Oktober 1st, 2018 by Dominik

Baseball ist so herrlich konsequent: Wenn 162 Spiele nicht genug sind, um zwischen Platz eins und zwei einen Unterschied festzustellen, dann wird nicht lange hin und her gerechnet. Es wird kurzerhand ein Spiel 163 zwischen den betroffenen Teams angesetzt und zwar nicht irgendwann, sondern gleich am nächsten Tag. Ein Spiel 163 ist ein besonderes Ereignis, das nur alle paar Jahre vorkommt. Dieses Jahr gibt es zum ersten Mal in der MLB-Geschichte gleich zwei Entscheidungsspiele, denn sowohl die NL Central als auch die NL West endeten mit einem Gleichstand an der Tabellenspitze.

Erfreulicherweise finden beide Spiele heute aus europäischer Sicht zu sehr günstigen Zeiten statt. Um 19:05 Uhr unserer Zeit spielen in Chicago die Cubs und die Milwaukee Brewers den Sieger der NL Central aus. Als Pitcher wird Jose Quintana (4.09 ERA, 4.52 FIP) für die Cubs starten. Die Brewers haben noch keinen Starter benannt,aber höchstwahrscheinlich wird es auf Jhoulys Chacin (3.56 ERA, 3.99 FIP) hinauslaufen. Der Sieger des Spiels verdient sich zwei Tage Pause und trifft ab Donnerstag in der NLDS auf den Sieger des Wild-Card-Spiels. Der Verlierer ist noch nicht ausgeschieden, muss aber in eben jenem Wild-Card-Spiel am Dienstag eine weitere Extrarunde einlegen.

Der Gegner im Wild-Card-Spiel ist der Verlierer aus dem anderen Spiel 163, das heute Abend ab 22:09 Uhr unserer Zeit die Los Angeles Dodgers gegen die Colorado Rockies absolvieren. Walker Buehler (2.76 ERA, 2.98 FIP) geht für Los Angeles ins Rennen gegen German Marquez (3.76 ERA, 3.33 FIP). Der Gewinner dieser Partie spielt ab Donnerstag die NLDS gegen die Atlanta Braves.

Die Favoritenrollen in den heutigen Spielen sind ziemlich klar verteilt: Die Cubs und die Dodgers haben den Heimvorteil, die größere Postseason-Erfahrung und das bessere Run Differential als der jeweilige Gegner auf ihrer Seite. Ich drücke dann mal den Außenseitern die Daumen.

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September 20th, 2018 by Dominik

Neun bis elf Spiele noch, dann ist für alle Teams die reguläre Saison der MLB beendet. Mit Spannung bis zum Schluss ist durchaus zu rechnen, allerdings bezieht sich diese auf nur noch eine Handvoll offener Fragen im Hinblick auf das Playoff-Bild. In der American League stehen die Teilnehmer an der Postseason schon lange fest, inzwischen lassen sich auch die konkreten Paarungen der ersten Runde so gut wie sicher absehen. In der National League stehen noch ein paar mehr Entscheidungen aus, aber zumindest was die reine Teilnahme an den Playoffs angeht, sind es realistisch betrachtet nur noch zwei Teams, die sich um den letzten freien Platz in der Meisterschaftsrunde streiten. Der Grand Slam am Donnerstag konzentriert sich daher heute ganz auf das Playoff-Bild und die noch offenen Fragen.

National League
Als Sieger der National League East werden die Atlanta Braves (84-68) in die Playoffs einziehen. Dabei haben sie Glück, dass die Konkurrenz innerhalb der Division recht schwach ist, denn in jeder anderen Division wären sie mit ihrer Bilanz bestenfalls Zweiter. In der ersten Playoff-Runde, der National League Divisional Series (NLDS), werden die Braves aller Voraussicht nach auf den Sieger der NL West treffen. Das wären nach derzeitigem Stand die Los Angeles Dodgers (85-68). Die Dodgers haben über die letzten drei Tage die Colorado Rockies (82-70) gesweept und damit wohl den entscheidenden Big Point gelandet, um nach einer turbulenten Saison wahrscheinlich doch noch den Divisionssieg einzufahren (siehe „Spiel der Woche“).

Die Rockies laufen derweil Gefahr, am Ende mit leeren Händen dazustehen, denn sowohl in der Division als auch im Wild-Card-Ranking hätten sie momentan das Nachsehen. Ihre größte Hoffnung dürfte darin bestehen, die St. Louis Cardinals (84-69) noch abzufangen. Diese haben zurzeit noch eineinhalb Spiele Vorsprung. Das halbe der eineinhalb Spiele entzieht sich allerdings ihres Einflusses, denn es rührt daher, dass die Rockies noch eine Partie mehr zu absolvieren haben als die Cardinals. Beide Teams haben ein schwieriges Restprogramm: Die Rockies treffen noch auf die Arizona Diamondbacks (79-74), die Philadelphia Phillies (78-73) und die Washington Nationals (77-75) – drei Clubs, die alle so gut wie sicher aus dem Rennen sind, aber wohl mit dem Mute der Verzweiflung um ihre letzte theoretische Chance kämpfen werden. Die Cardinals haben zwar erstmal „nur“ die San Francisco Giants (72-81) vor sich, müssen aber zum Abschluss Serien gegen die Chicago Cubs (89-63) und die Milwaukee Brewers (87-66) spielen (siehe „Einschalttipp“).

