Adam Engel
RF Eloy Jimenez
DH Jose Abreu

Voraussichtliche Rotation
LHP Carlos Rodon
RHP Reynaldo Lopez
RHP Ivan Nova
RHP Lucas Giolito
RHP Ervin Santana
Key Reliever: Alex Colome

Wichtigster Zugang
1B Yonder Alonso (Cleveland Indians)

Wichtigster Abgang
OF Avisail Garcia (Tampa Bay Rays)

Bestes Prospect
OF Eloy Jimenez

Größte Stärke
Jugend: Die White Sox haben genau das, was sich jedes Team im Rebuilding wünscht – eine Reihe von sehr vielversprechenden jungen Spielern im MLB-Kader und weitere Top-Talente in den Minor Leagues, von denen in den kommenden Jahren noch einige das Team verstärken werden.

Größte Schwäche
Das Outfield: Unter dem bislang vorhandenen Personal ist kaum jemand dabei, der regelmäßig auf Base kommt, und auch defensiv ist dieses Outfield nicht gerade eine Offenbarung. Umso größeres Augenmerk liegt auf der Entwicklung von Talenten wie Eloy Jimenez und Luis Robert.

Spannendste Frage
Was machen sie mit dem ganzen Geld? Die White Sox stehen recht vorteilhaft da in der Rangliste der Spielergehälter und durch ihr Interesse an Machado und Harper haben sie signalisiert, dass sie zu Investitionen bereit sind. Vielleicht ziehen sie noch jemanden wie Dallas Keuchel oder Craig Kimbrel an Land, wahrscheinlich sparen sie aber eher für den Versuch, nächstes Jahr einen Premium-Free-Agent zu locken.

Prognose
Platz 3 in der AL Central

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Februar 28th, 2019 by Silversurger

Dayton Moore, der General Manager der Kansas City Royals, mag die Begriffe „Rebuilding“ und „Tanking“ nicht. Er betont bei jeder sich bietenden Gelegenheit, dass er nichts davon hält, Niederlagen als Teil eines mehrjährigen Plans zu akzeptieren. Tatsächlich ist aber genau das die Erfolgsformel, mit der er selbst vor einigen Jahren ein Team aufbaute, das 2014 und 2015 zweimal hintereinander in die World Series einzog. Und es ist wohl auch jetzt wieder der einzige sinnvolle Weg für die Royals, nachdem das Zeitfenster dieser Erfolgsphase sich offensichtlich und unwiderruflich geschlossen hat. In der AL Central sind sie in bester Gesellschaft mit den Detroit Tigers und den Chicago White Sox, die sich in einem ähnlichen Prozess befinden, und auch mit den Minnesota Twins, die auf dem gleichen Weg schon ein Stück weiter sind. Wahrscheinlich wird es an der Spitze der Division für die Cleveland Indians dieses Jahr erneut ziemlich einsam, doch in zwei, drei Jahren kann sich dieses Bild komplett gedreht haben. Ob dann auch die Royals wieder im Rennen sind, sehe ich eher skeptisch. Im Vergleich mit den Tigers, White Sox und Twins sehe ich bei ihnen am wenigsten die klare Perspektive in Form von talentiertem Nachwuchs. Hinzu kommt, dass sie sich in einem der kleinsten MLB-Märkte befinden und sich somit dauerhaft kaum finanzielle Sprünge in Form hochrangiger Free-Agent-Verpflichtungen leisten können.

