November 14th, 2019 by Silversurger

Es ist die große Award-Woche in der MLB und das ist auch das dominierende Themen im heutigen Grand Slam am Donnerstag. Erwähnenswert ist zudem, dass inzwischen alle Teams außer den Pittsburgh Pirates ihren Manager für die kommende Saison benannt haben – zuletzt die San Francisco Giants, bei denen Gabe Kapler die Nachfolge des in den Ruhestand gewechselten Bruce Bochy antritt. Außerdem gibt es mal wieder Ärger um mutmaßliches Sign Stealing von MLB-Teams in Heimspielen – ein Glück, dass zumindest die diesjährige World Series von dieser Diskussion verschont bleiben wird, da es in ihr keinen einzigen Heimsieg gab…

Die Giants haben einen neuen Manager
Gabe Kapler war nicht lange arbeitslos: Einen Monat, nachdem die Philadelphia Phillies ihren Field Manager entlassen hatten, hat dieser bei den San Francisco Giants bereits eine neue Anstellung gefunden. Der 44-Jährige gilt als kreativer Analytiker mit dem Talent, einen guten Draht zu den Spielern aufzubauen. In Philadelphia konnte er allerdings die Erwartungen, das Team aus dem Mittelmaß zu führen, nicht erfüllen, brachte es in zwei Jahren auf eine Bilanz von 161-163. Es kommt daher für mich etwas überraschend, dass die Giants ihre Hoffnungen auf ihn setzen. Der General Manager der Giants, Farhan Zaidi, und Kapler kennen sich aus der gemeinsamen Zeit von 2014 bis 2017 bei den Los Angeles Dodgers.

Alonso und Alvarez sind die besten Neulinge
Die Rookies of the Year wurden Montagnacht bekannt gegeben. In der American League gewann Yordan Alvarez von den Houston Astros die Auszeichnung einstimmig, in der National League holte Pete Alonso von den New York Mets den Titel mit 29 von 30 Stimmen. Das einzige Überraschende an diesen Ergebnissen ist die eine Stimme, die Alonso zur Einstimmigkeit fehlte. 53 Homeruns in seiner Debütsaison sind die meisten, die je ein Rookie erzielt hat, zudem gewann er das Homerun-Derby im Juli. Mit 4.8 fWAR leistete Alonso den mit Abstand größten Gesamtbeitrag eines Rookies, gefolgt von Braves-Pitcher Mike Soroka mit 4.0. Soroka erhielt übrigens die eine Stimme bei der Wahl, die nicht an Alonso ging. Alvarez brachte es auf 3.8 fWAR, was der Höchstwert eines Rookies in der American League war. Die mit Spannung erwartete erste Saison von Torontos Vladimir Guerrero Jr., der einst als heißer Favorit für den Rookie des Jahres galt, war mit 0.4 fWAR vergleichsweise enttäuschend.

Manager des Jahres ausgezeichnet
Bei den Wahlen zum Manager des Jahres ging es weitaus enger zu als bei den Rookies. In der NL setzte sich Mike Shildt von den St. Louis Cardinals knapp vor Craig Counsell von den Milwaukee Brewers durch. Counsell stand zwar auf 13 Wahlzetteln auf Platz eins und Shildt nur auf 10, doch deutlich mehr Zweitstimmen brachten Shildt in der Gesamtwertung nach vorne. Für Shildt war 2019 die erste volle Saison als Manager, nachdem er Mitte 2018 als Interimsbesetzung übernommen und sich eine Daueranstellung verdient hatte. Die Cardinals holten unter seiner Leitung 91 Siege und ihren ersten Divisionstitel seit 2015.
Auch in der American League war es ein enges Rennen: Minnesotas Rocco Baldelli und Yankees-Skipper Aaron Boone erhielten jeweils 13 Erststimmen, insgesamt hatte Baldelli die Nase vorn. Er führte die Twins zu 101 Siegen und auf Platz eins der AL Central in der Breakout-Saison des deutschen Stars Max Kepler.

Verlander und deGrom erhalten Cy-Young-Award
Auch die besten Pitcher der Saison 2019 haben diese Woche ihre Auszeichnung erhalten. In der American League gab es ein Rennen zwischen zwei Teamkameraden: Alle 30 Erststimmen der wahlberechtigten Journalisten entfielen auf Pitcher der Houston Astros. Justin Verlander erhielt 17 davon, Gerrit Cole die restlichen 13. Für Verlander ist es nach 2011 mit den Detroit Tigers das zweite Mal in seiner Karriere, dass er den begehrten Award erhält. Auch der Preisträger in der National League ist ein Wiederholungstäter. Jacob deGrom bekommt die Auszeichnung sogar zum zweiten Mal hintereinander. Das Ass der Mets ist damit der erste Pitcher seit Tim Lincecum 2008/2009, der den Cy-Young-Titel verteidigen konnte. Seine Wahl war alles andere als knapp; mit 29 von 30 Erststimmen und 207 Gesamtpunkten ließ er Hyun-Jin Ryu und Max Scherzer (je 72) weit hinter sich.