Die Cubs und die Brewers wetteifern noch um die NL Central, der Unterlegene wird ziemlich sicher im Wild-Card-Spiel stehen. Nach derzeitigem Stand würde die NL Central quasi ihre eigenen Playoffs spielen: Zuerst träfen die Brewers und die Cardinals in der Wild-Card-Runde aufeinander. Anschließend würde der Sieger auf das beste NL-Team der regulären Saison treffen, was derzeit die Cubs sind.

American League
Die Boston Red Sox (103-49) haben zuletzt zwei Niederlagen gegen die New York Yankees (93-58) einstecken müssen, aber ihre Magic Number für den Divisionssieg liegt nur noch bei 2. Mit einem Sieg im heutigen dritten Spiel gegen die Yankees können sie die letzten Zweifel beseitigen und selbst wenn dieser nicht gelingt, wird ihnen niemand mehr die American League East ernsthaft streitig machen. Auch dass die Red Sox am Ende die beste Bilanz der gesamten AL haben werden, darf als sicher gelten und somit, dass sie in der ALDS auf den Gewinner des Wild-Card-Spiels treffen.

Das Wild-Card-Spiel tragen die Yankees und die Oakland Athletics (91-61) untereinander aus, auch das steht quasi fest. Die einzige offene Frage vor den Playoffs der AL ist, wer in diesem Spiel Heimrecht haben wird. Das ist keine unerhebliche Frage, denn die beiden Teams stammen von entgegengesetzten Enden der USA und das Gastteam muss eine Anreise von Küste zu Küste auf sich nehmen. Die Trümpfe liegen derzeit klar bei den Yankees: Sie haben zweieinhalb Spiele Vorsprung auf die Athletics und noch ein Spiel mehr zu absolvieren. Daher müssen die A’s sich wohl darauf einrichten, dass die Partie um die Wild Card im Yankee Stadium stattfinden wird. Wenigstens können sie sich mit dem Gedanken trösten, dass die Reise an die Ostküste bei einem erfolgreichen Playoff-Run früher oder später ohnehin nötig geworden wäre; denn wenn die Athletics die Yankees überwinden, geht es anschließend nach Boston.

In der AL Central stehen die Cleveland Indians (85-66) schon lange als Divisionssieger fest – übrigens mit exakt der gleichen aktuellen Bilanz wie sie die Tampa Bay Rays (85-66) haben, die in der AL East keine Chance auf die Postseason haben. In der ALDS-Runde treffen die Indians aller Voraussicht nach auf den Titelverteidiger, die Houston Astros (95-57). Die Astros haben in Bezug auf die AL West noch eine Magic Number von 7, aber ich sehe kein ernsthaftes Szenario, in dem sie sich den Divisionssieg nehmen lassen. Mit den Los Angeles Angels (75-77), den Toronto Blue Jays (69-83) und am Schluss viermal den Baltimore Orioles (44-108) haben die Astros ein Restprogramm, das man bei allem Respekt für die Gegner als bequem bezeichnen darf.

Szene der Woche
Die Szene der Woche besteht aus vier Teilen – der Baseballkenner ahnt schon, was das bedeutet: Es gab mal wieder einen Cycle in der MLB, also einen Single, einen Double, einen Triple und einen Homerun durch einen Spieler im gleichen Spiel. Das ist ein seltenes Ereignis, in diesem Jahr kam es erst dreimal vor. Entsprechend noch viel seltener kommt es vor, dass ein Spieler seinen zweiten Cycle innerhalb einer Saison schlägt. Christian Yelich von den Milwaukee Brewers gelang dies am Montag als erst dritter Spieler in der Geschichte der Liga. Eines schaffte er sogar als Allererster: Noch nie zuvor hatte ein Spieler zwei Cycles in einer Saison gegen dasselbe Team erzielt. Yelich hat es geschafft und sich damit bei den Cincinnati Reds sicher nicht beliebt gemacht.

Statistik der Woche 
0. So viele Plate Appearances von Pitchern gab es letzten Samstag im Spiel der Miami Marlins gegen die Philadelphia Phillies (4:5). Beide Teams wechselten ihre Pitcher konsequent gegen Pinch Hitter aus, sobald sie am Schlag gewesen wären. Insgesamt kamen 15 Pitcher zum Einsatz, sieben für die Marlins und acht für die Phillies. Es war das erste MLB-Spiel seit mindestens dem Jahr 1900, in dem weder ein Pitcher noch ein Designated Hitter an den Schlag ging.