Voraussichtliches Lineup
C Salvador Perez
1B Ryan O’Hearn
2B Whit Merrifield
SS Adalberto Mondesi
3B Hunter Dozier
LF Alex Gordon
CF Billy Hamilton
RF Brett Phillips
DH Jorge Soler

Voraussichtliche Rotation
LHP Danny Duffy
RHP Jakob Junis
RHP Brad Keller
RHP Ian Kennedy
LHP Eric Skoglund
Key Reliever: Wily Peralta

Wichtigster Zugang
CF Billy Hamilton (Cincinnati Reds)

Wichtigster Abgang
RHP Jason Hammel (Texas Rangers)

Bestes Prospect
RHP Brady Singer

Größte Stärke
Geschwindigkeit und Defense: Diese beiden Faktoren sind seit Jahren Schwerpunkte der Kaderzusammenstellung in Kansas City. Dass sich daran nichts geändert hat, zeigt sich vor allem an der Zusammensetzung des Outfields. Dieses besteht mit Phillips, Gordon und Neuzugang Hamilton komplett aus Spielern, die auf dem Feld deutlich mehr überzeugen als am Schlag.

Größte Schwäche
Die Farm: Für eine Franchise im Rebuilding-Modus sind die Royals erstaunlich schlecht mit Prospects bestückt. Das liegt daran, dass man 2016/2017 mindestens ein Jahr zu lange versucht hat, ein Team wettbewerbsfähig zu halten, das sich bereits selbst überlebt hatte. In dieser Phase tradete man für kurzfristige Verstärkungen großzügig Talente weg, die man nun für den Neuaufbau bitter vermisst. Immerhin hat man in der kommenden Draft den #2-Pick.

Spannendste Frage
Wann geht Ned Yost? Der 63-Jährige ist seit 2010 Field Manager der Royals; er hat in der Zeit mit dem Team mehr Niederlagen eingefahren als Siege, es aber auch zweimal in die World Series geführt und diese einmal gewonnen. Es erscheint unwahrscheinlich, dass Yost Teil des Rebuilding-Plans der Royals ist, doch für 2019 hat man den Vertrag mit ihm noch mal für ein Jahr verlängert.

Prognose
Platz 4 in der AL Central

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Februar 27th, 2019 by Silversurger

Die Detroit Tigers treten auf der Stelle. Zwei Jahre in Folge haben sie mit 64 Siegen und 98 Niederlagen abgeschlossen. Eine erneute Wiederholung dieser Bilanz hört sich nach einer ziemlich realistischen Prognose für 2019 an. Auch sonst hat man den Eindruck, dass es mit dem Rebuilding, zu dem man sich spätestens seit dem Trade von Justin Verlander im August 2017 bekennt, nur sehr zäh vorangeht. Die Chance, Werte wie Nick Castellanos oder Shane Greene gegen Prospects zu versilbern, hat man bei der letzten Trade-Deadline verstreichen lassen. Neuverpflichtungen wie Matt Moore, Jordy Mercer, Tyson Ross und Josh Harrison sind kaum mehr als Füllmaterial für einen Kader, dessen Erneuerung durch die fatalen Verträge von Jordan Zimmermann und Miguel Cabrera blockiert wird (siehe unten). Die gute Nachricht aus Sicht der Tigers ist, dass sie trotz des in Bezug auf die gesamte Liga kaum konkurrenzfähigen Teams auch dieses Jahr wieder viele spannende und gewinnbare Spiele haben werden. Denn nach wie vor sind mindestens zwei der Divisionsrivalen – die Chicago White Sox und die Kansas City Royals – in einem ähnlich bedauernswerten Zustand wie die Tigers selbst.

Voraussichtliches Lineup
C Grayson Greiner
1B Miguel Cabrera
2B Josh Harrison
SS Jordy Mercer
3B Jeimer Candelario
LF Christin Stewart
CF JaCoby Jones
RF Nicholas Castellanos
DH John Hicks

Voraussichtliche Rotation
LHP Matthew Boyd
RHP Michael Fulmer
RHP Jordan Zimmermann
LHP Daniel Norris
LHP Matt Moore
Key Reliever: Shane Greene

Wichtigster Zugang
2B Josh Harrison (Pittsburgh Pirates)

Wichtigster Abgang
SS Jose Iglesias (Cincinnati Reds)

Bestes Prospect
RHP Casey Mize

Größte Stärke
Das Farm-System: Außer dem Nummer-eins-Pick von 2018, Casey Mize, haben die Tigers kaum Prospects mit Star-Potenzial, doch sie haben in den letzten Jahren einen ordentlichen Job dabei gemacht, die Breite und Tiefe ihres Nachwuchssystems auszubauen. Ein weiterer Top-5-Pick in der kommenden Draft sowie wahrscheinlich noch einer 2020 werden zusätzliche Hilfe bringen.