Wertvollste Spieler werden heute gekürt
Die letzte und wichtigste der großen Einzelauszeichnungen steht noch aus. Heute Nacht zwischen 0 und 1 Uhr mitteleuropäischer Zeit werden die „Most Valuable Players“ der beiden Ligen verkündet. In der AL ist wie quasi jedes Jahr Mike Trout einer der Favoriten auf den Titel. Hätte er sich nicht Anfang September für den Rest der Saison verletzt, wäre es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht mal eng geworden. So allerdings kann sich sein Konkurrent Alex Bregman durchaus Chancen ausrechnen. Ich würde dennoch eher auf einen weiteren und völlig verdienten Award für Trout tippen. In der NL dürfte es relativ knapp werden zwischen Cody Bellinger und Christian Yelich. Für Yelich sprechen die etwas besseren Offensivstatistiken, für Bellinger die stärkere Defense sowie die geringeren Ausfallzeiten aufgrund von Verletzungen. Der dritte Finalist der NL, Anthony Rendon, geht als klarer Außenseiter in die Entscheidung – nicht zuletzt, weil die Awards sich ausdrücklich auf die reguläre Saison beziehen und Rendons Heldentaten in den Playoffs somit unberücksichtigt bleiben.

Entscheidung über Qualifying Offers steht an
Kurz bevor heute Nacht die MVPs bekannt gegeben werden, steht noch eine wichtige Deadline an: Bis 23 Uhr mitteleuropäischer Zeit müssen die zehn Spieler, die ein Qualifying Offer erhalten haben, sich entscheiden, ob sie dieses annehmen oder nicht. In den meisten Fällen ist klar abzusehen, dass das Qualifying Offer abgelehnt wird. Gerrit Cole, Stephen Strasburg, Anthony Rendon, Zack Wheeler und Madison Bumgarner werden darüber nicht mal nachdenken und auch für Josh Donaldson, Marcell Ozuna und Jake Odorizzi dürfte eine Unterschrift für ein Jahr und 17,8 Millionen Dollar kein Thema sein. Giants-Reliver Will Smith sowie Jose Abreu, First Baseman der White Sox, sind die einzigen beiden, bei denen ich mir vorstellen kann, dass sie das Angebot annehmen. Für alle, die es nicht annehmen, bedeutet das, dass bei einem Vereinswechsel der neue Klub eine Kompensation in Form von Draftpicks an das bisherige Team leisten muss.

Haben die Astros bei der Meisterschaft 2017 betrogen?
Viel Wirbel gab es während der letzten Tage um die Houston Astros und die Nachricht, diese hätten bei Heimspielen in ihrer Championship-Saison 2017 systematisch Zeichen des gegnerischen Catchers ausspioniert. Konkret sollen die Zeichen mit einer Kamera im Centerfield gefilmt und durch akustische Signale – zum Beispiel Klopfen auf einen Mülleimer – an die Batter weitergegeben worden sein. Die MLB hat eine Untersuchung eingeleitet, nachdem mittlerweile vier Personen aus dem Umfeld der Astros von dem mutmaßlichen Betrugssystem berichtet haben. Eine dieser Personen ist der damalige Astros-Pitcher Mike Fiers, die anderen drei sind noch unbekannt. Das Ausspähen von Zeichen – das sogenannte Sign Stealing – ist grundsätzlich nicht verboten und auf herkömmlichem Wege durchaus Teil des Spiels. Was allerdings von der Liga untersagt ist, ist das Sign Stealing mit technischen Hilfsmitteln. Es gab in den letzten Jahren wiederholt Anschuldigungen gegen verschiedene Teams, darunter die Red Sox, die Yankees und die Astros, dass sie sich auf diese Weise Vorteile verschafft haben. Vor der Saison 2019 reagierte die Liga, indem sie die Regeln und die Kontrollen bezüglich Sign Stealing mit elektronischen Mitteln deutlich verschärfte.

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Juli 25th, 2019 by Silversurger

Für die MLB-Teams, die mit den Playoffs nichts zu tun haben, wird es diese Woche zum letzten Mal in dieser Saison richtig spannend, wenngleich nur jenseits des Platzes: Die Trade-Deadline steht an und somit die Chance, den einen oder anderen Spieler mit auslaufendem Vertrag an konkurrenzfähige Teams abzugeben und im Gegenzug möglichst vielversprechende Nachwuchstalente zu erhalten. Nach einer Regeländerung gilt die Deadline am 31. Juli dieses Jahr erstmals ohne Wenn und Aber. Während früher anschließend noch einen weiteren Monat lang die Möglichkeit bestand, über formale Umwege Trades einzufädeln, ist nun klar, dass es nach dem 31. Juli keine Wechsel mit Auswirkung auf die laufende MLB-Saison mehr geben wird. In der American League ist für die meisten Teams klar absehbar, ob sie zur Deadline als „Buyer“ oder „Seller“ auf dem Plan stehen, denn die Karten im Hinblick auf die Playoffs sind schon relativ eindeutig verteilt. In der National League ist das Bild weniger klar, da sich 14 von 15 Teams zumindest noch Außenseiterchancen auf die Postseason ausrechnen können.