Spiel der Woche
Die Partie letzte Nacht zwischen den Los Angeles Dodgers und den Colorado Rockies war vermutlich die entscheidende um den Gruppensieg in der NL West. Die Rockies waren als Tabellenführer in die Serie gegangen, hatten jedoch nach Niederlagen in den ersten beiden Spielen den Spitzenrang räumen müssen. Nun galt es im dritten Spiel der Serie, das Schlimmste zu verhindern und den Abstand zu den Dodgers knapp zu halten. Mit zwei Runs gegen Walker Buehler, den starken Rookie der Dodgers, erwischten die Rockies einen guten Start. Doch Buehler fing sich und brachte es letztlich auf sechs Innings, keine weiteren Runs und 12 Strikeouts. Ein Solo-Homerun von Matt Kemp sowie ein RBI-Double von Brian Dozier gegen Colorados Starter Tyler Anderson glichen die Partie aus und alles war wieder offen – bis zum großen Auftritt von Yasiel Puig. Puig kam im siebten Inning als Pinch-Hitter und sah in dem Spiel nur zwei Pitches. Den zweiten schlug er in hohem Bogen über das linke Centerfield zu einem Drei-Run-Homerun, der letztendlich den Unterschied zwischen den beiden Teams bedeutete. Man beachte beim Anschauen der Szene auch, wie Puig in ebenso hohem Bogen seinen Schläger hinterher wirft. Durch den 5:2-Sieg haben die Dodgers nun zweieinhalb Spiele Vorsprung, die schwer aufzuholen sein dürften.

Mein Einschalttipp
Da in der AL nahezu alles klar ist, muss der Blick des allgemein interessierten MLB-Fans sich diese Woche auf die NL richten. Eine besonders interessante Serie spielen von Montag bis Mittwoch die Brewers gegen die Cardinals. Für die Cardinals geht es in jedem Fall um den Wild-Card-Platz, für die Milwaukee Brewers vielleicht um noch mehr: Je nachdem, wie die Spiele der Brewers gegen die Pirates (und die der Cubs gegen die White Sox) am Wochenende laufen, haben die Brewers vielleicht noch Chancen, die NL Central zu gewinnen. Vielleicht müssen sie aber auch um das Heimrecht bangen, das sie zurzeit im Wild-Card-Spiel hätten. Die Cardinals würden in den drei Heimspielen der Serie dann sicher alles dafür geben, eine Woche später an gleicher Stelle gegen den gleichen Gegner spielen zu dürfen. Leider wird es einem in Deutschland nicht leicht gemacht, dieser wichtigen und interessanten Serie zu folgen: Erstens finden alle Spiele nach unserer Zeit mitten in der Nacht statt, zweitens wird die Serie von DAZN komplett ignoriert. Erfreulicherweise wird aber die erste Partie (Montagnacht ab 2:15 Uhr) das kostenlose Spiel des Tages auf mlb.tv sein. Als Pitcher werden voraussichtlich Chase Anderson (3.93 ERA, 5.21 FIP) für Milwaukee und Austin Gomber (3.63 ERA, 3.71 FIP) für St. Louis auflaufen.

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August 30th, 2018 by Dominik

Die Trade-Saison geht langsam, aber sicher ihrem Ende entgegen: Morgen, am 31. August, ist die Deadline für Waiver-Trades. Vereinswechsel sind danach theoretisch noch möglich, doch die betreffenden Spieler dürften in den Playoffs nicht eingesetzt werden. Die Philadelphia Phillies haben schnell noch mit OF/3B Jose Bautista von den Mets nachgerüstet, die Atlanta Braves mit 1B Lucas Duda von den Royals und C Rene Rivera von den Angels – beide sind übrigens ebenfalls ehemalige Mets. Ein hochkarätiger Spieler, der ebenfalls noch vor der Deadline den Klub wechseln könnte, ist 3B Josh Donaldson. Er wurde auf den Waiver gesetzt und die Blue Jays sind wohl sehr daran interessiert, ihn loszuwerden, um wenigstens das Gehalt aus seinem auslaufenden Vertrag zu sparen. Ein Trade könnte allerdings an der nötigen Gesundheitsprüfung scheitern, denn Donaldson ist noch im Aufbautraining nach einer Verletzung. Ein paar Waiver-Claims für prominente Spieler führten diese Woche nicht zu Trades: So konnten sich die Cincinnati Reds nicht mit den Brewers über Matt Harvey einigen und auch Billy Hamilton zogen sie nach Claim durch ein unbekanntes Team vom Waiver zurück, ebenso wie die Rays ihren Closer Sergio Romo.