Größte Schwäche
Finanzielle Altlasten: Die Tigers leiden nachhaltig unter einigen schlechten Entscheidungen des früheren Managements. Victor Martinez, Miguel Cabrera und Jordan Zimmermann erhielten letztes Jahr zusammen 72 Millionen Dollar und brachten es gemeinsam auf -0.1 fWAR. Martinez ist nun im Ruhestand, aber Zimmermann ist noch bis 2020 unter Vertrag und Cabrera bis 2023. Beide haben ihre besten Zeiten hinter sich und gelten als untradebar wegen ihrer Verträge. Diese binden rund die Hälfte des Budgets der Tigers für Spielergehälter.

Spannendste Frage
Wie fit ist Michael Fulmer? Der Pitcher ist einer der wenigen Hoffnungsträger im aktuellen Roster der Tigers – sei es als Möglichkeit für einen Trade, um die Farm aufzubessern, sei es als Eckpfeiler für den Neuaufbau. Nach starken Auftaktjahren 2016 und 2017 ließen Fulmers Leistungen 2018 spürbar nach und im September musste er sich einer OP am rechten Knie unterziehen – bereits der dritten in seiner jungen Karriere.

Prognose
Platz 5 in der AL Central

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Februar 24th, 2019 by Silversurger

Baseball is back: Das Spring-Trainig läuft auf Hochtouren, es gibt schon wieder täglich Livespiele auf mlb.tv und in dreieinhalb Wochen – genauer gesagt am 20. März – eröffnen die Seattle Mariners und die Oakland Athletics in Tokio die MLB-Saison 2019. Für alle anderen Teams beginnt die Saison am 28. März, dem offiziellen Opening Day. In der Zeit bis dahin möchte ich wie schon im letzten Jahr und im Jahr davor jedem Team einen kurzen Vorschauartikel widmen.

Die Reihenfolge, in der ich die Artikel veröffentliche, entspricht meiner persönlichen Prognose für das Abschneiden der jeweiligen Teams. Morgen geht es los mit der in meinen Augen schwächsten Mannschaft der Liga, und dann arbeite ich mich jeden Tag ein Stück nach oben bis zu meinem Tipp für den World-Series-Gewinner 2019. Dieser Artikel hier dient als Überblick, den ich auf der Startseite des Blogs anheften und nach und nach mit Links zu den bereits veröffentlichten Previews aktualisieren werde, sodass ihr in einem Monat die ganze Liste seht.

Korrekturen und Kommentaren sind mir sehr willkommen – schließlich bin ich nicht für jedes Team Experte. Davon abgesehen liege ich mit meiner Einschätzung des einen Teams, für das ich mich wirklich als Experten sehe, regelmäßig besonders weit daneben…

Hier mein Powerranking, das sich in den kommenden 30 Tagen mit Teamnamen und mit Links zu den jeweiligen Artikeln füllen wird:
1. New York Yankees
2. Houston Astros
3. Boston Red Sox
4. Los Angeles Dodgers
5. St. Louis Cardinals
6. Washington Nationals
7. Cleveland Indians
8. Chicago Cubs
9. New York Mets
10. Tampa Bay Rays
11. Philadelphia Phillies
12. Milwaukee Brewers
13. Colorado Rockies
14. Minnesota Twins
15. Atlanta Braves
16. Oakland Athletics
17. Cincinnati Reds
18. Los Angeles Angels
19. San Diego Padres
20. Pittsburgh Pirates
21. Arizona Diamondbacks
22. Toronto Blue Jays
23. San Francisco Giants
24. Seattle Mariners
25. Chicago White Sox
26. Texas Rangers
27. Kansas City Royals
28. Detroit Tigers
29. Miami Marlins
30. Baltimore Orioles