National League
In der National League East sind mindestens drei Teams als potenzielle Käufer einzustufen. Die Atlanta Braves (60-43) haben keine offensichtlichen Lücken im Kader, scheinen aber auch nicht abgeneigt, noch einen Top-Spieler an Land zu holen. Ein Starting Pitcher dürfte das wahrscheinlichste Ziel sein. Auf dem Pitching-Markt werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch die Washington Nationals (55-46) tätig werden, um mit ein, zwei neuen Relievern ihre Schwachstelle anzugehen. Die Philadelphia Phillies (54-48) hatten bereits eine sehr aktive Offseason und werden ihren Trend zum Aufrüsten fortsetzen. Auf ihrer Wunschliste stehen vor allem Spieler, die noch ein, zwei Jahre Vertragsdauer mitbringen und nicht nur die wenigen Monate bis Saisonende. Die New York Mets (46-55) sind zwar noch nicht endgültig aus dem Rennen, aber sie werden wohl realistisch genug sein, dieses Jahr abzuhaken und zu schauen, ob und wie sich die auslaufenden Verträge von Zack Wheeler, Todd Frazier und Jason Vargas versilbern lassen. Auch um Noah Syndergaard, der noch bis 2022 an den Klub gebunden ist, gibt es immer wieder Gerüchte. Der Preis für ihn dürfte allerdings hoch sein – während der für Wheeler durch dessen aktuelle Verletzung vermutlich deutlich gefallen ist. Die Miami Marlins (38-62) sind der eindeutigste Seller der NL. Veteranen wie Curtis Granderson, Neil Walker und Sergio Romo können Gegenwerte bringen, die das Rebuilding der Marlins voranbringen.

Die NL Central ist weit offen, daher wird hier wohl kein Team nennenswert als Seller auftreten. Die Chicago Cubs (55-47), die St. Louis Cardinals (54-47) und die Milwaukee Brewers (54-50) sind allesamt auf der Suche nach Relievern. Die Brewers hätten zudem nach der Verletzung von Brandon Woodruff gern einen weiteren Starter, während die Cubs nach einem guten rechtshändigen Batter Ausschau halten. Die Cincinnati Reds (46-54) und die Pittsburgh Pirates (46-55) befinden sich in uneindeutigen Situationen – nicht direkt im Playoffrennen, aber auch nicht abgeschlagen genug, um aufzugeben. In ihrer Situation ist damit zu rechnen, dass sie zur Trade-Deadline weder in die eine noch in die andere Richtung sonderlich aktiv werden.

Die Los Angeles Dodgers (67-37) gewinnen die NL West locker ohne weitere Verstärkungen, aber wie in den vergangenen Jahren werden sie auch dieses Mal versuchen, das eine oder andere Puzzlestück im Hinblick auf das große Ziel eines World-Series-Gewinns hinzuzufügen. Der Schwerpunkt dürfte klar auf Hilfe für den Bullpen liegen. Die restlichen Teams der Division können allesamt noch auf eine Wild Card spekulieren. Die Arizona Diamondbacks (52-51), die ohnehin bereits ein halbes Rebuilding-Projekt darstellen, könnten sich entscheiden, Leute wie Adam Jones und Zack Greinke auf den Markt zu werfen. Greinke steht noch bis 2021 unter Vertrag, ist mit 80 Millionen Dollar an garantiertem Gehalt aber auch extrem teuer. Die Colorado Rockies (47-55) und die San Francisco Giants (52-51) sehe ich als Kandidaten für eine eher untätige Herangehensweise an die Deadline. Das ist in beiden Fällen eine erstaunliche Entwicklung. Die Rockies sahen vor der Saison nach sicheren Contendern aus, konnten die Erwartungen aber bisher nicht erfüllen. Umgekehrt sind die Giants erst in den letzten paar Wochen quasi aus dem Nichts empor gekommen und plötzlich sieht es so aus, dass einst heiße Trade-Kandidaten wie Madison Bumgarner, Will Smith oder Sam Dyson womöglich gar nicht zum Verkauf stehen. Für die San Diego Padres (48-53) ist ebenfalls unklar, ob sie eher kaufen oder verkaufen wollen. Gebrauchen könnten sie einen Starter, idealerweise mit etwas längerem Vertrag als nur bis Saisonende. Guten Gegenwert würden sie für ihren Closer Kirby Yates erzielen.