Der Tag nach der Deadline, der 1. September, ist ein weiteres wichtiges Datum im MLB-Kalender: Ab diesem Tag dürfen die MLB-Teams in den Spielen statt auf einen ausgewählten 25-Mann-Kader auf ihren vollen 40-Mann-Kader zugreifen. Wir werden dann eine Menge sogenannter September-Call-ups sehen, größtenteils junge Spieler aus den Minor-Leagues, die Spielpraxis in der MLB erhalten und die Stammspieler in der Endphase der langen Saison entlasten sollen. Jetzt schauen wir aber erst mal, welches Bild sich zum Einstieg in diese Endphase in der MLB bietet:

American League
Die Boston Red Sox (92-42) sind immer noch mit großem Vorsprung das Top-Team der MLB und der American League East, doch ein bisschen ist der Zauber ihrer überragenden Saison zuletzt verblasst: Auf einer Strecke von acht Spielen gingen sechs verloren, darunter durch die Tampa Bay Rays (71-62) der erste Sweep gegen die Red Sox in der ganzen Saison. Gegen die Marlins gab es nun zwei Comeback-Siege für Boston, wodurch der Abstand zu den New York Yankees (84-49) wieder auf 7,5 Spiele gewachsen ist. Die Red Sox werden sich nicht mehr einholen lassen und sie werden auch locker die 100-Siege-Marke überspringen. Der Rekord von 116 Siegen, der zwischenzeitlich in Reichweite schien, ist aber erstmal in weite Ferne gerückt. Zudem stehen mit den White Sox, den Braves und den Astros ein paar unangenehme Gegner an.

Auch die Cleveland Indians (75-57) schwächeln gerade ein bisschen, kassierten aus den letzten sieben Spielen fünf Niederlagen. In der AL Central tut ihnen das angesichts der klaren Verhältnisse natürlich nicht sonderlich weh, noch nicht mal wenn die Niederlagen wie gestern gegen den Divisionszweiten Minnesota Twins (62-70) erlitten werden. Die Twins sind so weit hinter den Indians und gleichzeitig so weit vor dem Rest des Feldes, dass sich für sie in dieser dieser Saison nichts mehr tun wird. Immerhin um Platz drei ist inzwischen ein Kampf entbrannt, die Detroit Tigers (53-80) und die Chicago White Sox (53-80) stehen exakt gleichauf. Die beiden scheinen allerdings in unterschiedliche Richtungen unterwegs zu sein: Von ihren letzten 15 Spielen haben die White Sox 11 gewonnen, die Tigers hingegen haben 11 verloren.

In der AL West haben die Houston Astros (82-51) erfolgreich den Angriff der Oakland Athletics (80-54) abgewehrt, indem sie zwei der drei direkten Duelle gewonnen haben. Die A’s müssen damit die Träume vom Divisionssieg zumindest zurückstellen und sich erst mal auf die Sicherung ihres Wild-Card-Platzes konzentrieren. Gegen den direkten Konkurrenten, die Seattle Mariners (74-59), sollte in den ab heute anstehenden vier Spielen zumindest ein Split her, um den Vorsprung von 5,5 Spielen zu wahren. Für die Mariners könnte diese Serie bereits die letzte Chance sein, noch mal nah heranzukommen. Durch Niederlagen in den letzten drei Spielen – zwei in San Diego, eine in Arizona – haben sie die Gelegenheit verpasst, aus der verlorenen Serie der Athletics in Houston Kapital zu schlagen.

National League
In der National League East haben die Atlanta Braves (74-58) sich zwei unnötige Niederlagen gegen Schlusslicht Miami Marlins (53-81) geleistet. Dennoch haben sie ihre Position gegenüber den Philadelphia Phillies (71-62) gefestigt. Den Phillies scheint die Luft ausgegangen zu sein, jedenfalls haben sie seit vier Wochen keine einzige Serie mehr gewinnen können und das, obwohl es in dieser Zeit überwiegend gegen schwache Teams wie die Washington Nationals (67-67), die New York Mets (59-74), die Padres und die Blue Jays ging. Auf diese Weise sind die Phillies inzwischen auch im Wild-Card-Rennen ins Hintertreffen geraten und mit 2,5 Spielen Rückstand auf einen solchen Platz zurzeit das schwächste der fünf Teams mit ernsthaften Ambitionen.

Momentan würden beide Wild Cards an die NL Central gehen. Hier haben sich an der Spitze die Chicago Cubs (78-54) inzwischen etwas abgesetzt, vor allem durch eine Reihe von sieben Siegen in Folge, die erst gestern Abend bei den Mets ihr Ende fand. Dahinter halten sich aber auch die St. Louis Cardinals (74-59) und die Milwaukee Brewers (74-60) mehr als solide und verteidigen dadurch die Wild-Card-Plätze gegen die anderen Divisionen – zum Beispiel beim 2:1-Seriensieg der Cardinals bei den Rockies am letzten Wochenende.