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März 25th, 2018 by Silversurger

Die Cleveland Indians begannen die letzte Saison eher mittelmäßig und erweckten bis zum All-Star-Break den Eindruck, dass sie die verlorene World Series 2016 zwar vielleicht nicht mehr in den Beinen, aber offensichtlich noch im Kopf hatten. In der zweiten Hälfte der Saison fanden sie zurück zu alter Stärke und vollbrachten vom 24. August bis zum 14. September eine wahrhaft historische Leistung: Als erstes Team der MLB-Geschichte gewannen Sie 22 Spiele in Folge. Allerdings hatten die Indians ihr Hoch wohl etwas zu früh erreicht: Am Ende der Saison standen zwar 102 Siege und der Divisionstitel mit 17 Spielen Vorsprung zu Buche, aber in den Playoffs schied Cleveland relativ sang- und klanglos in der ersten Runde gegen die Yankees aus. Die Indians hatten eine relativ zurückhaltende Offseason unter dem Motto, was nicht kaputt ist, muss man nicht reparieren. Nahezu unverändert im Lineup und in der Rotation unternehmen sie dieses Jahr einen neuen Angriff auf die Krone des Baseballs. Es könnte der vorerst letzte sein, denn am Ende des Jahres werden Andrew Miller, Cody Allen, Michael Brantley, Josh Tomlin und Chief Wahoo Free Agents sein. Dadurch werden die Indians wohl nicht so massiv abstürzen wie zuletzt die Tigers und die Royals, aber es wird ein spürbarer Umbruch ins Haus stehen, nach dem man sehen muss, wie gut sie dann noch sind. Aktuell sind sie jedenfalls noch sehr gut, daher halte ich den Gewinn der AL Central in diesem Jahr für äußerst wahrscheinlich und eine erfolgreiche Postseason für gut möglich.

Voraussichtliches Lineup
C Roberto Perez
1B Yonder Alonso
2B Jason Kipnis
SS Francisco Lindor
3B Jose Ramirez
LF Michael Brantley
CF Bradley Zimmer
RF Lonnie Chisenhall
DH Edwin Encarnacion

Voraussichtliche Rotation
SP Corey Kluber
SP Carlos Carrasco
SP Trevor Bauer
SP Josh Tomlin
SP Danny Salazar
Closer Cody Allen

Wichtigster Zugang
1B Yonder Alonso (Oakland Athletics)

Wichtigster Abgang
1B Carlos Santana (Philadelphia Phillies)

Bestes Prospect
C Francsico Mejia

Größte Stärke
Pitching: Egal, welche Statistik man befragt – ERA, FIP, WAR, K/9, BB/9, HR/9 – die Pitcher der Indians führten 2017 die MLB in jeder Kategorie an, meistens mit deutlichem Abstand. Es gibt kaum Gründe, dass sich an diesem Zustand 2018 etwas ändern sollte, denn das Personal wurde nahezu vollständig beisammen gehalten. Einzig Reliever Bryan Shaw kehrte den Indians den Rücken, aber mit Andrew Miller und Cody Allen verfügen sie immer noch über das beste Bullpen-Duo im Baseball.

Größte Schwäche
First Base: Carlos Santana unterschrieb nach acht Jahren in Cleveland einen lukrativen Vertrag in Philadelphia; Mike Napoli wurde fürs Trainingscamp zurückgeholt, dann wieder entlassen und erhält vielleicht einen Minor-League-Vertrag; Edwin Encarnacion wird wie bisher nahezu ausschließlich als Designated Hitter im Einsatz sein. Somit dürfte Neuverpflichtung Yonder Alonso bei der Besetzung der ersten Base freie Bahn haben, aber kann er das Vertrauen rechtfertigen? Er hatte nur ein wirklich gutes Jahr in der MLB, eigentlich nur ein halbes, denn nach seiner ersten All-Star-Berufung Mitte der letzten Saison ging es mit seinen Leistungen in der zweiten Saisonhälfte spürbar abwärts.