American League
Die New York Yankees (66-35) gehören zu den klaren Favoriten, einen der verfügbaren Top-Starter zu akquirieren – jemanden wie Zack Wheeler, Mike Minor oder Marcus Stroman. Genau wie die Yankees haben auch die Tampa Bay Rays (58-47) genug Tradematerial in der Farm, um sich ordentlich zu verstärken. Sie dürften vor allem an einem rechtshändigen Batter interessiert sein, aber auch ein starker Reliever würde ihnen weiterhelfen. Die Boston Red Sox (56-47) befinden sich zurzeit im Niemandsland der American League East und sind auch von der Wild Card ein Stück entfernt. Die Ergebnisse der nächsten Tage werden ihre Herangehensweise an die Deadline beeinflussen. Wenn sie sich zum Aufrüsten entscheiden, dürfte ihr Fokus auf Hilfe für den Bullpen liegen, nachdem sie die Rotation bereits vor knapp zwei Wochen durch Andrew Cashner ergänzt haben. Die Toronto Blue Jays (39-65) sind gut bestückt mit dem, was viele suchen: Ihre Reliever Daniel Hudson und Ken Giles sowie Starter Marcus Stroman dürften zu den begehrtesten Trade-Chips der Liga gehören. Auch die Baltimore Orioles (32-69) sind klar in der Situation eines Sellers. Mindestens Closer Mychal Givens und Infielder Jonathan Villar werden in den nächsten Tagen gegen Talente eingetauscht werden.

Die Minnesota Twins (61-40) könnten einen Top-Starter sowie einen verlässlichen Reliever gebrauchen. Das ist allerdings das gleiche, was sehr viele suchen und man darf bezweifeln, ob die Twins zum Zahlen hoher Preise in Form guter und/oder zahlreicher Talente bereit sind. Ihr einziger Konkurrent in der AL Central, die Cleveland Indians (59-42), wird voraussichtlich wenige bis keine Trade-Aktivitäten entfalten. Die Gerüchteküche in Cleveland drehte sich in den letzten Wochen weniger um Verstärkungen als darum, ob man Starter Trevor Bauer auf den Markt wirft. Nachdem die Indians sich sowohl in der Division als auch im Wild-Card-Rennen eine stark verbesserte Position erarbeitet haben, dürfte das aber vorerst vom Tisch sein. Die Chicago White Sox (45-54) haben im Zuge ihres Neuaufbaus in den letzten Jahren ein Team mit jungen Spielern und langfristigen Verträgen zusammengestellt und werden ebenfalls wenig Interesse an Trades haben. Ein Wechselkandidat könnte allenfalls noch Veteran José Abreu sein, doch sowohl der Klub als auch der Spieler haben signalisiert, über den auslaufenden Vertrag hinaus miteinander arbeiten zu wollen. Die Kansas City Royals (39-64) werden sicher schon einige Angebote für Infielder Whit Merrifield prüfen. Zudem stehen Outfielder Billy Hamilton sowie die Reliever Jake Diekman, Wily Peralta und Ian Kennedy im Schaufenster. Auch bei den Detroit Tigers (30-67) können verstärkungswillige Teams fündig werden: Outfielder Nicholas Castellanos und Closer Shane Green werden in einer Woche wahrscheinlich einen neuen Arbeitgeber haben.

Die Houston Astros (66-38) schwimmen mit in dem Trend, in erster Linie nach Pitching Ausschau zu halten. Mindestens ein weiterer Starter soll her, vielleicht auch zwei angesichts der Verletzungsmisere in Houstons Rotation, dazu gerne ein Linkshänder für den Bullpen. Die Hauptkonkurrenten in der AL West, die Oakland Athletics (58-45), sind bereits einen Schritt weiter, denn sie haben schon Starting Pitcher Homer Bailey von den Royals an Land gezogen. Auch die A’s sind aber weiterhin an Pitchern interessiert, genauso wie die Los Angeles Angels (54-49), die vor wenigen Wochen noch nach Sellern aussahen, aber nun so gut dastehen, dass sie wohl kaufen werden. Trotz der jüngsten Erfolge sind die Schwächen in der Rotation schon länger unübersehbar, und durch den Tod von Tyler Skaggs und die Entlassung von Matt Harvey sind sie noch akuter geworden. Die Texas Rangers (51-51) befinden sich seit dem All-Star-Break im freien Fall und werden wohl als Seller auftreten. Starting Pitcher Mike Minor, Outfielder Hunter Pence und Reliever Chris Martin könnten interessante Optionen für andere Teams sein. Auf gar keinen Fall wird die Deadline verstreichen, ohne dass der tradefreudigste General Manager der Liga, Jerry Dipoto von den Seattle Mariners (42-63), aktiv geworden ist. Sicher vor einem Trade ist unter Dipoto niemand, als wahrscheinlichste Kandidaten für einen Arbeitsplatzwechsel gelten Starter Mike Leake und – trotz aktueller Verletzung – Second Baseman Dee Gordon.