Die NL West bleibt die spannendste Division der Liga. Während in jeder anderen Division inzwischen mindestens dreieinhalb Spiele zwischen dem Ersten und dem Zweiten liegen, liegt hier zwischen dem Ersten und dem Dritten nur ein einziges Spiel. Das sieht nach einem geradezu perfekten Zeitpunkt dafür aus, dass es ab heute vier Tage lang zum direkten Kräftemessen zwischen den Arizona Diamondbacks (73-60) und den Los Angeles Dodgers (72-61) kommt. Die Colorado Rockies (72-60) hoffen vermutlich, dass die beiden sich die Siege teilen, während sie selbst sich der einfacher erscheinenden Aufgabe gegen die San Diego Padres (52-83) widmen. Die San Francisco Giants (67-68) haben die Saison inzwischen abgehakt. Das könnte sich nicht deutlicher zeigen als daran, dass ihr Star-Catcher Buster Posey sich einer Hüftoperation unterzogen hat mit dem Ziel, nächstes Jahr schmerzfrei spielen zu können.

Szene der Woche
Das Spiel zwischen den Phillies und den Nationals am Dienstag war eigentlich ein Duell der beiden Cy-Young-Kandidaten Aaron Nola und Max Scherzer, doch in Erinnerung bleiben wird die spielentscheidende Aktion eines anderen Pitchers – und zwar nicht beim Pitchen. Vince Velasquez war von den Phillies als Pinch-Runner ins Spiel geschickt worden, um beim Stand von 4:5 bei einem Out im unteren neunten Inning den langsamen und erst vor Kurzem von einer Verletzung genesenen Wilson Ramos an der zweiten Base zu ersetzen. Das war wohl keine gute Idee, denn Velasquez ging die Aufgabe mit einer gehörigen Portion Übermut an: Bei einem Flyball ins Centerfield tagte er die Base, um nach dem Catch von Michael Taylor die dritte Base zu erreichen. Das war eine eigenmächtige, riskante und relativ unnötige Entscheidung. Dann ging auch noch der Slide über die Base hinweg, aber da der Wurf nicht gut ankam, war Velasquez safe. Jedenfalls dachte er das, doch sowohl der Gegner als auch die Umpires hatten aufgepasst und gesehen, dass er die zweite Base verlassen hatte, bevor Taylor überhaupt am Ball war. Velasquez war somit das dritte Aus und das Spiel verloren. So kann’s gehen, sogar unter MLB-Profis.

Statistik der Woche 
50. So viele Saves hat Edwin Diaz als Closer der Mariners dieses Jahr bislang erzielt. Das haben in der MLB-Historie erst 16 Pitcher vor ihm geschafft und es ist noch ein ganzes Stück Saison übrig. 29 Spiele haben die Mariners noch vor sich, in denen Diaz sich an den Rekord von Francisco Rodriguez (62 in der Saison 2008) heranarbeiten oder diesen sogar noch übertreffen kann. Die Voraussetzung dafür ist, dass die Mariners ihm auch weiterhin genug Gelegenheiten dafür schaffen. 54 Chancen auf einen Save haben sie ihm bisher gegeben, das sind 12 mehr als irgendein anderer Closer dieses Jahr hatte. Noch eine nette Geschichte am Rande: Mariners-Manager Scott Servais hatte Diaz im Juli versprochen, dass er sich dessen Frisur zulegen würde, wenn er 50 Saves schafft. Servais hat sein Wort gehalten.

Spiel der Woche
Das Spiel der Reds gegen die Brewers letzte Nacht sparte nicht an Highlights. Zum einen gab es eine Menge Hits, 36 an der Zahl, die zu insgesamt 25 Runs und einem knappen 13:12-Sieg der Gäste aus Milwaukee nach mehreren Führungswechseln führten. Der interessanteste Hit war ein 3-Run-Homer von Reds-Reliever Michael Lorenzen, den dieser erzielte, nachdem er schon einen vermeintlichen Strikeout bei einem verunglückten Bunt erlitten hatte. Die größte Story des Tages war aber Brewers-Outfielder Christian Yelich, der ein absolut überragendes Spiel hatte: Er erzielte bei 6 Versuchen 6 Hits, darunter ein Cycle, und war obendrein mit einem perfekten Wurf aus dem Outfield für ein Aus an der Homeplate verantwortlich. Man sollte meinen, mit so einer Leistung gewinnt man ein Spiel locker im Alleingang, aber dass es für die Brewers nach zehn Innings zum knappen Sieg reichte, war nicht möglich ohne das Wirken von Jesus – genauer gesagt den Homerun von Jesus Aguilar im zehnten Inning.

