Dezember 20th, 2018 by Silversurger

Einen echten Paukenschlag gab es gestern in Bezug auf die Transferpolitik zwischen Kuba und der MLB, die deshalb heute erstes Thema im Grand Slam am Donnerstag ist. Was den Trade- und Free-Agent-Markt angeht, so war die Woche nach den Winter Meetings eher ruhig. Die wichtigsten Neuverpflichtungen, die getätigt wurden, sind Outfielder Michael Brantley, den es zu den Astros zieht, und Catcher Wilson Ramos, der sich mit den Mets geeinigt hat. Von meiner Liste der 20 wichtigsten Free-Agents dieser Offseason hat damit nun genau die Hälfte einen neuen Job gefunden, die anderen zehn sind noch am Suchen und Verhandeln – allen voran die beiden Top-Targets Bryce Harper und Manny Machado.

Legale Wechsel aus Kuba bald möglich?
Baseball ist Nationalsport in Kuba und kubanische Spieler wie Aroldis Chapman, Yoenis Cespedes oder Yasiel Puig sind aus der MLB nicht wegzudenken. Bislang war der Weg zum US-Profi allerdings ein schwieriges und gefährliches Unterfangen für die Spieler, denn ihre einzige Chance bestand in einer Flucht aus dem Heimatland. Das könnte nun endlich der Vergangenheit angehören: Die MLB, die Spielergewerkschaft MLBPA und die Cuban Baseball Federation haben sich auf ein Verfahren geeinigt, nach dem künftig normale Transfers aus der kubanischen Liga möglich sind. Ähnlich wie Spieler aus Japan oder Südkorea können kubanische Profis künftig einen Wechsel in die USA anstreben und je nach Alter und Erfahrung entweder einen Minor-League-Vertrag oder direkt einen MLB-Kontrakt erhalten. An den kubanischen Verband fließt jeweils eine Ablösesumme. Noch ist die Sache aber nicht in trockenen Tüchern, denn es steht noch die Zustimmung der US-Regierung zu dem Deal aus. Die MLB beruft sich darauf, dass das Außenministerium sein Einverständnis signalisiert habe, aber Präsident Trump hat sich noch nicht geäußert. Trump gilt als Kritiker der Entspannungspolitik gegenüber Kuba, durch die sein Vorgänger Obama die Verhandlungen der Baseballverbände erst ermöglicht hatte.

Dreieck-Trade um Santana und Encarnacion
Letzten Donnerstag, kurz nach Fertigstellung meines letzten Grand-Slam-Artikels, kam es zu einem etwas unübersichtlichen Trade, in den nicht wie üblich zwei, sondern gleich drei Teams involviert waren. Kern des Trades ist, dass 1B/DH Carlos Santana von den Seattle Mariners zu den Cleveland Indians wechselt und 1B/DH Edwin Encarnacion aus Cleveland nach Seattle. Außerdem gehen 1B Jake Bauers von den Tampa Bay Rays zu den Indians, 5 Millionen Dollar von den Rays zu den Mariners, 6 Millionen von den Mariners zu den Indians, ein Pick in der nächsten Draft von den Indians zu den Mariners und 3B Yandy Diaz sowie RP Cole Sulser von den Indians zu den Rays. Von den beiden bekannten Namen abgesehen heißt das: Die Mariners sparen Gehaltszahlungen und bekommen einen Draftpick, die Indians sparen für 2019 ebenfalls, legen 2020 aber etwas drauf, und die Rays bekommen junge Spieler, die ihnen besser gefallen als der junge Spieler, den sie abgeben.

White Sox ertraden Alonso
An dem anderen nennenswerten Trade der letzten Tage waren erneut die Indians beteiligt und auch dieser dient vor allem der Entlastung ihrer Gehaltsliste: 1B Yonder Alonso wird zu den Chicago White Sox geschickt, im Gegenzug wechselt Minor-League-Outfielder Alex Call nach Cleveland. Ein interessantes Detail am Rande: Alonso ist ein Schwager und guter Freund von Manny Machado, an dem die White Sox ebenfalls interessiert sind. Möglicherweise hofft man in Chicago, mit ihm als Köder bessere Chancen auf eine Verpflichtung von Machado zu haben.