Szene der Woche 
Auf dem Feld gab es in den letzten Tagen ein Triple-Play der Twins, einen Cycle von Trea Turner und Spiele von Robinson Cano sowie von Paul DeJong mit jeweils 4 Hits und 3 Homeruns. Meine Szene der Woche war aber die Aufnahmezeremonie der Baseball Hall of Fame. Mariano Rivera als erster einstimmig Gewählter aller Zeiten, zudem Roy Halladay, Edgar Martinez, Mike Mussina, Harold Baines und Lee Smith empfingen die ehrenvolle Aufnahme in den Kreis der Besten ihres Sports. Für den 2017 bei einem Flugzeugabsturz gestorbenen Halladay nahm seine Witwe Brandy an der Ehrung teil. Wenn ihr an einer etwas ausführlicheren Vorstellung der Hall-of-Fame-Klasse 2019 interessiert seid, werft doch mal einen Blick auf den Artikel, den ich früher im Jahr dazu geschrieben habe.

Statistik der Woche 
11. Am Jahrestag der Mond-Mission Apollo 11 haben die Astros 11 Runs gegen die Athletics erzielt und 11:1 gewonnen. Der 11. Run wurde mit dem 11. Hit der Astros durch den 11. Batter erzielt, den sie im dritten Inning an den Schlag brachten. Rookie-Phänomen Yordan Alvarez trug seinen Teil bei, unter anderem mit dem 11. Homerun seiner jungen Karriere. Starter Gerrit Cole warf 11 Strikeouts auf dem Weg zu seinem 11. Win des Jahres.

Spiel der Woche
Die New York Yankees und die Minnesota Twins sind zwei Schwergewichte der American League. Der Fight, den sie sich Dienstagnacht lieferten, war diesem Status mehr als würdig. Wie zwei Schwergewichtsboxer hauten sie sich in den späten Innings der Partie die scheinbar entscheidenden Schläge um die Ohren, immer wieder rappelte der Gegner sich hoch und schlug zurück. Aaron Hicks, Didi Gregorius, Miguel Sano und Gleyber Torres ließen sich allesamt zu früh für den vermeintlichen Knockout feiern, bevor es am Ende dann doch wieder Hicks war, der den Schlusspunkt setzte – nicht mit einem Schlag, sondern mit einem spektakulären Catch, der gegen den Flyball von Max Kepler im zehnten Inning bei zwei Outs und geladenen Bases ein neuerliches Comeback der Twins verhinderte und den 14:12-Erfolg der Yankees besiegelte.

Mein Einschalttipp
Da dieser Grand Slam am Donnerstag im Zeichen der Trade-Deadline steht, habe ich auch einen dazu passenden Einschalttipp: Die San Diego Padres treffen am Wochenende dreimal auf die San Francisco Giants. Für beide Klubs können der Verlauf und der Ausgang dieser Serie die Richtung weisen, wie sie an die Deadline herangehen. In der Partie am Sonntag treffen als Starting Pitcher voraussichtlich Chris Paddack (2.84 ERA, 4.02 FIP) für die Padres und Madison Bumgarner (3.66 ERA, 3.62 FIP) für die Giants aufeinander. Für Bumgarner geht es buchstäblich um seinen Job, denn sein Vertrag läuft zum Saisonende aus, und falls die Giants sich zum Verkaufen entschließen, wird er wohl der wahrscheinlichste Trade-Kandidat seines Klubs sein. Das Spiel läuft ab 22:10 Uhr mitteleuropäischer Zeit auf mlb.tv.

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Dezember 13th, 2018 by Silversurger

Die Winter-Meetings der Teamverantwortlichen in Las Vegas sind heute noch in vollem Gange und alles wartet auf die großen Trades – Realmuto, Syndergaard, Kluber, Andujar sind nur ein paar der Namen, die offenbar heiß gehandelt werden, aber noch keine Abschlüsse hervorgebracht haben. Eine Menge Abschlüsse gab es diese Woche hingegen bereits auf dem Free-Agent-Markt. Charlie Morton, Andrew McCutchen, Jeurys Familia und einige mehr haben ein neues Zuhause gefunden. Leider gab es auch eine sehr traurige Nachricht, die ich ganz am Ende des Artikels aufgreife.