Spannendste Frage
Bleiben Brantley und Kipnis gesund? Außer 1B gibt es in dem weitgehend unveränderten Team kaum Fragezeichen, aber natürlich hängt für die Indians wie für jedes Team viel davon ab, ob man größere Ausfallzeiten vermeiden kann. 2B Jason Kipnis und OF Michael Brantley nenne ich stellvertretend als zwei Leistungsträger, die in den letzten beiden Jahren wiederholt mit Verletzungen zu kämpfen hatten und für die man nur hoffen kann, dass sich dieser Trend nicht fortsetzt.

Prognose
Platz 1 in der AL Central, Playoff-Aus in der ALCS

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März 15th, 2018 by Silversurger

Die Minnesota Twins haben 2017 Geschichte geschrieben: Sie sind das erste Team, das nach einer Saison mit mehr als 100 Niederlagen im Jahr darauf in die Playoffs gekommen ist. Das ist eine tolle Leistung, auch wenn die Postseason der Twins durch das Aus gegen die Yankees von kurzer Dauer war. Die Frage ist nun, ob sie das Erreichte auch ohne die bequeme Rolle des Überraschungsteams wiederholen oder gar übertreffen können. Vernünftigerweise setzen die Verantwortlichen der Franchise in erster Linie auf Kontinuität: Das voraussichtliche Batting-Lineup ist gegenüber dem des Vorjahres unverändert mit Ausnahme des DH. Auf diesem Posten hat man sich in Person von Logan Morrison mit einem weiteren harten Hitter verstärkt, der zudem Joe Mauer an der ersten Base entlasten kann. Ansonsten haben die Twins sich in der Offseason auf das Pitching konzentriert, den letztes Jahr nur schwach mittelmäßigen Mannschaftsteil. Die Rotation wurde um Lance Lynn und Jake Odorizzi aufgewertet. So konnte man sich leisten, den ebenfalls erst geholten Anibal Sanchez wieder zu entlassen und dürfte auch überstehen, dass Ervin Santana verletzungsbedingt den Saisonstart verpasst. Im Bullpen sind unter anderem Fernando Rodney und Addison Reed neu an Bord und werden um die Rolle des Closers wetteifern.

Voraussichtliches Lineup
C Jason Castro
1B Joe Mauer
2B Brian Dozier
SS Jorge Polanco
3B Miguel Sano
LF Eddie Rosario
CF Byron Buxton
RF Max Kepler
DH Logan Morrison

Voraussichtliche Rotation
SP Ervin Santana
SP Lance Lynn
SP Jose Berrios
SP Jake Odorizzi
SP Kyle Gibson
Closer Fernando Rodney

Wichtigster Zugang
SP Lance Lynn (St. Louis Cardinals)

Wichtigster Abgang
SP Bartolo Colon (Texas Rangers)

Bestes Prospect
SS Royce Lewis

Größte Stärke
Offense: Das Lineup bietet so ziemlich alles, was man sich wünschen kann – Power, Speed, Walks, eine ausgewogene Altersstruktur und vor allem auch zählbaren Erfolg. In den letzten beiden Monaten der Saison 2017 haben die Twins 346 Runs erzielt und damit mehr als jedes andere MLB-Team.

Größte Schwäche
Unerfahrenheit: Es geht mir hier weniger um die Jugend vieler Twins-Spieler als vielmehr darum, dass die allerwenigsten von ihnen mit einer anderen Situation als der des Underdogs vertraut sind. Anders als letztes Jahr werden die Twins 2018 niemanden überraschen, niemand wird dieses Team unterschätzen. An diese veränderte Ausgangslage müssen sie sich erstmal gewöhnen und wahrscheinlich hier und da etwas Lehrgeld bezahlen.