Brantley unterschreibt bei den Astros
Der wohl beste Outfielder der diesjährigen Free-Agent-Klasse außer Bryce Harper ist vom Markt: Michael Brantley hat sich mit den Houston Astros auf einen Zweijahresvertrag geeinigt. Der 31-jährige Linkshänder hatte 2016 und 2017 mit Verletzungen zu kämpfen, legte aber 2018 eine so starke Saison mit den Indians hin, dass er zum Comeback Player des Jahres in der American League gewählt wurde. Brantley erhält für die zwei Jahre in Houston 32 Millionen Dollar.

Ramos neuer Catcher der Mets
Die New York Mets haben ihren Catcher gefunden. Nach den Gerüchten und Spekulationen der letzten Wochen ist es etwas überraschend, dass dieser weder J. T. Realmuto noch Yasmani Grandal heißt. Mit dem frisch verpflichteten Wilson Ramos fahren sie vermutlich besser, denn von den Leistungswerten her spielen die drei auf Augenhöhe, aber für die beiden anderen hätte man deutlich mehr hergeben müssen. Die Miami Marlins scheinen um einen möglichen Trade von Realmuto sehr hoch zu pokern und erwarteten dem Vernehmen nach mindestens zwei junge, etablierte MLB-Spieler als Gegenleistung. Grandal ist zwar Free Agent wie Ramos, doch er hat dieses Jahr ein Qualified Offer der Dodgers abgelehnt, sodass ein Team, das ihn verpflichtet, als Kompensation einen hohen Draftpick abgeben müsste. Ramos kommt zu relativ günstigen Kondition: Für die kommenden zwei Jahre erhält er 19 Millionen Dollar, zudem haben die Mets die Option auf ein drittes Jahr für 10 Millionen.

McCann zu den White Sox
Auch die White Sox haben auf der Position des Catchers nachgerüstet: James McCann, der die letzten fünf Jahre beim Divisionsrivalen Detroit Tigers aktiv war, unterschreibt für ein Jahr in Chicago. McCann bekommt 2,5 Millionen Dollar für einen Vertrag über ein Jahr und wird voraussichtlich als Backup hinter Welington Castillo dienen.

Der Dark Knight ist jetzt ein Angel
Pitcher Matt Harvey unternimmt einen neuen Versuch, seine bei den Mets großartig begonnene Karriere zu retten, nachdem dies in Folge diverser Verletzungen und anderer Krisen in New York immer unwahrscheinlicher geworden war. Ein Gastspiel in Cincinnati während der zweiten Saisonhälfte 2018 verlief zwar auch nicht traumhaft, weckte aber zumindest ein bisschen Hoffnung, dass Harvey wieder ein solider Starter werden kann. Die Los Angeles Angels scheinen auf diese Hoffnung zu setzen. Sie statten Harvey mit einem recht großzügigen Einjahresvertrag über 11 Millionen Dollar aus.

Padres verpflichten Kinsler
Die San Diego Padres überraschen mit der Verpflichtung eines Second Basemans: Ian Kinsler kommt für zwei Jahre und 8 Millionen Dollar. Auf seiner Position sollte eigentlich der junge Luis Urias spielen, doch der wird nun voraussichtlich erst mal als Shortstop eingesetzt. Dort soll mittelfristig Top-Prospect Fernando Tatis Jr. sein MLB-Debüt geben. Mit der neu erworbenen Flexibilität können die Padres nun besser abwarten, bis der 19-Jährige wirklich so weit ist.