Die Orioles haben einen neuen Manager
Die Entscheidung der Baltimore Orioles für einen neuen Manager kommt relativ spät in der Offseason. Das erklärt sich dadurch, dass sie bei ihrem kompletten Neustart erst vor wenigen Wochen einen neuen General Manager, Mike Elias, eingestellt haben. Die eigentliche Suche nach einem Nachfolger für Buck Showalter ging danach durchaus zügig vonstatten. Brandon Hyde galt schnell als wahrscheinlicher Kandidat und wurde gestern offiziell als Manager der Orioles vorgestellt. Der 45-Jährige bringt bereits 14 Jahre Coaching-Erfahrung mit, war Minor-League-Manager und Bench Coach bei den Miami Marlins und zuletzt Bench Coach der Chicago Cubs. Hyde war bereits bei den Blue Jays, den Twins und den Angels in der engeren Auswahl gewesen, als diese früher in der Offseason ihre Managerposten neu besetzten. In Baltimore übernimmt er ein Team in ziemlich katastrophalem Zustand, aber solch eine Situation ist für einen Neuling ja immer auch eine Chance.

Morton, Familia und weitere Free-Agent-Verpflichtungen
Drei Pitcher aus meiner Top-20-Liste der diesjährigen Free Agents haben sich mit neuen oder alten Teams geeinigt. Charlie Morton, bisher bei den Astros, unterschreibt für zwei Jahre bei den Tampa Bay Rays. Mit einer Gehaltszusage von 30 Millionen Dollar haben sich die Rays für ihre Verhältnisse weit aus dem Fenster gelehnt. J. A. Happ bleibt unterdessen bei den New York Yankees; er unterschreibt ebenfalls für zwei Jahre und erhält dafür 34 Millionen Dollar. Darüber hinaus haben die Yankees die Option auf ein drittes Jahr für weitere 17 Millionen. Auch die New York Mets sichern sich die Dienste eines alten Bekannten: Reliever Jeurys Familia kehrt von seinem kurzen Ausflug nach Oakland für drei Jahre und 30 Millionen Dollar zurück nach Queens.

Einen weiteren hochkarätigen Free Agent haben die Philadelphia Phillies mit Outfielder Andrew McCutchen an Land gezogen. Der 32-Jährige erhält 50 Millionen Dollar für die nächsten drei Jahre, ein viertes Jahr ist optional für den Klub.

Weitere nennenswerte Verpflichtungen dieser Woche waren: Reliever Joe Kelly (3 Jahre, 25 Millionen) zu den Dodgers; Starting Pitcher Lance Lynn (3 Jahre, 30 Millionen) zu den Rangers; Outfielder Billy Hamilton (1 Jahr, 5,25 Millionen plus Option) zu den Royals; First Baseman Justin Bour (1 Jahr, 2,5 Millionen) zu den Angels; Shortstop Jordy Mercer (1 Jahr, 5,25 Millionen) zu den Tigers.

Roark von Washington nach Cincinnati
Der Vorname Tanner ist meines Wissens gar nicht so häufig, aber den Washington Nationals und den Cincinnati Reds ist es gelungen, einen Trade einzufädeln, bei dem ein Tanner (Roark) gegen einen anderen Tanner (Rainey) getauscht wird. Der 32-jährige Roark soll in Cincinnati als Mentor einer jungen Rotation dienen. Rainey ist ein Talent als Reliever, auch wenn er das bei seinen ersten acht MLB-Einsätzen, die ihm einen ERA von 24.43 einbrachten, noch nicht zeigen konnte.

White Sox ertraden Nova 
Auch die Chicago White Sox haben per Trade eine Lücke in ihrer Starting Rotation gefüllt. Ivan Nova kommt aus Pittsburgh im Austausch gegen das 19-jährige Prospect Yordi Rosario und 500.000 Dollar internationales Bonusbudget.

Phillies und Angels traden Reliever
Die Phillies und die Angels haben einen Trade durchgeführt, der mich etwas verwundert zurück lässt: Getauscht wurden die Reliever Jose Alvarez und Luis Garcia. Beide stehen noch zwei Jahre unter Teamkontrolle, beide werden 2019 ungefähr 1,7 Millionen Dollar verdienen. Allerdings brachte der 31-jährige Garcia es 2018 in Philadelphia auf einen sehr schwachen ERA von 6.07, während der 29-jährige Alvarez mit einem ERA von 2.71 der beste Reliever der Angels und obendrein ihr einziger Linkshänder war. Gut, wenn man tiefer in die Zahlen eintaucht, finden sich Hinweise, dass Garcias Werte von Pech und schlechtem Fielding seiner Mitspieler nach unten gezogen wurden. Das Bild von einem Trade, bei dem ein jüngerer, besserer Spieler gegen einen älteren, schlechteren 1:1 getauscht wird, bleibt dennoch bestehen.