Mein Einschalttipp
Die Baseballwelt schaut nach Los Angeles, denn dort spielen die Dodgers und die Arizona Diamondbacks an diesem Wochenende die Spitze der NL West unter sich aus (oder sie machen die Colorado Rockies zum lachenden Dritten). Die ersten drei Spiele finden aus mitteleuropäischer Sicht leider allesamt tief in der Nacht statt, daher ist mein Einschalttipp Spiel vier, das ihr am Sonntag ab 22:10 Uhr sowohl auf DAZN als auch auf mlb.tv sehen könnt. Starting Pitcher in dieser Partie werden voraussichtlich Clay Buchholz (2.07 ERA, 3.41 FIP) für Arizona und Walker Buehler (3.02 ERA, 3.21 FIP) für Los Angeles sein. Das ist ein interessantes Matchup zwischen dem starken Rookie Buehler und dem 34-jährigen Buchholz, der relativ überraschend mit seiner besten Saison seit fünf Jahren auftrumpft.

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Mai 10th, 2018 by Dominik

Das Evil Empire hat die Herrschaft übernommen: Nach 17 Siegen in den letzten 18 Spielen, darunter acht in Folge gegen die drei härtesten Konkurrenten in der American League, stehen die New York Yankees an der Spitze der MLB. Aber nicht nur aus New York gab es diese Woche Schlagzeilen: In zwei verschiedenen Ländern außerhalb der USA wurden diese Woche No-Hitter in MLB-Spielen geworfen, Albert Pujols hat seinen 3000. Hit erzielt und Dylan Bundy einen ungeliebten Rekord aufgestellt. Das und alles, was man sonst über die Woche in der MLB wissen sollte, gibt es auch am heutigen Feiertag im Grand Slam am Donnerstag. Und wenn ihr fertig gelesen habt und nicht allzu weit von Berlin, Köln, Dohren, Mainz, Heidenheim oder Ulm wohnt: Macht euch auf in den Ballpark, die Bundesliga spielt heute!

National League
Die Washington Nationals (20-18) scheinen drauf und dran, die National League East von hinten aufzurollen. Nach neun Siegen in den letzten elf Spielen ist der Fehlstart in die Saison bereits so gut wie vergessen. Mit den Diamondbacks, den Yankees und den Dodgers erwartet sie für die nächsten zehn Tage allerdings ein heftiges Programm. Die Atlanta Braves (21-14) hingegen treffen in sieben der nächsten elf Spiele auf die Miami Marlins (13-23). Das klingt nach einer guten Chance für das Überraschungsteam des Jahres, die Führung in der Division erst mal wieder auszubauen. Ein weiteres Überraschungsteam redet dabei ein Wörtchen mit: Die Philadelphia Phillies (21-15) stehen nur ein halbes Spiel hinter Atlanta und das nicht aus Zufall, sondern weil sie neben einer soliden Offense die besten Pitchingwerte der NL East aufweisen – wer hätte das gedacht? Die New York Mets (18-17) sind derweil nach ihrem Höhenflug der ersten Saisonwochen hart auf dem Boden der Tatsachen gelandet und stehen nur noch knapp positiv, nachdem sie acht der letzten neun Spiele verloren. Endgültig erledigt hat sich bei ihnen das Kapitel Matt Harvey: Der einstige Leistungs- und Hoffnungsträger hatte sich in den vergangenen zwei Jahren durch mehrere Verletzungen, schwankende Leistungen und eine nicht immer vorbildliche Arbeitseinstellung zunehmend ins Abseits befördert. Am Samstag wurde Harvey designated for assignment, am Dienstag einigten die Mets sich mit den Cincinnati Reds auf einen Trade gegen Catcher Devin Mesoraco. Mesoraco ist selbst ein Spieler, der vor ein paar Jahre hohe Erwartungen weckte, diese dann aber vor allem wegen Verletzungen nie erfüllen konnte. Es scheint mir eine gute Lösung für alle Beteiligten zu sein, dass Harvey und Mesoraco nun die Chance zum Neuanfang in einer neuen Umgebung haben. Interessant übrigens, wie schnell es im Baseball manchmal geht: Mesoraco stand am Dienstag zunächst im Lineup der Reds für das Spiel gegen die Mets. Eine Stunde vor Spielbeginn wurde der Wechsel bekannt gegeben, Mesoraco wurde aus dem Reds-Lineup gestrichen und hatte im neunten Inning den ersten Pinch-Hit-Auftritt für sein neues Team gegen das alte.

Die Cincinnati Reds (10-27) haben von den Mets nicht nur Matt Harvey übernommen, sie haben ihnen auch zwei von drei Spielen abgenommen und sind dadurch nicht mehr das schlechteste Team der MLB. In der NL Central bleiben sie dennoch abgeschlagen Letzter und das wird sich angesichts der starken Konkurrenz wohl auch nicht mehr ändern. Obwohl die St. Louis Cardinals (20-14), die Milwaukee Brewers (21-16), die Pittsburgh Pirates (21-16) und die Chicago Cubs (19-15) am vergangenen Wochenende diverse Spiele untereinander zu absolvieren hatten, brachten diese keine Klarheit in den Kräfteverhältnissen zu Tage. Alle vier Teams sind immer noch ganz eng zusammen und bilden somit von allen Divisionen die größte und spannendste Spitzengruppe.