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August 23rd, 2018 by Silversurger

Gute Neuigkeiten für alle Fans der ca. 16 Teams, deren Saison 2018 bereits gelaufen ist: Schon am 20. März 2019 beginnt die nächste Saison. Das ist der früheste Opening Day der MLB-Geschichte, was hauptsächlich mit der anstrengenden Reise nach Japan zusammenhängt, die zwei Teams auf sich nehmen werden. Diese wird der erste Teil einer ganzen Reihe von internationalen Aktivitäten sein, die der gestern veröffentliche Spielplan 2019 vorsieht: Am 20./21. März spielen die Oakland Athletics und die Seattle Mariners in Tokio, am 13./14. April die St. Louis Cardinals und die Cincinnati Reds im mexikanischen Monterrey, am 4./5. Mai die Houston Astros und die Los Angeles Angels ebenfalls in Monterrey und schließlich gastieren am 29. und 30. Juni die Boston Red Sox und die New York Yankees in London zur ersten MLB-Serie auf europäischem Boden. Auch in Williamsport, Pennsylvania, wird es wieder ein Spiel anlässlich der Little League World Series geben. Es findet statt am 18. August zwischen den Pittsburgh Pirates und den Chicago Cubs.

Damit ist der Bogen zurück in die alte Saison geschlagen, denn am vergangenen Sonntag spielten die New York Mets und die Philadelphia Phillies den diesjährigen Little League Classic. Für die Mets war es eine schöne Gelegenheit, beim 8:2-Sieg in einem längst verlorenen Jahr wenigstens für einen kurzen Moment mal unter den Augen der Baseball-Nation zu glänzen. Wer sonst diese Woche glänzte und wer eher nicht, erfahrt ihr wie immer hier im Grand Slam am Donnerstag.

National League
Die Washington Nationals (64-63) haben es diese Woche tatsächlich mal geschafft, die Schlagzeilen in der National League East zu beherrschen – nicht mit ihren unverändert mittelmäßigen sportlichen Leistungen, sondern durch zwei verwirklichte Trades und einen, der nicht zustande kam. Getradet wurden 2B Daniel Murphy zu den Cubs und 1B Matt Adams zu den Cardinals. Als Gegenleistung gab es ein niedrig eingestuftes Infield-Prospect für Murphy und 50.000 Dollar für Adams. Das ist nicht viel, aber die Nationals waren angesichts auslaufender Verträge in einer schwachen Verhandlungsposition und müssen froh sein, überhaupt etwas bekommen zu haben und die Gehälter nicht mehr zahlen zu müssen. Star-Outfielder Bryce Harper stand ebenfalls auf dem Waiver und wurde von den Dodgers geclaimt. Ihn ließen die Nationals aber nicht ziehen, daher bleibt er bis zum Ende des Vertrages in Washington. Die Dodgers haben damit zumindest verhindert, dass er wenn schon nicht zu ihnen, dann wenigstens auch zu keinem ihrer Konkurrenten wechselt. Sportlich waren die Atlanta Braves (71-55) die Gewinner der letzten Tage. Durch drei Siege über die Pirates stehen sie nun wieder klar vor den Philadelphia Phillies (68-58). Diese steckten zuletzt vier Niederlagen hintereinander gegen die New York Mets (56-70) und die Nationals ein.

In der NL Central setzt sich die Aufholjagd der St. Louis Cardinals (71-57) ungebremst fort. Die Cardinals besiegten zunächst die Milwaukee Brewers (71-58) und vertrieben diese anschließend von Platz zwei, indem ihnen ein Drei-Spiele-Sweep gegen die Dodgers gelang. Von den Chicago Cubs (72-53) sind sowohl die Brewers als auch die Cardinals nur einen Sieg entfernt, allerdings haben die Cubs weniger Spiele absolviert. Zurzeit wären sogar alle drei in den Playoffs, denn die Cardinals und die Brewers belegen beide Wild-Card-Plätze der NL. Die Pittsburgh Pirates (63-65) haben derweil wohl endgültig den Anschluss verloren und dürfen sich ebenso wie die Cincinnati Reds (56-71) keine Hoffnungen mehr auf die Playoffs machen.