Indians planen mit Carrasco – Kluber oder Bauer im Angebot
Carlos Carrasco bleibt noch lange bei den Cleveland Indians: Nachdem der Klub zum 30. Oktober bereits die Vertragsoption für 2019 gezogen hatte, einigte man sich nun auf einen neuen Vertrag, der ihm bis 2022 insgesamt 44 Millionen Dollar einbringt und weitere 14 Millionen, wenn die Indians die Option auf die Saison 2023 ausüben. Damit ist ein Pfeiler in der Indians-Rotation für die nächsten Jahre gesetzt, während zwei andere sich in der Schwebe befinden: Sowohl Corey Kluber als auch Trevor Bauer wurden in den letzten Tagen für mögliche Trades ins Gespräch gebracht, mit denen die Indians ihre Basis an Talenten verbreitern möchten.

Tulowitzki auf Teamsuche
Eine überraschende Entlassung haben am Dienstag die Toronto Blue Jays vorgenommen: Troy Tulowitzki wurde aus dem Kader gestrichen und ist frei, sich ein neues Team zu suchen. In Anbetracht dessen, dass die Blue Jays derzeit nicht konkurrenzfähig sind und sich um Verjüngung bemühen, ist die Trennung von einem 34-jährigen Shortstop verständlich. Allerdings bleiben sie dabei auf 38 Millionen Dollar sitzen, die sie Tulowitzki für die nächsten zwei Jahre vertraglich garantiert haben. Für ein anderes Team winkt nun ein Schnäppchen, denn wer Tulowitzki aufnimmt, muss ihm lediglich das Mindestgehalt von 555.000 Dollar bezahlen; um den Rest kümmern sich wohl oder übel die Blue Jays.

Napoli beendet Karriere
Noch ein paar Jahre älter als Tulowitzki ist Mike Napoli. Der 37-Jährige First Baseman – früher auch Catcher – hat nun verkündet, seine MLB-Karriere nach 13 Jahren offiziell zu beenden. Napoli stand letztes Jahr bei den Indians unter Vertrag, kam aber wegen einer Knieverletzung nicht zum Einsatz.

Top-Pick der Athletics in anderem Sport geehrt
Die Profikarriere noch vor sich hat Kyler Murray – die Frage ist allerdings noch, in welcher Disziplin. Der letztjährige Pick der Oakland Athletics in Runde 1 der Draft ist ein hochtalentierter Outfielder, allerdings auch ein ebenso hervorragender Quarterback für die Oklahoma Sooners. Als solcher wurde er nun mit der Heisman Trophy ausgezeichnet, dem Award für den besten College-Footballer des Jahres. Trotz dieser hohen Anerkennung bleibt Murray aber bislang bei seiner Ankündigung, ab nächstem Jahr Baseball für die Athletics spielen zu wollen.

Zwei Ex-MLB-Spieler bei Raubüberfall getötet
Zum Schluss noch die angekündigte Trauermeldung: Die beiden ehemaligen MLB-Profis Luis Valbuena und Jose Castillo sind letzte Woche in ihrer Heimat Venezuela bei einem Autounfall gestorben. Das wäre allein schon tragisch genug, doch wie inzwischen bekannt wurde, handelte es sich um einen absichtlich herbeigeführten Unfall. Straßenräuber hatten ein Hindernis auf der Fahrbahn platziert, um die Insassen des Fahrzeugs auszurauben. Valbuena und Castillo waren gemeinsam mit einem Teamkameraden auf der Rückfahrt von einem Spiel in der venezolanischen Winterliga gewesen. Die Führung der Liga sagte nach den schrecklichen Ereignissen den folgenden Spieltag ab und denkt nun über ein generelles Verbot von privaten Fahrten zu den Spielen nach, da Überfälle wie dieser in dem Land wohl kein Einzelfall sind.

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November 29th, 2018 by Silversurger

Wenn es so etwas wie eine Saure-Gurken-Zeit in der MLB gibt, dann dürfte sie jetzt angebrochen sein. Es ist die Zeit, in der es immer mal wieder eine interessante Neuverpflichtung oder gar einen Trade gibt, bei dem man die Namen der Spieler schon mal gehört hat. Das meiste, was man hört, sind aber Spekulationen und Gerüchte. Traden die Giants Madison Bumgarner? Holen die Phillies sich Harper und Machado? Bauen die Athletics endlich ihr neues Stadion? Ich kann keine dieser Fragen beantworten, aber ich kann zumindest einen kleinen Überblick geben, was sich in den letzten Tagen in der MLB getan hat.

Tony Clark bleibt Kopf der Gewerkschaft
Vor zwei Wochen wurde bekannt, dass die Teambesitzer der MLB den Vertrag mit Rob Manfred als Commissioner der Liga um fünf Jahre verlängert haben. Sein wichtigster Gegenpart, Tony Clark, wurde nun in seinem Amt als Vorsitzender der Spielergewerkschaft MLBPA ebenfalls bestätigt. Der Vertrag des früheren First Basemans wird bis 2022 verlängert. Damit ist nun klar, dass Clark und Manfred erneut die jeweiligen Verhandlungsführer sein werden, wenn das Collective Bargaining Agreement (CBA), quasi der Rahmentarifvertrag zwischen der Liga und den Spielern, neu diskutiert wird. Das aktuelle Vertragswerk läuft bis 2021.