Das Gegenteil davon ist die NL West als einzige Division, in der ein Team an der Spitze schon mehr als zwei Spiele Vorsprung hat. Genauer gesagt sind es 3.5 Spiele, die die Arizona Diamondbacks (24-12) vor den Colorado Rockies (21-16) liegen. Die Rockies sind übrigens ein interessantes Phänomen: Ihre Offense kommt kaum in Schwung, das Pitching ist auch nicht besonders gut, dementsprechend weisen sie auch ein negatives Run Differential (-16) auf, aber trotzdem gewinnen sie einen Haufen Spiele und halten sich weit vor den Los Angeles Dodgers (16-20), die mit einer besseren Offense, besserem Pitching und einem Run Differential von +10 aufwarten. Die Dodgers sind übrigens zurzeit das einzige Team der Liga, das mit einem positiven Run Differential eine negative Bilanz aufweist. Zwischen den Rockies und den Dodgers stehen in der Tabelle noch die San Francisco Giants (19-18). Bei den Giants bin ich noch weit entfernt von einer konkreten Idee, was ich von ihnen halten soll. Auch sie stehen mit negativem Run Differential bei einer positiven Sieg-Niederlagen-Bilanz, aber ich traue ihnen noch eine deutliche Steigerung zu, wenn spätestens in der zweiten Saisonhälfte die verletzten Top-Pitcher Madison Bumgarner und Johnny Cueto wieder mitwirken können.

American League
Es brauchte ein bisschen Anlauf, weil die Boston Red Sox (25-11) etwas schneller starteten als erwartet und die New York Yankees (26-10) etwas langsamer, aber inzwischen sind wir mitten in dem erwarteten Kopf-an-Kopf-Rennen um die American League East zwischen den beiden alten Kontrahenten. Die Bilanzen der beiden sind nicht nur innerhalb der Division, sondern auch MLB-weit absolute Spitze und mit 209 (Yankees) bzw. 200 (Red Sox) Runs haben sie die beiden besten Offenses der Liga. Hinter den Rivalen tut sich bereits eine gewisse Kluft auf, 6.5 Spiele liegen die Toronto Blue Jays (20-17) trotz positiver Bilanz schon zurück, von den Tampa Bay Rays (15-19) und den Baltimore Orioles (9-27) gar nicht zu reden. Letztere sind mit einer Siegquote von nur 25% mittlerweile das schlechteste Team der MLB, was auch ihr katastrophales Run Differential von -78 bestätigt.

Schaut man sich die AL Central derzeit im Vergleich mit den anderen Divisionen an, so erscheint es fast schade, dass sie mindestens einen Playoff-Teilnehmer stellen wird. Denn man hat zurzeit nicht den Eindruck, dass irgendjemand ernsthaft daran interessiert ist, diese Division zu gewinnen. Vorne stehen die Cleveland Indians (18-18) und entsprechen somit von der Platzierung her den Erwartungen, allerdings nicht mit ihrer gerade mal ausgeglichenen Bilanz. Der Rest der Gruppe – die Minnesota Twins (15-17), die Detroit Tigers (15-21), die Kansas City Royals (12-24) und die Chicago White Sox (9-25) stehen allesamt im negativen Bereich. Immerhin haben die Twins nach einem ausgedehnten Slump zuletzt deutliche Lebenszeichen gesetzt, indem sie fünf Spiele in Folge gewannen. Unser Lokalmatador Max Kepler konnte dazu leider nicht allzu viel beitragen: Sein Mai läuft mit einer Slashline von .200/.333/.267 bislang bei weitem nicht so gut wie die Saison bis dahin. Hoffen wir, dass er bald wieder die Kurve kriegt.

Die Fans der Los Angeles Angels (22-14) werden diese Hoffnung nicht teilen, denn mit ihrem Team werden Kepler und seine Twins es an den kommenden vier Tagen zu tun bekommen. Die Angels arbeiten erfolgreich daran, dem Titelverteidiger und Favoriten Houston Astros (24-15) in der AL West das Leben schwer zu machen und sich gleichzeitig die ebenfalls überraschend starken Seattle Mariners (20-15) vom Hals zu halten. In Seattle hat übrigens relativ heimlich, still und leise eine wahre Legende ihre Karriere so gut wie beendet: Ichiro Suzuki kündigte am Wochenende an, dieses Jahr nicht mehr zu spielen. Der 44-Jährige wechselt stattdessen als Assistent in den Trainerstab. Er wird nah am Team sein und wohl auch weiterhin mittrainieren, aber sein Spielervertrag wurde in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst. Möglicherweise gibt es 2019 noch einen angemessenen Abschied: Die Mariners eröffnen die nächste Saison am 20. und 21. März mit Spielen gegen die Oakland Athletics (18-19) in Tokio. Laut Seattles GM Jerry Dipoto ist es nicht unwahrscheinlich, dass Ichiro dann noch einmal die Mariners-Uniform anzieht.