Um die Wild Cards wird es dieses Jahr noch viele „Endspiele“ geben, drei davon finden an diesem Wochenende statt: Mit den Cardinals und den Colorado Rockies (69-57) treffen zwei Mannschaften aufeinander, die zu den heißesten Teams der letzten Wochen gehören und in der Wild-Card-Rangliste ganz nah beieinander stehen. In der NL West gibt es für die Rockies bislang kein Vorbeikommen an den ebenfalls stark aufspielenden Arizona Diamondbacks (71-56), aber die Los Angeles Dodgers (67-61) haben sie inzwischen schon drei Spiele hinter sich gelassen. Bei Letzteren dürfte so langsam die Panik um sich greifen. Nach neun Niederlagen aus zwölf Spielen muss für die Dodgers gegen potenzielle Aufbaugegner wie die San Diego Padres (50-79) und die Rangers dringend eine Siegesserie her.

American League
Die Boston Red Sox (89-39) haben diese Woche unter Beweis gestellt, dass sie doch noch von dieser Welt sind: Zum ersten Mal seit vier Monaten haben sie drei Niederlagen hintereinander eingefahren. Das hilft vielleicht dabei, nicht zu viel Übermut zu entwickeln und daran zu erinnern, dass es noch schwierige Gegner gibt; zum Beispiel die Indians, gegen die zwei dieser Niederlagen zustande kamen. Der Vorsprung in der American League East auf die New York Yankees (79-47) ist nach wie vor komfortabel. Der Rest der Division spielt realistisch betrachtet keine Rolle, auch wenn die Tampa Bay Rays (66-61) sich hier mal eine Erwähnung verdient haben. Die Rays spielen guten Baseball, haben zuletzt eine Serie gegen die Yankees, ein Spiel gegen die Red Sox und gleich drei gegen die Royals gewonnen und wären mit ihrer derzeitigen Bilanz in der NL zumindest im Wild-Card-Rennen. Da sie aber in der AL antreten und die Schere zwischen den Top-Teams und dem Rest dort deutlich größer ist, nützt ihnen all das herzlich wenig.

Noch größer als irgendwo sonst ist die Schere in der AL Central. Über diese Division ist dieses Jahr schon vielfach alles geschrieben worden, was zu schreiben ist. 13 Spiele beträgt mittlerweile der Vorsprung der Cleveland Indians (73-53) vor den Minnesota Twins (60-66), vor den drittplatzierten Detroit Tigers (52-75) sind es sogar schon 21,5. Großen Respekt muss man den Indians dafür zollen, dass sie nach wie vor mit vollem Fokus bei der Sache sind und zum Beispiel gerade bei der Serie in Boston zeigen, dass sie noch nicht vor Langeweile eingangen sind. Spannend wird es jedenfalls vor den Playoffs nicht mehr: Die Red Sox sind für den Rest der regulären Saison der einzige Gegner der Indians, für den es noch um etwas geht. Hoffnung auf bessere Zeiten hat bei den Chicago White Sox (48-78) diese Woche Top-Prospect Michael Kopech gemacht: Der Rechtshänder pitchte bei seinem MLB-Debüt zwei starke Innings mit vier Strikeouts. Leider musste er dann wegen einer Regenunterbrechung von knapp einer Stunde ausgewechselt werden, aber sein Auftritt machte Appetit auf mehr.

Die Houston Astros (77-50) sind immer noch Tabellenführer der AL West, obwohl sie diese Woche als solcher deutlich gewackelt haben. Zweimal – zuerst am Samstag nach zwei Niederlagen zum Start der Serie gegen die Oakland Athletics (76-51), dann erneut am Montag durch eine Niederlage bei den Seattle Mariners (72-56) –  mussten sie die Führung bereits mit den Athletics teilen. Zurzeit hat Houston wieder ein Spiel Vorsprung, aber das nächste direkte Aufeinandertreffen der A’s und der Astros steht bereits vor der Tür (siehe „Einschalttipp“). Als fünftes Rad am Wagen könnten sich derweil die Mariners erweisen, die ihre Serie gegen Houston 1:2 verloren und dadurch nun 5,5 Spiele hinter den Astros und 4,5 hinter dem Wild-Card-Platz der Athletics liegen. Das ist eine Menge, auch weil die Mariners von den drei Teams das schwierigste Restprogramm haben.