Braves rüsten auf mit Donaldson und McCann
Die größten Free-Agent-Verpflichtungen dieser Woche gehen eindeutig auf das Konto der Atlanta Braves. Third Baseman Josh Donaldson, in meiner Liste der wichtigsten Free Agents immerhin auf Platz acht, erhält einen Einjahresvertrag über 23 Millionen Dollar. Ebenfalls für ein Jahr, wenngleich für „nur“ 2 Millionen Dollar unterschreibt Catcher Brian McCann. Die Braves haben dieses Jahr etwas überraschend die NL East gewonnen. Auf diesem Erfolg will man offensichtlich aufbauen, indem man das sehr junge, sehr talentierte Team um zwei erfahrene Veteranen ergänzt. Donaldson hat das Zeug zum Leistungsträger, sofern es ihm gelingt, gesund zu bleiben. Der 35-jährige McCann ist eher als Ergänzungsspieler zu sehen, aber er dürfte hochmotiviert ans Werk gehen, denn ihm wurde mit dem Wechsel nach Atlanta ein persönlicher Traum erfüllt. McCann wurde in einem Vorort von Atlanta geboren und spielte bereits von 2005 bis 2013 sehr erfolgreich für die Braves.

Ein paar weitere Neuverpflichtungen
Neben den Braves sicherten sich diese Woche ein paar weitere Teams Neuzugänge, die alle eher die zweite Reihe der MLB-Profis betrafen. Die aus meiner Sicht erwähnenswertesten möchte ich zumindest kurz aufgezählt haben: 1B C. J. Cron geht zu den Twins, 1B Jordan Patterson zu den Mets, OF Lonnie Chisenhall zu den Pirates, RP Adam McCreery zu den Dodgers, SP Ricardo Sanchez zu den Mariners, SP Matt Moore zu den Tigers, IF Ronald Torreyes zu den Cubs, RP Jesse Chavez zu den Rangers und SP Henderson Alvarez zu den Nationals.

Das nächste große Talent aus Japan
Die große Geschichte der letzten Offseason war das japanische Supertalent Shohei Ohtani. Ohtani landete letzten Endes bei den Los Angeles Angels und schaffte quasi aus dem Stand den Durchbruch in der MLB – aufsehenerregenderweise sowohl als Pitcher wie auch als Batter. Trotz einer Verletzung, die ihn seit Juni weitgehend am Pitchen hinderte, wurde er zum Rookie des Jahres in der AL gewählt. Nun scheint das nächste Talent aus Japan vor dem Sprung nach Amerika zu stehen: Yusei Kikuchi von den Seibu Lions wird wohl Anfang nächster Woche offiziell zur Verpflichtung durch einen MLB-Klub freigegeben. Der linkshändige Pitcher ist 27 Jahre alt und spielt bereits seit sieben Jahren in der japanischen Profiliga NPB. Er bringt es dort auf einen Karriere-ERA von 2.77. Bereits als Schüler war 2009 eine ganze Reihe von MLB-Teams an einer Verpflichtung Kikuchis interessiert, doch er entschied sich damals, in Japan zu bleiben. Jetzt ist er offenbar bereit, den Schritt über den großen Teich zu wagen, und er könnte ohne Weiteres zu einem der begehrtesten Free Agents  dieser Offseason werden. Bei seinem letzten Spiel in der NPB waren Scouts der Yankees, Giants, Red Sox, Dodgers, Phillies, Brewers und Rangers anwesend und wahrscheinlich haben auch alle anderen Teams Kikuchi im Laufe des Jahres beobachten lassen. Sobald die Freigabe seitens der Seibu Lions erfolgt ist, haben die MLB-Teams 30 Tage Zeit, sich mit dem Spieler auf einen Vertrag zu einigen.

Ein neuer Ballpark für die Athletics?
Dass die Athletics gern einen neuen Ballpark hätten – idealerweise in Oakland, zur Not irgendwo anders – ist seit Jahren geradezu ein Running Gag in der MLB. Vielleicht tut sich nun aber wirklich etwas. Jedenfalls wurden am Mittwoch konkrete Pläne für einen Neubau offiziell veröffentlicht und ich muss sagen: Das rundherum begrünte, direkt am Wasser gelegene Stadion sieht auf den Zeichnungen sensationell schön aus. 2023 soll es eröffnet werden und obwohl Team-Präsident Dave Kaval keine Details zur Finanzierung verriet, soll auch diese weitgehend gesichert und mit der Stadt Oakland abgestimmt sein. Dass der Ballpark tatsächlich gebaut wird, glaube ich allerdings frühestens, wenn der erste Spatenstich erfolgt ist.

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