Spannendste Frage
Wie geht es weiter für Max Kepler? Natürlich liegt für mich bei den Twins immer ein ganz besonderes Augenmerk auf dem einzigen deutschen Spieler in der MLB. Kepler hatte 2017 eine nicht spektakuläre, aber solide Saison (.243/.312/.425, 19 HR, 1.2 fWAR). Er brachte es mit 147 Spielen auf die drittmeisten Einsätze im gesamten Team, sein 2016 erarbeiteter Stammplatz im Rightfield stand nie in Frage. Das könnte sich dieses Jahr allerdings ein Stück weit ändern: Da Kepler sich schon immer mit linkshändigen Pitchern schwer tut, wird er gegen solche möglicherweise öfter mal für Robbie Grossman Platz machen müssen.

Prognose
Platz 2 in der AL Central (keine Wild Card)

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März 2nd, 2018 by Silversurger

Die Chicago White Sox sind bereits das dritte Team aus der AL Central, das in meinem Ranking unter den fünf schlechtesten Mannschaften der MLB-Saison 2018 auftaucht. Mir erscheint das realistisch im Vergleich mit den anderen Divisionen und Teams der Liga. Allerdings schlummert in der geballten Schwäche innerhalb der AL Central auch eine Chance. Denn wenn eines der drei Teams sich besser oder schneller entwickelt als die anderen, ist wegen der vielen Partien untereinander eine Überraschung relativ gut möglich. Den White Sox traue ich das am ehesten zu, denn sie scheinen mir den Tigers und den Royals bei ihrem Rebuilding bereits einen Schritt voraus zu sein. General Manager Rick Hahn ist das Projekt radikal angegangen und hat seit der letzten Offseason Chris Sale, Adam Eaton, Jose Quintana, Todd Frazier, David Robertson, Tommy Kahnle, Melky Cabrera, Miguel Gonzalez, Anthony Swarzak und Dan Jennings gegen Prospects getradet. Einige vielversprechende junge Leute stehen bereits im Lineup, weitere sind auf dem Weg durch das System und mit Jose Abreu und Avisail Garcia sind auch ein paar erfahrene Führungsspieler an Bord geblieben. Ein gewisses Breakout-Potenzial sehe ich bei den White Sox schon für 2018, für wahrscheinlich halte ich aber, dass sie dieses erst 2019 oder spätestens 2020 entfalten.

Voraussichtliches Lineup
C Welington Castillo
1B Jose Abreu
2B Yoan Moncada
SS Tim Anderson
3B Yolmer Sanchez
LF Leury Garcia
CF Charlie Tilson
RF Avisail Garcia
DH Nicky Delmonico

Voraussichtliche Rotation
SP James Shields
SP Miguel Gonzalez
SP Lucas Giolito
SP Reynaldo Lopez
SP Carson Fulmer
Closer Joakim Soria

Wichtigster Zugang
C Welington Castillo (Baltimore Orioles)

Wichtigster Abgang
2B Jake Peter (Los Angeles Dodgers)

Bestes Prospect
OF Eloy Jimenez

Größte Stärke
Talente: Die White Sox verfügen dank ihrer Tradeaktivitäten laut Baseball America inzwischen über das viertbeste Farmsystem der Liga. Die Top-Talente Yoan Moncada und Lucas Giolita sind dabei nicht mal berücksichtigt, weil sie schon letztes Jahr so viele Einsätze in der MLB hatten, dass sie nicht mehr als Prospects zählen.

Größte Schwäche
Closer: Hier prangt ein dickes Fragezeichen. Der wahrscheinlichste Kandidat für die Rolle ist Joakim Soria. Soria performte als Closer einst auf Allstar-Niveau, doch 14 blown Saves in den letzten zwei Jahren nähren Zweifel, ob der 33-Jährige zu solchen Leistungen noch in der Lage ist.