Szene der Woche
Es war mal wieder eine Woche mit so vielen tollen Szenen, dass ich mich einfach nicht für eine einzelne entscheiden kann. Auf jeden Fall ansehen solltet ihr euch das kuriose Triple Play der Rangers gegen die Angels. Nicht zu verachten ist aber auch der seitwärts gerollte Slide von Jake Bauers, der mich allerdings noch mehr beeindruckt hätte, wäre er erfolgreich gewesen. Mein heimlicher Favorit ist jedoch die beeindruckende, auf ebenso viel Talent wie Gottvertrauen gründende Pitching Performance von Schwester Mary Jo Sobieck. Nicht aus der MLB und somit außer Konkurrenz möchte ich noch diese unglaubliche Aktion von Manager Butch Hobson in einem Independent-League-Spiel erwähnen. Muss man gesehen haben. Wirklich.

Statistik der Woche 
5×1. Das ist die Formel für etwas, was es in der MLB-Historie bis zu dieser Woche noch nie gegeben hatte: In fünf Spielen hintereinander haben die Chicago Cubs genau einen Run gescort und jeden davon per Solo-Homerun. In den ersten beiden Spielen reichte der eine Run sogar jeweils zum Sieg gegen die Pirates, die restlichen drei gingen allerdings 1:3 und 1:2 gegen Pittsburgh sowie 1:2 gegen Detroit verloren.

Spiel der Woche
Die St. Louis Cardinals sind das Überraschungsteam der zweiten Saisonhälfte in der National League. Falls das noch in irgendeiner Weise infrage stand, war spätestens der Sweep gegen die Los Angeles Dodgers das klärende Statement. Der Sieg im dritten Spiel gestern Nacht war besonders schön anzusehen, unter anderem weil er auf der Leistung von drei Rookie-Pitchern beruhte. Der 22-jährige Jack Flaherty erlaubte erst im sechsten Inning seinen ersten und einzigen Hit, durch den die Dodgers allerdings per Solo-Homerun von Joc Pederson in Führung gingen. Der 23-jährige Dakota Hudson und der 21-jährige Jordan Hicks waren neben Routinier Brett Cecil die Garanten, dass es für den Gegner bei dem einen Run blieb. Das Comeback, mit dem der Rückstand noch in einen 3:1-Sieg gedreht werden konnte, geht ebenfalls auf das Konto der Jugendbewegung der Cardinals in Form von Homeruns durch Tyler O’Neill (23) und Paul deJong (25). So typisch der Sieg für die derzeitige Form der Cardinals ist, so typisch ist er auch für die Dodgers: Wieder mal bekamen sie einen hervorragenden Start – dieses Mal von Walker Buehler mit drei Hits und null Runs in sieben Innings – und wieder war es der Bullpen – dieses Mal Scott Alexander und Kenley Jansen – der das Spiel am Ende aus der Hand gab. Wenigstens hatte Max Muncy Gelegenheit, eine nette Bekanntschaft zu schließen…

Mein Einschalttipp
Ich habe es oben schon angedeutet: Diese Woche führt für mich kein Weg vorbei an der nächsten Episode des Showdowns um die AL West. Am letzten Wochenende entführten die Oakland Athletics zwei Spiele aus dem Stadion der Houston Astros, nun steht Anfang der kommenden Woche in Oakland eine weitere Drei-Spiele-Serie an. Wer um 2 Uhr nachts sowieso wach ist, sollte sich die beiden Partien in den Nächten von Montag auf Dienstag und Dienstag auf Mittwoch nicht entgehen lassen. Ich für meinen Teil nehme mir eher die Partie am Mittwochabend vor. Das Spiel beginnt zur besten mitteleuropäischen Sendezeit um 20:10 Uhr und ist wie üblich auf mlb.tv zu sehen. DAZN hat es nach meinem Kenntnisstand leider nicht im Programm. Als Pitcher starten voraussichtlich Sean Manaea (3.70 ERA, 4.29 FIP) für die Athletics und Dallas Keuchel (3.59 ERA, 3.69 FIP) für die Astros.

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