Szene der Woche
Meine Szene der Woche umfasst dieses Mal ein komplettes Halbinning. Gemeint ist das obere erste Inning der Partie zwischen den Baltimore Orioles und den Kansas City Royals vom Dienstag. Sage und schreibe zehn Runs erzielten die Royals – ausgerechnet die Royals, bis dato die zweitschlechtesten Run-Scorer der AL! – in diesem Durchgang. Darunter waren vier Homeruns, allesamt zugelassen von Orioles-Starter Dylan Bundy. Nach dem vierten Homer sowie zwischendurch einem Single und zwei Walks musste Bundy beim Stand von 0:7 den Mound räumen, ohne ein einziges Out erzielt zu haben. Vier zugelassene Homeruns eines Pitchers ohne ein Out sind ein historischer Rekord, auch wenn Bundy darauf nicht stolz sein wird. Mike Wright Jr. übernahm die Aufgabe, aus dem Inning heraus zu kommen, was ihm aber auch erst drei Runs später gelang. Insgesamt durften die Royals in diesem Inning 15 Batter an die Platte schicken.

Statistik der Woche 
3003. So viele Hits hat Albert Pujols in seiner MLB-Karriere erzielt. Er ist damit seit dieser Woche das 32. Mitglied im 3000er-Klub der Liga. Diesem gehören außer Pujols noch Adrian Beltre (3075) und Ichiro Suzuki (3089) als aktive Spieler an, an der Spitze steht Pete Rose mit 4256 Hits. Pujols‘ dreitausendster Hit war ein Single in Form eines Linedrives ins Rightfield gegen Mariners-Pitcher Mike Leake beim 5:0-Sieg seiner Angels am Freitag in Seattle.

Spiel der Woche
Den Titel des sehenswertesten Spiels muss ich in dieser Woche doppelt vergeben, nachdem es innerhalb weniger Tage gleich zwei No-Hitter zu sehen gab. Den ersten schafften die Los Angeles Dodgers am Freitag beim 4:0 gegen die San Diego Padres. Die Grundlage hatte Rookie Walker Buehler gelegt, der erst seinen dritten MLB-Start absolvierte und nach 94 Pitches in sechs Innings trotz des laufenden No-Hitters ausgewechselt wurde. Tony Cingrani, Yimi Garcia und Adam Liberatore übernahmen je eines der verbleibenden drei Innings und hielten sich schadlos, sodass die Dodgers zum ersten Mal in der Franchise-Geschichte einen combined No-Hitter bejubeln durften. Da sich das Ganze bei einem Gastspiel im mexikanischen Monterrey zutrug, war es zugleich der erste No-Hitter der MLB-Geschichte außerhalb USA und Kanadas. Apropos Kanada: Dort gab es mittlerweile sieben No-Hitter, den neuesten davon Dienstagnacht in Toronto. Der ging zwar auf das Konto des Gastteams, der Seattle Mariners, aber in gewisser Weise war es doch ein Heimspiel, denn der erfolgreiche Pitcher war der Kanadier James Paxton. Neben Paxton durfte sich Kyle Seager als Held feiern lassen, der an der dritten Base mit seiner Defensivaktion zum Ende des siebten Innings die beste Chance der Blue Jays auf einen Hit zunichte machte.

Mein Einschalttipp
Vermutlich habe ich an dieser Stelle noch keine Paarung so oft empfohlen wie die Boston Red Sox gegen die New York Yankees, aber was soll’s: Es ist nicht nur historisch die größte Rivalität im Baseball, sondern auch ganz aktuell das Duell der beiden erfolgreichsten Teams der Liga. Zwei hochkarätige und spannende Spiele haben sich die Kontrahenten gestern und vorgestern schon geliefert, beide mit dem besseren Ende für die Yankees. Heute Nacht steigt ab 1:05 Uhr mitteleuropäischer Zeit das dritte und letzte Spiel der Serie im Yankee Stadium. Abonnenten von DAZN können live dabei sein, die Kunden von mlb.tv sowieso. Als Starter werden Eduardo Rodriguez (5.29 ERA, 4.55 FIP) für Boston und C. C. Sabathia (1.39 ERA, 3.59 FIP) für New York antreten. Der überraschend starke Routinier Sabathia hat übrigens kürzlich verraten, dass er ein klares Ziel vor Augen hat: Der 37-jährige möchte dieses Jahr die World Series gewinnen und sich dann zur Ruhe setzen.

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