Spannendste Frage
Welche Top-Prospects werden 2018 ihr Debüt geben? Moncada und Giolito haben den Sprung in die MLB bereits geschafft. Einer der nächsten in der Reihe dürfte Outfielder Eloy Jimenez sein, der im Rahmen des Quintana-Trades kam und als eines der Top-Talente im Baseball mit Giancarlo Stanton verglichen wird. Auf dem Mound gilt Michael Kopech als besonders aussichtsreicher Kandidat, in diesem Jahr Teil der Rotation zu werden. Der 21-Jährige wird seinen 105 mph schnellen Fastball zunächst auf AAA-Ebene testen, könnte von dort aber relativ schnell in die Big League aufrücken.

Prognose
Platz 3 in der AL Central

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Februar 28th, 2018 by Silversurger

Die Kansas City Royals sind ein weiteres Team, für das ein Generationswechsel ansteht. Die Voraussetzungen dafür sind in Kansas City noch etwas schlechter als in Miami, Detroit oder bei den Chicago White Sox. Im Gegensatz zu den Genannten haben die Royals nicht die Gelegenheit genutzt, sich so rechtzeitig von Leistungsträgern mit auslaufenden Verträgen zu trennen, dass noch ein paar gute Prospects dabei heraussprangen. Stattdessen ließ man 1B Eric Hosmer, 3B Mike Moustakas, CF Lorenzo Cain und SP Jason Vargas als Free Agents ziehen und steht nun quasi mit leeren Händen da: Der Kern des Teams, mit dem man es 2014 und 2015 in die World Series schaffte, ist weg und gleichzeitig gibt das Farmsystem der Royals kaum etwas her. Baseball America listet es als das zweitschlechteste der MLB und sieht kein einziges Prospect der Franchise in den Top 100. Der einzige Silberstreif am Horizont ist die anstehende Draft, in der die Royals mindestens vier der 40 höchsten Picks haben werden: Neben ihrem eigentlichen Pick bekommen sie einen Kompensationspick aus der Competitive-Balance-Vereinbarung (als Team mit kleinem Markt), zwei für die Verluste von Hosmer und Cain sowie wahrscheinlich noch einen für Moustakas.

Voraussichtliches Lineup
C Salvador Perez
1B Hunter Dozier
2B Whit Merrifield
SS Alcides Escobar
3B Cheslor Cuthbert
LF Alex Gordon
CF Paulo Orlando
RF Jorge Bonifacio
DH Jorge Soler

Voraussichtliche Rotation
SP Danny Duffy
SP Ian Kennedy
SP Jason Hammel
SP Nate Karns
SP Jake Junis
Closer Kelvin Herrera

Wichtigster Zugang
OF Michael Saunders (Philadelphia Phillies)

Wichtigster Abgang
CF Lorenzo Cain (Milwaukee Brewers)

Bestes Prospect
1B Nick Pratto

Größte Stärke
Die Rotation: Von einem Prunkstück zu sprechen, wäre sicher übertrieben, aber im Gegensatz zum Rest des Teams ist dieser Mannschaftsteil relativ solide aufgestellt. Mindestens Hammel dürfte allerdings zur Trade-Deadline weg sein, vielleicht auch Duffy.

Größte Schwäche
Die Offense: Das Batting-Lineup ist nahezu vollständig ausgeblutet. Folgerichtig sagen Fangraphs und PECOTA übereinstimmend den Royals die wenigsten Runs der AL voraus.

Spannendste Frage
Worauf kann man aufbauen? Zumindest für das Infield ist mit Hunter Dozier, Cheslor Cuthbert und Adalberto Mondesi ein bisschen talentierter Nachwuchs vorhanden. Die Entwicklung dieser drei wird ebenso interessant zu beobachten sein wie der Umgang der Royals mit ihren vielen hohen Draftpicks.

Prognose
Platz 4 in der AL Central

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